Beschreibung des Vorschlags
Gegenstand dieses Vorschlags ist der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Leinefelde–Gotha. Das Inhaltsverzeichnis dieses Vorschlags enthält verschiedene Erläuterungen zu den angestrebten Maßnahmen. Eine Elektrifizierung der Strecke befindet sich bereits in Planung; diese allein stellt jedoch keine ausreichende Entlastung für die bestehende Infrastruktur dar. Insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Bedeutung der Eisenbahn im Personen- und Güterverkehr ist ein umfassender Ausbau dringend erforderlich.
Inhaltsverzeichnis:
- 1.0 Status quo
- 1.1 Regionalexpress
- 1.2 Regionalbahnen
- 1.3 Betriebliche Situation
- 2.0 Bahnübergänge
- 3.0 Neutrassierung
- 4.0 Bau von Bahnsteigen
- 4.1 Birkungen
- 5.0 Bau eines Haltepunktes
- 6.0 Kosten/Wirtschaftlichkeit
- 7.0 Zukunft/Bedienung)
- 8.0 Quellen/Weiterführende Vorschläge
1.0 Status quo
Die Bahnstrecke Gotha–Leinefelde ist derzeit eingleisig und für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zugelassen. Entlang dieser Strecke befinden sich mehrere technisch gesicherte Bahnübergänge, die lediglich durch Andreaskreuze gekennzeichnet sind. Solche Übergänge gelten gemäß der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) als zulässig auf Nebenstrecken mit Geschwindigkeiten bis 80 km/h. Die Fahrzeit für eine durchgehende Verbindung beträgt derzeit 40 Minuten (RE1)
1.1 Regionalexpresse
Die Bahnstrecke wird derzeit durch den Regional-Express RE1 bedient, der von Göttingen über Erfurt, Gera und Gößnitz bis nach Glauchau verkehrt. Der RE1 nutzt die gesamte Strecke zwischen Gotha und Leinefelde und verkehrt im Zwei-Stunden-Takt. Der RE2 (Kassel-Erfurt Hbf) fährt auch im Zwei-Stunden-Takt und nutzt die Strecke bis Bad-Langensalza. Der RE1 ist allerdings keine sehr verlässliche Linie.
1.2 Regionalbahnen
Die Regionalbahn 52(Leinefelde-Erfurt) nutzt die Strecke bis Bad-Langensalza und der südliche Teil wird bedient von der Regionalbahn 53 (Gotha-Bad-Langensalza), beide Regionalbahnen bedienen ihre Strecke im zwei Stundentakt.
2.0 Neutrassierung
Das zweite Gleis orientiert sich weitgehend am Verlauf des ersten Gleises und verläuft – mit wenigen Ausnahmen – parallel entlang der gesamten Strecke. In den Bereichen der größeren Bahnhöfe, wie Bad Langensalza und Mühlhausen, ist keine Neutrassierung erforderlich. Allerdings kann es notwendig sein, neue Weichen im Bereich dieser Bahnhöfe zu errichten. Eine Neuverbindung des Gleises ist lediglich im Bereich von Silberhausen erforderlich, um Grundstückskonflikte zu vermeiden. Mit etwas gutem Willen lässt sich dies jedoch umsetzen.
3.0 Bau eines Bahnsteiges
Alle Bahnhöfe erhalten grundsätzlich einen zweiten Bahnsteig am zweiten Gleis, sofern keine abweichende Regelung getroffen wird. Es kann jedoch geprüft werden, ob in einigen Orten Inselbahnsteige mit Tunnelverbindung eine sinnvollere Lösung darstellen.
3.1 Birkungen
Aus wirtschaftlichen und funktionalen Gründen wird empfohlen, den bisherigen Bahnhofsstandort aufzugeben und einen neuen Haltepunkt im Bereich zwischen der Siechenstraße und dem Stadion zu errichten. Der neue Standort liegt in direkter Anbindung an den bisherigen Bahnhof an der Beinröder Straße, sodass die Erreichbarkeit für Fahrgäste weitgehend erhalten bleibt.
4.0 Bau eines Haltepunktes
Im Bereich von Schönstedt wird (wieder) ein Bahnhof errichtet, um die Erreichbarkeit des Ortes mit der Bahn zu verbessern. Mit rund 1.200 Einwohnern verfügt Schönstedt über ein ausreichendes Potenzial, um als Regionalbahnhalt wirtschaftlich betrieben werden zu können. Man könnte einzeln überlegen, ob es Potentiale in anderen Ortschaften gibt.
5.0 Kosten/Wirtschaftlichkeit
Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 300 Millionen Euro. Der endgültige Betrag kann jedoch je nach technischen Gegebenheiten, erforderlichen Ausbaumaßnahmen sowie Planungs- und Nebenkosten variieren. Die folgende Modellrechnung dient lediglich als grober Überblick zur Veranschaulichung der möglichen Kostenstruktur.
Alle Kosten sind pro Kilometer:
Kosten für den zweigleisigen Ausbau 2,5 Mio €
Elektrifizierung (bereits offiziell geplannt): 1,5 Mio €
Technik und Sicherungstechnick: 0,7 Mio €
Bahnübergänge ersetzen/modernisieren: 1 Mio €
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Gesamtkosten pro Kilometer: 5,7 Mio €
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Gesamtkosten Strecke (Streckenlänge 67 K M) 382 Mio Euro
Im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Wirtschaftlichkeit lässt sich ein deutlich positiver Effekt erkennen. Insbesondere mit Blick auf zukünftige Entwicklungen ist davon auszugehen, dass die Strecke durch eine höhere Kapazität von mehr Zügen genutzt werden kann (siehe Abschnitt ‚Zukunft‘). Dies steigert sowohl die verkehrliche als auch die wirtschaftliche Attraktivität des Ausbaus.
6.0 Zukunft/Bedinung
Regionalexpress:
RE 2 im 60-Minuten-Takt zwischen Hannover-Elze-Göttingen-Gotha-Erfurt (Zielfahrzeit 160 Minuten)
Der Ast Erfurt – Glauchau fährt unter einem eigenständigen Namen eventueller Weiterführung nach Eisenach. Im Zielnetzplan des Landesniedersachsen ist bereits für 2040 ein stündlicher Regionalexpress von Göttingen nach Erfurt vorgesehen.
RE 1 im 60-Minuten-Takt zwischen Kassel / Erfurt
(unter der Kapazitätsprüfung auf der Strecke Bad-Langensalza – Erfurt). Eventuelle anderweitige Linienführung:
RE1 Kassel-Eisenach-Erfurt-Gera-Glauchau | Linie Plus
RB 11 Leinefelde-Erfurt im 60-Minuten-Takt
Eventuelle Weiterführung nach Worbis siehe hier: Stündliche RB Worbis–Erfurt | Linie Plus
RB 57 Gotha -Bad Langensalza im 60-Minuten-Takt
Bei Bedarf und bei Wirtschaftlichkeit bis nach Leinefeld geführt werden.
7.0 Weiterführende Vorschlänge/Quellen
Vorschläge:
IRE Hannover-Erfurt (Chemnitz) | Linie Plus
RE1 Kassel-Eisenach-Erfurt-Gera-Glauchau | Linie Plus
Stündliche RB Worbis–Erfurt | Linie Plus
Quellen:
-Bundesverkehrsministerium
-Wikipedia
-DB-Navigator
-Google Maps
-Richtlinien der DB
-Eichsfelder Tageblatt

Die Beschreibung ist doch KI-generiert, oder?
Da die Beschreibung mehrere Tippfehler enthält ist das eher unwahrscheinlich. Und außerdem geht die Beschreibung viel zu spezifisch auf die Strecke ein, das könnte KI in der Form wahrscheinlich nicht. Ein paar Punkte sind für mich auch etwas stark aus der Luft gegriffen, insgesamt ist das aber eine ordentliche Beschreibung…
,,Da die Beschreibung mehrere Tippfehler enthält ist das eher unwahrscheinlich. Und außerdem geht die Beschreibung viel zu spezifisch auf die Strecke ein, das könnte KI in der Form wahrscheinlich nicht“
Ich nehme das jetzt mal als Konpliment auf, das ich halbwegs gut recherchiert habe. Dem KI- Vorwurf kann ich mich leider nicht ganz entziehen, da die Grammatik und Rechtschreibung von Word geprüft ist. (Einer meiner Laster ist Rechtschreibung, wie bereits im Forum mal erwähnt).
Ein paar Punkte sind für mich auch etwas stark aus der Luft gegriffen, insgesamt ist das aber eine ordentliche Beschreibung…
Welche Punkte darüber noch nach zu korrigieren sind? (Zwecks Nachrecherche)
Insbesondere die Kapitel Bahnübergänge, Neutrassierung, Bau eines Bahnsteigs und Kosten/Wirtschaftlichkeit haben bei mir den Eindruck erweckt, dass diese von ChatGPT geschrieben wurde, da ChatGPT gerne auf solche -für LiniePlus unwichtige- Details eingeht wie z.B. die technische Sicherung von Bahnübergängen.
Diese Details sehe ich deshalb als wichtig an, um einen grundsätzlichen Stundentakt zu gewährleisten. Allerdings ist mein Nachschlagewerk veraltet gewesen(in meinem wurde noch die Neigetechnik nicht erwähnt,deshalb fällt das Unterkapitel BÜ bald weg)
-Bahnsteige
Dies erwähnt ich mit Absicht um zu zeigen, wie Provinzbahnhöfe ausgebaut werden können um einen Stundentakt der RBs zu ermöglichsn.
Wie kommst du darauf, dass die Strecke nur bis 80 km/h befahren wird? Der RE 1 fährt dort mit bis zu 160 km/h und Neigetechnik.
Ansonsten: Mir fehlt noch ein wenig Detailtiefe und Begründungen. Inwiefern braucht es eine durchgängige Zweigleisigkeit bzw. worin sind die Änderungen im Betriebsprogramm begründet?
Könnte es vielleicht auch Probleme (Platz, große Brückenbauwerke,…) für zwei Gleise geben? Wenn ja, wie willst du damit umgehen?
Wie kommst du darauf, dass die Strecke nur bis 80 km/h befahren wird? Der RE 1 fährt dort mit bis zu 160 km/h und Neigetechnik.
Das ist meinem in die Jahre gekommen Nachschlagewerk geschuldet. Ich bitte um.Entschuldigung, diesen Fehler habe ich bereits korrigiert.
Ansonsten: Mir fehlt noch ein wenig Detailtiefe und Begründungen. Inwiefern braucht es eine durchgängige Zweigleisigkeit bzw. worin sind die Änderungen im Betriebsprogramm begründet?
Ein 120-Minuten-Takt spart zwar Kosten, schwächt aber die Nachfrage. Einen Stundengrundtakt ist für die Nachfrage besser, da Fernbahnhöfe (Göttingen/Hannover/Erfurt) besser erreicht werden können. Der RE1(Umbennung in RE2) wird nach Hannover verlängert, da es eine solche Verbindung weder im Fern und Nahverkehr noch vorhanden ist.
Könnte es vielleicht auch Probleme (Platz, große Brückenbauwerke,…) für zwei Gleise geben? Wenn ja, wie willst du damit umgehen?
Das will ich nicht verneinen. Die Hauptproblematik ist die Höhe, bedingt durch die natürliche Topographie von Thüringen. Im Bereich der Brücken sehe ich insbesondere Probleme im Bereich Mülhausen/Leinefelde dort müssten Brücken verbreitert werden. Allerdings betrachte ich das Problem als nicht unbedingt so das es dem Projekt eine unwirtschaftlichkeit ausstellt. Da die Mehrheit in der Regel Bahnübergänge sind und keine Brücken. Man könnte allerdings wie bereits erwähnt Bahnübergänge durch Brücken ersetzen, wo es wirtschaftlich ist. Bei der Elektrifizierung könnte es hingegen etwas mehr Problem geben. Da müsste es im zweifel nur Emsländer Lösung kommen.