Beschreibung des Vorschlags
Es gibt ja schon eine Menge an Vorschlägen, welche einen Ausbau München-Innsbruck fordern. Dabei handelt es such eigentlich immer um Neubaustrecken mit vielen Tunnels durch das Gebirge. Ein solcher Ausbau ist sehr kostenintensiv und bringt nur den Relationen München-Innsbruck einen Vorteil. Salzburg-München bleibt aus und vor und der Güterverkehr zieht auch keinen großen Nutzen. Daher schlage ich einen Ausbau der Strecke München-Rosenheim mit einzelnen Neubauten vor. Dadurch profitieren alle Relationen Richtung Italien und Österreich.
Folgende Neubauabschnitte sind erforderlich:
-Umfahrung Grafing (ohne besondere Bauwerke)
-Begradigung Eisendorf-Lorenzfeld durch ein großes Brückenbauwerk
-Beschleunigung Einfahrt Rosenheim durch Neutrassierung (ohne besondere Bauwerke)
Die Neubaustreckenabschnitte sind zusätzlich zum Bestand. Dadurch entstehen Überholmöglichkeiten des Regionalverkehr, welcher weiterhin auf der Altbautrassd verkehrt. Der Halt Grafing ist nur optional. Der Güterverkehr kann beide Strecken benutzen.
Der restliche, geradlinige Abschnitt der Strecke kann problemlos auf 250km/h Stgeckenhöchstgeschwindigkeit ertüchtigt werden. Von dieser Anhebung profitieren die Fernzüge. Dadurch werden die Verkehre München Rosenheim von 37 Minuten auf 24 Minuten beschleunigt. Wenn man den Abschnitt nach Kufstein noch ausbaut wäre München-Innsbruck in 1:15 machbar. Und das auf eine kostengünstige Variante. Durch den Neubau kann die Strecke zusätzliche Züge aufnehmen. Dadurch kann München-Wien durch Überlagerung des RJ München-Budapest (230km/h) mit ICE Zügen Dortmund-Stuttgart-München-Wien (300km/h) stündlich angeboten und es werden attraktive West-Ost Vebindungen geschaffen. Zudem kann man einen ICE (oder ähnliches mit 300km/h) von München nach Rom zweistündlich einführen und mehr Güterverkehr auf die Trasse legen.
Folgendes Angebot an Feenzügen entsteht:
-2 stündlich: ICE München-Rom
-2 stündlich: ICE Dortmund-Wien
-2 stündlich: RJ München-Budapest
-2 stündlich: EC München-Verona/Bologna/Venedig
-2 stündlich: IC Frankfurt-Graz/Klagenfurt
In Verbindung mit meinem München 21 Vorschlag, ließen sich durch die schnellere Durchfährt München ein weiterer Zeitgewinn von bis zu 10 Minuten erreichen.

Grafing hätte dann drei Bahnhöfe. Ob die Ortnahe NBS durchsetzbar ist, bezweifle ich stark.
Ja. Grafibg hättr dann 3 Bahnhöfe. Ich schrieb aber, dass dieser Bahnhof optional ist. Ich finde auch, dass dieser dann überflüssig ist, da man ja über die NBS nur den Fernverkehr legt. Die Neubaustrecke wäre halt einfach zu bauen, da das Gebiet dort flach ist. Außrrdem finde ich, dass ein 6 gleisiger Ausbau in dem Abschnitt bis Grafing wesentlich uneffektiver ist, als für rinen kurzen Abschnitt eine kurze NBS.
Gefällt mir ziemlich gut. Nur Richtung Salzburg würde ich eher über Mühldorf fahren, außer wenn Rosenheim-Salzburg auch ausgebaut wird.
Ja, Mühldorf wäre fast die bessere Variante. Jedoch müsste man dann zur Stabilisierung des Betriebs München Ost-Markt Schwaben 4 gleisig ausbauen und zudem würde man die Verkere nach Salzburg und Kufstein aufteilen, was doppelte Investiotionen erfordlerich machen würde.
Das wäre nicht unbedingt optimal. Da wäre eine ABS/NBS zwischen Rosenheim und Salzburg wahrscheinlich besser. Die würde nämlich zusätzlich noch die Fahrzeit im innerösterreichischen Ost-West-Verkehr verkürzen.
Warum sollte Deutschland auch nur einen Cent in das investieren? Wir können froh sein wenn die irgendwann mal nen Brennernordzulauf bauen, ausser den TEN-V Projekten wird man da in Richtung Österreich nicht viel zu erwarten haben.
Für Deutschland bestünde der Nutzen in der erhöhten Fahrplanstabilität, der besseren Anbindung der Tourismusregion bei Berchtesgaden und dem Lärmschutz, wenn die Langsamfahrstelle in Traunstein umfahren würde.
Rosenheim – Salzburg ist echt so ein Thema. Ich würds mir wünschen, Problem ist halt wirklich, dass es eine Relation wie München – Zürich oder Lübeck – Dänemark ist: der innerdeutsche Verkehr hat nix davon, entsprechend nieder ist die Priorität.
Ich hoffe zumindest auf einen BBT-Nordzulauf mit Ostanbindung, der den elendigen Schlenker über Bad Endorf umgeht. Damit gäbs gleichzeitig eine Bypass Rosenheim – Bernau, was schon einiges an Zeit bringt. Für eine anschließende Südumfahrung von Traunstein sehe ich wenig Chancen, selbst eine trassenbündige Führung an der BAB 8 führt durch topographisch sehr aufwändiges Gelände. Und dass der DTakt-Plan eine Führung des RJX München – Wien via Mühldorf – Freilassing vorsieht, spricht auch Bände über den Stellenwert des Chiemgaus im Bundesverkehrsministerium. Schon deswegen, dass durch den Landschaftstourismus in der Region ein wie auch immer gearteter BBT-Nordzulauf zu einem ganz großem Kampf wird.
Wichtig wäre vor allem, dass sich die Fahrzeit Innsbruck Salzburg auf unter eineinhalb Stunden reduziert. Das würde sich mit dem BBT-Nordzulauf + Bypass Rosenheim-Bernau bereits locker ausgehen. München-Salzburg in unter einer Stunde wäre auch erstrebenswert und dafür bräuchte es dann weitere Ausbauten zwischen Salzburg und Rosenheim.
Im Deutschland-Takt sind jeweils halbstündliche Meridians nach Kufstein und Traunstein (stündlich weiter nach Salzburg) vorgesehen. Das wird mit dem FV und dem GV schon ganz schön dicht. Meinst du, die zwei Bypässe reichen aus? Mir wäre ein zusätzliches Gleispaar auf der Relation fast lieber. Zumindest ab Grafing.
Zweitens wären etwaige Kunstbauten in der Zeichnung hilfreich, vor allem Tunnel. Wie wäre es anstelle des ortsnahen Bypasses von Grafing (das kommt oberirdisch sicher wahnsinnig gut an bei den Anwohnern) ein Neubauabschnitt Grafing Bf (Süd) – Pfadendorf/Eisendorf? Das erspart auch die zweite Neubaustrecke im Süden.
Dringlich ist der Bedarf hier natürlich, vor allem, wenn man sich in der Staatsregierung endlich zum BBT-Nordzulauf durchringt.
Ich denke schon, dass die 2-3 Neubauabschnitte reichen, um den Verkehr dort aufzunehmen. Wenn man bedenkt, dass die haltenden Regionalzüge ungefähr so schnell, wie die Güterzüge sind. Das ist dann eine Fahrzeit von 44 Minuten mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. Die schellen Regionalzüge benötigen 38 Minuten. Der RE nach Traunstein ist mit der RB nach Kufstein gekoppelt. Somit entsteht mit 3 Zügen im Regionalverkehr keine Mehrbelastung als heute zur HVZ. Die zusätzlichen Fernzüge mit 24 Minuten Fahrzeit können die Züge mit Halt in Grafing, also 2 von 3 Regionalzügen pro Stunde dort überholen. Bei Verspätungen der R-Züge vor Rosenheim bietet die neue Trasse vor Rosenheim genügend Spielraum an.
Mögliche Abfahrten München Hbf (nicht alle Züge halten in Rosenheim; Güterzüge Italien=Innsbruck; Österreich=Salzburg):
G:00: ICE Richtung Wien (An Rosenheim: G:24; Überholung Gü vor Rosenheim)
G:04: EC Richtung Italien (An Rosenheim: G:33 mit Halt in München Ost)
G:08: RE Richtung Salzburg (An Rosenheim: G:46)
G:12: Gü Richtung Italien (An Rosenheim: G:59)
G:20: RE/RB Richtung Traunstein/Kufstein (An Rosenheim: U:08)
G:25: IC Richtung Klagenfurt/Graz (An Rosenheim: G:54; Überholung RE/RB in Grafing und Gü vor Rosenheim; halt in München Ost)
G:29: Gü Richtung Österreich (An Rosenheim: U:13)
G:32: RB Richtung Kufstein (An Rosenheim: U:19)
G:43: Gü Richtung Italien (An Rosenheim: U:34; hält in Grafing)
G:50: ICE Rom (An Rosenheim: U:14; Überholung Gü in Grafing und RB vor Rosenheim)
G:58: RJ Richtung Budapest (An Rosenheim: U:25; Überholung Gü vor Rosenheim; Halt in München Ost)
U:04: Gü Richtung Österreich (An Rosenheim: U:48)
U:08: RE Richtung Salzburg (An Rosenheim: U:45)
U:12: Gü Richtung Italien (An Rosenheim: U:59)
U:20: RE/RB Richtung Traunstein/Kufstein (An Rosenheim: G:08)
(U:25: ICE Richtung Österreich Touristen ICE (An Rosenheim: U:54; Überholung RE/RB in Grafing und Gü vor Rosenheim; halt in München Ost))
U:29: Gü Richtung Österreich (An Rosenheim: G:13)
U:32: RB Richtung Kufstein (An Rosenheim: G:19)
U:43: Gü Richtung Italien (An Rosenheim: G:27)
Natürlich müssen nicht alle Trassen genutzt werden (insbesondere die des Güterverkehrs). Dies ist nur eine Mögliche Trassenplanung.
Ja, Mühldorf wäre fast die bessere Variante. Jedoch müsste man dann zur Stabilisierung des Betriebs München Ost-Markt Schwaben 4 gleisig ausbauen und zudem würde man die Verkere nach Salzburg und Kufstein aufteilen, was doppelte Investiotionen erfordlerich machen würde.
Markt Schwaben – Riem soll doch auch viergleisig ausgebaut werden. Wäre halt wünschenswert wenn sie die Fernbahn für 230 statt nur 160 projektieren.
Und dann sind deine Vorschläge ja wirklich nichts neues.
Im Rahmen des Projekts „BBT-Nordzulauf“ soll Grafing-Großkarolinenfeld 4-gleisig für 230 ausgebaut werden. Zwischen Großkarolinenfeld und Brannenburg entsteht eine NBS für 230 als Umgehung für Rosenheim. Der restliche Abschnitt bis zur Grenze wird ebenso viergleisig ausgebaut.