5 Kommentare zu “B: Trennung von Fern- und Regionalverkehr

  1. Nun ist der Plan laut i2030, dass die S-Bahn bis Falkensee verlängert wird. Das begrüße ich ausdrücklich, weshalb ich mir natürlich die Frage gestellt habe, wie kriegt man 6 Gleise nebeneinander in Spandau. Das sehe ich nicht als realistisch an. Daher schlage ich einen Tunnel unter den S-Bahngleisen von Falkensee bis Höhe Senkzer Str. vor. Das ist erstmal unspektakulär aber teuer. Wer daher also eine Idee hat, wie das mit 6 Gleisen nebeneinander gehen könnte, möge sich melden.

    Wie wäre es damit, wenn die ICE Richtung Hamburg erstmal Richtung Hannover fahren und dann mittels einer neuen Verbindungsstrecke irgendwo vor oder hinter Nauen wieder auf die Strecke Richtung Hamburg einfädeln?

    1. Das wäre aber ein deutlicher Umweg. Ich habe mal mit Google Maps nachgemessen, was die Strecke über den BAR mehr wäre. Rauskommen tun 6,7 km Umweg. Dabei sind dann aber enge Kurven von und zum BAR, weshalb die Strecke noch mehr Zeit kostet als die reine Fahrstrecke. Nimmt man jetzt eine hinter Nauen, dann wäre es glaube ich sinnvoller gleich eine ganz neue Strecke zu bauen. So würde man die 4 Gleise bis Neustadt sich sparen können und würde so vlt. gleich bis Wittenberge oder gar Hamburg geführt. Das wäre dann aber deutlich teurer als die Tunnellösung.

      1. Ich meine nicht die Route über den Berliner Außenring, sondern eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke, die ungefähr auf Höhe von Nauen von der einen in die andere Strecke rüberschwenkt. Ja, das wäre auch noch ein leichter Umweg von wohl 2-3 km, was bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h jedoch nur 29-43 Sekunden mehr bedeutet.
        Und ob eine oberirdische Strecke von ~10 km durch dicht besiedeltes Gebiet teurer ist als ein mehrere Kilometer langer Tunnel inmitten einer Großstadt direkt unter einer Bahnstrecke, mag ich auch eher bezweifeln.

        1. Vor Nauen wird das wohl nichts werden und wäre dann ja auch nicht notwendig, wenn die Strecke nach Nauen eh 4 gleisig ausgebaut werden sollte, der Fernverkehr aber dort nicht halten sollte. Daher wäre dann dahinter die Wahl. Nun müsste man sich aber überlegen, wo kann die Strecke denn abzweigen und das so, dass die Züge nach Hannover eben nicht gekreuzt werden müssen. Das ginge erst hinter Dallgow-Döberitz, wobei dann ein Gewerbegebiet kommt, welches man sicherlich nicht überbauen würde. Daher wäre die Ausfädelung erst hinter dem BAR. Dann kann man die Strecke aber gleich so auslegen, dass auch das 3. Gleis nach Neustadt überflüssig wird. Daher bietet sich für diese Idee dann eher der Knick nördlich von Groß Behnitz für das ausfädeln an und dann eine Streckenführung zwischen Retzow und Möthlow entlang. Dann könnte man zwar nach Paulinenaue einfädeln, aber es soll ja wie gesagt ein 3. Gleis bis Neustadt geben. Deshalb könnte man auch die Strecke gleich bis Glöwen bauen und so die verlorene Zeit durch den Umweg wieder rein holen und den Güter- und Regionalverkehr noch weniger als Hindernis haben. Ich glaube ich mach dazu mal einen Vorschlag, denn das gefällt mir durchaus. Allerdings muss man sagen, dass die Strecke so ungefähr 55-60 km lang wäre und somit der Tunnel durchaus seine Berechtigung hätte, wobei man aber auch die Kosten für die Gleise von Falkensee bis Nauen und dem 3. Gleis bis Neustadt einfließen lassen müsste.

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