Beschreibung des Vorschlags
Bei der Nordtangente wird häufig kritisiert, dass diese im Stau stecken bleiben würde. Daher habe ich mir mal den östlichen Teil näher angeguckt, um zu prüfen, wie man das evtl. vermeiden könnte. Daher kam ich auf die Idee, dass die Straßenbahn doch über die alte Industriebahntrasse geführt werden kann. Dort gibt es keinen MIV und somit keine Konflikte mit Radfahrern und PKWs. Leider ist mir nicht bekannt, wem die Grundstücke dort gehören. Laut Google Maps sieht es aber reicht frei aus, sodass das Privatpersonen wohl keine Anteile dran haben.
Eine Besonderheit hat die Malchower Straße. Dort ist nicht für beide Gleise ein eigener Gleiskörper möglich. Daher wird das westwärts führende Gleis auf den kleinen Grünstreifen nördlich der Fahrbahn gelegt, sodass auch hier am Stau vorbeigefahren werden kann. Somit sollte man auf dem östlichen Abschnitt keine Stauproblematik mehr haben und dadurch auch den minimal längeren Weg verschmerzen können. Einziger Knackpunkt wird die Kreuzung an der Kirche. Da wird der Kurvenradius echt eng, weshalb hier evtl. die LSA auch versetzt werden müssen und man den Parkplatz evtl. streichen müsste (für eine Linksabbieger Spur, damit die Straßenbahn ein wenig leichter an die Kreuzung kommt).

Die Idee finde ich gut.
An der Gustav-Adolf-Straße wurde ein Neubeu auf die Trasse gebaut. Auch im weiteren Verlauf sieht es so aus, als wären die Grundstücke der ehemaligen Industriebahntrasse bereits verkauft, da sie teilweise bebaut sind.
Die Führung durch die Grünanlage und die Malchower Straße halte ich für sehr sinnvoll um den Stau im Bereich der Dorfkirche zu umfahren. Dieser Teil wird auch schon im Planungsverfahren berücksichtigt.
Wenn ich mir das so angucke, ist direkt nördlich vom Neubau genug Platz für 2 Gleise. Man würde daran vorbei kommen. Aber wie gesagt, ich kenne die Eigentumsverhältnisse nicht.
Eine hervorragende Idee!!!