4 Kommentare zu “B: Einbindung der Straßenbahn Schöneiche

  1. Ich halte nichts von der Idee. Fast 100% der SRS Fahrgäste nutzt diese als S-Bahnzubringer. Eine Handvoll um zur nördlichen Bölschestraße (bis Marktplatz) zum Einkaufen oder zu den Ärzten zu kommen, wobei an der Strecke der SRS ja bereits ein Nahversorgungszentrum (Station Grätzwalde, da gibt es Aldi, Netto, Rossmann und ein Ärztehaus) liegt, das rege genutzt wird.

    Eine Direktverbindung zum Krankenhaus Köpenick bedarf es wohl nicht, da sich das in der Hauptsache genutzte Krankenhaus für die Gemeinden Schöneiche und Rüdersdorf am Kalksee befindet. Auch in die Neubaugebiete an der Pablo-Neruda-Straße wird es von den Dörflern wohl niemanden ziehen.

    Zur Köpenicker Freiheit… da gibt es nichts, außer Sonntagsbrunch. Einkaufen wird man wohl im Forum am Bahnhof Köpenick.

    Eine Betriebsführung der SRS ist Nonsens, da sich die BVG wohl kaum einen Zwergbetrieb ans Bein binden wird, der u.a. bei der BVG nicht gebräuchliche Fahrzeugtypen nutzt usw. Außerdem ist die SRS allein sehr gut aufgestellt und hat ein Image zu verlieren.

    Allenfalls denkbar wäre also eine Verlängerung bis max. zum Marktplatz, wobei das schon aufgrund der Verkehrssituation unter der S-Bahnbrücke illusorisch erscheint.

    Aber da man hier seiner Phantasie ja freien Lauf lassen kann, würde ich es für am zweckmäßigsten halten, die 61 zur Waldschänke einzustellen und diese via umgespurter 88 bis nach Schöneiche, Jägerstraße fahren zu lassen sowie die 87 via Waldschänke und alter 61er Strecke zur Bölschestraße durchzubinden.

    1. Das ist nicht nur für Schöneiche und Rüdersdorf interessant. Bisher gibt es aber von dort keine gute Verbindung in die Altstadt etc., weshalb das dann auch niemand nutzt. Auch würde Friedrichshagen so besser angebunden werden.

      BVG würde das komplett übernehmen. Also würde es keinen Zwergbetrieb mehr geben. Das Werkstattpersonal wechselt dann nach Berlin und die Fahrer ebenso.

  2. Route 1: Um die Straßenbahn Schöneiche zum Wasserwerk Friedrichshagen zu verlängern, wäre dieser Aufwand viel zu groß. Der Nutzen würde in keinem Verhältnis dazu stehen, zumal der wichtige Punkt, der S-Bahnhof Friedrichshagen, bereits heute von jeder Seite erreichbar ist.

    Route 2: Der Vorteil wäre in der Tat überschaubar. Aus Köpenicker Sicht entstünde eine Tangentialverbindung an der Altstadt vorbei. Das dürfte kaum den Bedürfnissen der Menschen im Allendeviertel entsprechen. Auch aus Schöneiche dürfte die Erreichbarkeit der Köpenicker Altstadt eher von Bedeutung sein, als das Krankenhaus.

    Route 3: Wenn, dann sollte sie wenigstens noch bis zum S-Bahnhof Spindlersfeld führen, anstatt kurz vorher zu enden.

    Bleibt die Frage, auf welcher Spur gefahren werden soll. Ich verstehe nicht ganz, welchen Sinn eine drei- oder viergleisige Straßenbahnstrecke haben soll. Denkbar wäre die Einrichtung von Dreischienengleisen in einer zweigleisigen Strecke. Das ist aber nicht ganz billig, müsste in Berlin geschehen, aber profitieren würden die Bewohner von Schöneiche und Rüdersdorf. Da auch noch zwei verschiedene Landkreise beteiligt wären, wäre eine Einigung auf eine Finanzierung wohl kaum denkbar. Würde man jedoch die Straßenbahn nach Schöneiche und Rüdersdorf auf Normalspur umbauen, wäre das eine Aufgabe der betroffenen Kommunen, die zudem künftig die Vorhaltung eigener Werkstattkapazitäten vermeiden könnten. Ein paar Züge würden sie natürlich dennoch finanzieren müssen. In diesem Fall wäre aber der Neu- oder Umbau von Strecken südlich und westlich des S-Bahnhofs Friedrichshagen nicht erforderlich, da das vorhandene Netz auch für Fahrten nach Köpenick genutzt werden könnte.

    1. Danke für den Hinweis … als Route 4 ergänzt.

      Sorry wenn das so undeutlich ist. Entweder man stellt Schöneiche komplett um bei der nächsten Sanierung oder man baut in Berlin eine 3. oder 4. Schiene dazu, damit die Fahrzeuge mit Meterspur auch dort fahren dürfen. Meine prio 1 wäre natürlich Umbau Schöneiche. Weil das dürfte am wenigsten kosten, wenn man das mit einer Sanierung verknüpft und es wäre im 1. Schritt nur die Bahnhofsunterführung notwendig. Die Weiterführung würden dann neue Gleise erfordern. Der Betrieb müsste dann natürlich mit finanziert werden und auch quasi „eigene“ Züge beschafft werden, wobei aber auch andere da fahren können (man ist dann ja flexibler).

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