Beschreibung des Vorschlags
Ich finde es gibt entlang meiner Route Regionen die derzeit unterversorgt sind mit einem ÖPNV Angebot. Daher will ich mit einer neue Linie, die zunächst im 20 min Takt fährt, diese verbessern. Ich gehe daher mal auf die Gebiete ein die ich meine und warum ich das so sehe.
Charité/Bundeswehrkrankenhaus
Die Charité als solches ist recht gut erschlossen. Allerdings gilt dies nicht für das Bundeswehrkrankenhaus. 500 m sind es vom Eingang bis zur U6, was nicht so wirklich toll ist. Zusätzlich fährt der 120er nur alle 20 min, weshalb die neue Linie hier einen 10 min Takt ergeben soll. Zudem sind beide Gebiete nicht wirklich gut an die Ringbahn angeschlossen, weil der 120er eben nur alle 20 min fährt. Das würde verdichtet werden.
Humboldthain
Zwar fährt der 247er über die Usedomer Str. und Hochstr., allerdings liegt die Gustav-Meyer-Allee ziemlich genau 400 m jeweils dazwischen. Dort befindet sich aber ein großer Uni-Standort und dort sind auch viele Firmen angesiedelt. Des weiteren wird nach dem Auszug der Berliner Sparkasse aus dem Gebäude dort ein neues Gewerbezentrum mit neuen Büros entstehen, welche sicherlich auch eine gute Anbindung an die U6 oder gar den Hauptbahnhof haben sollten.
Behmstraße/Gleimstraße
Auch hier sind die Wege zur S-Bahn ziemlich weit. Zwar fährt der 247er auf der westlichen Gleimstraße, aber hinter dem Mauerpark klafft eine große Lücke ohne ÖPNV. Diese schließt meine Linie zwar auch nicht, weil die Gleimstraße einfach auch viel zu eng wäre, aber es gibt wenigstens in Richtung Norden eine Alternative für das Viertel. Dadurch wird die Ost-West-Verbindung und auch der S-Bahnanschluss verbessert. Auch die Regionalbahnen erhalten so einen verbesserten Anschluss an die Gegend. Auch der große Rewe hat dann eine direkte Anbindung an den ÖPNV.
12
Die Straßenbahnlinie 12 hält bekanntlich nicht an der Ringbahn. Daher wäre es hier eine weitere Option wie das mit einmal umsteigen und keinen weitern Fußwegen möglich wäre. Der Vorteil ist aber eher gering zu bewerten und viel mehr ein Mitnahmeffekt.
Ostseestraße
Dort fährt zum Teil derzeit gar kein Bus. Dadurch ist das Gebiet unterversorgt. Eine Verbindung direkt zu wichtigen Straßenbahnen und der Ringbahn bringt also weitere Fahrgäste.
Michelangelostraße
Hier sollen bekanntlich noch weitere Wohnungen entstehen, weshalb das Gebiet Verstärkung im ÖPNV vertragen kann. So können auch die Menschen zwischen mehreren Optionen wählen, wie sie in die Stadt kommen.
Man könnte sich noch fragen, warum schicke ich die Linie nicht über den S Wedding, um von dort mit dem 120er einen 10 min Takt zu bilden. Recht einfach erklärt: Der 247er würde dann mehrfach berührt werden und das könnte zu Kannibalisierung auf der Strecke zur U8 führen. Das raubt beiden Linien Fahrgäste. Zudem sehe ich durchaus das Potential an der Routenführung direkt in Richtung Gustav-Meyer-Allee als vorhanden an, weshalb auch der Geschwindigkeitsvorteil der kürzeren Strecke nicht zu missachten ist.

Sieht aus meiner Sicht eigentlich sehr sinnvoll aus.
Naja, die U6 wird ja nicht wirklich erreicht. Zu einem Krankenhaus wollen naturgemäß viele Fahrgäste, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die hätten mehr von einem klaren 10 Minuten-Takt des 120ers.
Ja es sind 150-200 m Entfernung. Allerdings ist die U6 auch nicht das Hauptthema für den Vorschlag, sondern eher die Ringbahn und die unterversorgten Gebiete entlang der Strecke. Denen hilft der 10 min Takt beim 120er nicht.