6 Kommentare zu “B: Straßenbahn Ostbahnhof – Gleisdreieck

  1. Intertrain, was hälst du denn von einer Verstraßenbahnung des 142ers südlich vom Platz der Vereinten Nationen? Die an der Petersburger Straße endenden Verstärker der M5, M6 und M8 drängen sich da geradezu auf.

    1. Eigentlich recht viel, hatte ich daher auch schon in Erwägung gezogen. Doch leider ist gerade die Andreasstraße weniger für Straßenbahngleise auf eigenem Bahnkörper geeignet, als die Straße der Pariser Kommune oder die Lichtenberger Straße, daher war ich mir da ein wenig unsicher, was da am besten ist…

      1. Von der Lichtenberger Straße oder der Straße der Pariser Kommune wären aber die Umsteigewege zur U5 deutlich länger. Außerdem ist die Andreasstraße nicht gerade staugefährdet. Da braucht man keinen eigenen Bahnkörper. Bis zum 24. August 1970 fuhr dort übrigens bereits die Straßenbahn.

        1. Eben daher war ich mir unsicher und habe den Gedanken nicht weiter verfolgt. Mir geht es hier aber zunächst mal um eine Ost-West-Achse nördlich der U1/U3 mit Anbindung des Ostbahnhofs. Denkbare Linienführung wäre entweder Gleisdreick – Ostbahnhof – Landsberger Allee mit Bündelung zum M29 oder Zoo/Nollendorfplatz – Potsdamer Platz – Ostbahnhof – Warschauer Straße mit Bündelung zum M48, jeweils mit Verlängerung und/oder Durchbindung über die Linienenden hinaus. Beides hat Vor- und Nachteile so verläuft die südlichere Führung durch weniger parallel zur U2, dafür aber auch etwas peripherer zum Zentrum. Deshalb wollte ich da mal ein paar Meinungen hören, was die Ortsansässigen für sinnvoller halten.

  2. @Daniel: Ganz einfach. Du streichst entweder den dichten Takt des M29 auf einen 10 min Takt zusammen oder du schmeißt einen Mehrverkehr dort rein. Das ist nicht besonders effektiv. zudem hast du viele 90° Kurven, welche die Fahrzeit verlängern und auch andere Verkehrsteilnehmer „behindern“ werden. Eine eigene Trasse ist dort auch nicht möglich, weshalb der M29 sich sowieso nicht wirklich als Straßenbahn eignet. Selbst die Straßenbahnfanatiker bei den Grünen sehen das so.“

    Klar sind 90° Kurven nicht optimal, aber manchmal lässt es sich eben nicht verhindern. Die Linie hat auch viele gerade Abschnitte. Ich denke aber, dass die M29 viel Potential hat, da sie die südliche Stadtmitte erschließt, was durch die Kombination der U1/U3 und U8 bisher nur unzureichend geschieht.

    Die Kochstraße würde ich zudem gerne weitestgehend vom MIV befreien, da ich sie als zentrale Achse des Berliner Straßenbahnverkehrs südlich der U2 sehe (ja sogar mehr noch als die Leipziger Straße), wie ich ja mal in diesem Vorschlag dargestellt habe. Dann wäre es auch kein Problem mehr, keinen Platz für einen eigenen Bahnkörper zu haben.

    Nein wenn dann sollte der 140er ersetzt werden und nicht durch eine neue Relation verknüpft werden. Es senkt immer den Nutzen, wenn einfach nur Mehrverkehr auf neuen Routen angeboten wird. Entweder sind es völlig neue Verbindungen wie Warschauer Straße Hermannplatz oder man ersetzt eben Leistungen von anderen Verkehrsträgern, so wie bei mir den 142er.“

    Den westlichen Ast des M29 kann man zusammen mit dem 140er auch in eine Straßenbahn umwandeln, allerdings erst langfristiger und nicht innerhalb dieses Vorschlag. Oder was meinst du? In jedem Fall wäre dies eine Lösung die ein Wegfall des Ostastes des M29 kompensieren würde.

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