Beschreibung des Vorschlags
Eine Schnellfahrstrecke zwischen Stuttgart und Würzburg braucht man ganz und gar nicht, auf der Frankenbahn ist nur Regionalverkehr und auch Güterverkehr unterwegs. Langfristig wäre aber ein Ausbau denkbar, hier wird die maximale Version präsentiert. Die Strecke verkürzt sich um 5km und auf einem Großteil der Strecke wird die Höchstgeschwindigkeit auf 160km/h erhöht. So sinkt die RE-Fahrtzeit (mit Zwischenhalt in Möckmühl) auf ca. 20min (bisher 27-31min) und die RB-Fahrtzeit (mit allen Zwischenhalten) auf ca. 30min (bisher 39-41min). Die maximale Neigung bleibt unter 2%. In Zukunft könnte auch ein zweistündlicher IC (wie im DB-Fernverkehrskonzept vorgesehen) auf der Strecke verkehren.
Insgesamt lässt sich eine Zielfahrzeit Heilbronn-Würzburg von etwa 60min mit dem RE und etwa 90min mit der RB erreichen!
Neben dem zweistündlichen RE Stuttgart-Würzburg soll stündlich eine RB Lauda-Würzburg verkehren, die jeweils alle zwei Stunden nach Heilbronn verlängert wird. Zusätzlich fährt eine zweistündliche RB Stuttgart-Osterburken, sodass ein Stundentakt entsteht. Die Haltepunkte Adelsheim, Sennfeld, Züttlingen, Siglingen, Neudenau und Herbolzheim werden verlegt. Es werden Tunnel zwischen Adelsheim und Sennfeld (0,2km), Sennfeld und Roigheim (0,6km), Roigheim und Möckmühl (2km), Züttlingen und Siglingen (0,4km) sowie Herbolzheim und Untergriesheim (2km) errichtet, sodass man insgesamt ca. 5km zweigleisige Tunnel auf der Strecke hat. Außerdem werden sechs größere Brücken über die Jagst gebaut und die bestehende eingleisige zwischen Möckmühl und Züttlingen erweitert.

Finde den Vorschlag ehrlichgesagt too much, da hier so viele Neubauten in dicht bebauten Gebieten notwendig sind, dass es unter Umständen sogar gar nicht mehr viel teurer sein wird, eine komplette Neubaustrecke zu bauen … Manche Stellen in deinen drei Vorschlägen sind auch noch viel zu grob!
Im gesamten Korridor Heilbronn – Würzburg braucht man aktuell ungefähr 1:30h Fahrtzeit, wodurch man nur in WÜ (aktuell) oder HN einen Nullknoten einrichten könnte. Warum also auf 60min verkürzen, wenn man dann wieder vor dem selben Problem steht? Finde ja einen behutsamen Ausbau auf ca. 1:15h bis 1:20h das Optimum, da man dann zwei Nullknoten hätte und ganz südlich auch noch Stuttgart zur Minute 15/45 mit einbinden könnte.
Wie gesagt es ist die Maximalvariante. Man könnte allerdings phasenweise ausbauen. Dicht bebaute Gebiete erkenne ich nicht. Es sind alles kleinere Orte und die Auswirkungen auf die Bewohner wären nicht so hoch. Was brächte denn bitte eine komplette Neubaustrecke für den Regionalverkehr? Was ist denn zu grob? Das hier ist keine Genehmigungs- oder Ausführungsplanung, sondern allerhöchstens die Vorplanung.
So wichtig ist ein ITF-Knoten in Heilbronn nicht. Da gibt es fast nur Stadtbahnen (in dichtem Takt). Natürlich wäre auch erstmal ein „behutsamer Ausbau“ möglich, im Gegensatz zu einer Komplett-NBS ohne Sinn und Verstand.
Ich finde die Idee sehr gut , nur bedauerlich das Bad Friedrichshall – Osterburken in der Frankenbahn Studie nicht geprüft wurde , obwohl offensichtlich das genau dort nachgebessert werden muss mit Neubau bzw. teilweise Neubau. Ab Untergriesheim nördlich von Herbolzheim bis Neudenau und ab Neudenau bis Züttlingen Neubau, dan wären keine Häuser betroffen. Oder südlich von Untergriesheim südlich an Herbolzheim und Neudenau bis Züttlingen komplett Neubau. Allerdings in Idealfall so das die Haltestellen am Ortsrand sind . Möckmühl bis Roigheim gehört auch nach meiner Meinung neu gebaut. (Möckmühl – Roigheim neubau bringt zwar so gesehen nur wenig , aber lauter kleine Neubauten liefern zusammen deutliche Fahrzeit reduzierung und mehr Geschwindigkeit)