Ausbau Friedberg-Frankfurt

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Beschreibung des Vorschlags

Die Strecke zwischen Friedberg und Frankfurt ist komplett überlastet. S-Bahnen, RB-, RE- und IC-Züge sowie Güterzüge teilen sich die zwei Gleise. Es kommt häufig aufgrund der dichten Zugfolge trotz einiger Überholmöglichkeiten zu Verspätungen. Der viergleisige Ausbau ist seit langem geplant, aber auch umstritten. Nun wird erstmal ein Ausbau bis Bad Vilbel fokussiert. Als Alternative dazu ist dieser Vorschlag gedacht, jedoch bietet auch der geplante Ausbau schon Vorteile. Hiermit könnte man die Fahrtzeit der Regional-und Fernzüge deutlich verkürzen und die Anwohner der Bestandsstrecke teilweise vom Lärm entlasten.

Zum einen Teil wird die Strecke auf 6km Länge zwischen Friedberg und Nieder Wöllstadt und auf 5km Länge zwischen Frankfurt West und Frankfurt-Frankfurter Berg viergleisig ausgebaut. Dazu kommt eine zweigleisige Neubaustrecke von 14km Länge. Die Strecke verkürzt sich um 3km. Das Gelände ist teilweise etwas schwierig, daher sind einige größere Dämme und Einschnitte sowie zwei Tunnel nördlich von Petterweil mit Längen von 1km und 200m nötig. Des Weiteren sollte man die Bahnhofseinfahrten in Friedberg, Frankfurt West und Frankfurt Hbf anpassen.

Zudem ist zwischen Friedberg und Frankfurt West fast durchgängig eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h möglich, sodass die Fahrtzeit auf 12min sinkt. Ohne Halt am Westbahnhof ist eine Fahrtzeit bis zum Hauptbahnhof von 16min möglich, mit Halt von 18min.  Auch die S-Bahn wird beschleunigt, da sie nun nicht mehr überholt werden muss. Mit zwei neuen Haltepunkten in Bockenheim und Ginnheim wird die Fahrtzeit von Frankfurt Hbf (tief) bis Friedberg bei unter 36min liegen. Außerdem ist nun ein 15min-Takt auf der ganzen Strecke möglich.

Zugangebot:

ICE Hamburg-Altona-Hamburg Dammtor-Hamburg Hbf-Hamburg-Harburg-Lüneburg-Uelzen-Celle-Hannover Hbf-Göttingen-Kassel-Wilhelmshöhe-Marburg-Gießen-Friedberg-Frankfurt Hbf-Darmstadt Hbf-Bensheim-Weinheim-Heidelberg Hbf-Bruchsal-Karlsruhe Hbf(zweistündlich)
RE Kassel Hbf-Kassel-Wilhelmshöhe-Wabern-Borken-Treysa-Neustadt-Stadtallendorf-Kirchhain-Marburg-Gießen-Friedberg-Frankfurt Hbf (stündlich)
RE Siegen Hbf-Haiger-Dillenburg-Herborn-Wetzlar-Gießen-Friedberg-Frankfurt Hbf (stündlich)
RE Marburg-Marburg Süd-Gießen Oswaldsgarten-Gießen-Butzbach-Bad Nauheim-Friedberg-Frankfurt West-Frankfurt Hbf (stündlich)
RB (Treysa-Neustadt-)Stadtallendorf-Langenstein-Kirchhain-Anzefahr-Bürgeln-Cölbe-Marburg-Marburg Mitte-Marburg Süd-Weimar-Niederwalgern-Fronhausen-Friedelhausen-Lollar-Gießen Nord-Gießen Oswaldsgarten-/ Dillenburg-Niederscheld Süd-Burg Nord-Herborn-Sinn-Edingen-Katzenfurt-Ehringshausen-Werdorf-Aßlar-Wetzlar-Dutenhofen-Gießen-Kleinlinden-Großen Linden-Lang Göns-Kirch Göns-Butzbach-Ostheim-Bad Nauheim-Friedberg-Frankfurt West-Frankfurt Hbf ((zwei)stündlich)

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15 Kommentare zu “Ausbau Friedberg-Frankfurt

  1. Geht in Ordnung. Zwischen L3204 (südlich Niederwöllstadt) und dem Erlenbach wirste’n Tunnel brauchen, da ist ein kleiner Höhenzug (~30m Überdeckung). Paar Gebäude sind auch im Weg (weiß ich jetzt nicht, was das ist), da müsste sich bei gedachten 160km/h aber auch problemlos drumrumzirkeln lassen.

    1. Oh, das habe ich gar nicht gesehen. Eigentlich ist es in der Gegend relativ flach, aber da scheint doch ein Ausläufer vom Taunus im Weg zu sein. Vielleicht verwerfe ich meine Variante dann. Ein Tunnel wäre schon teuer und ist bei der Bestandsstrecke und deren Ausbau nicht nötig. Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit dort nicht so hoch, insbesondere in Bad Vilbel (90km/h) und die meisten Züge halten zwischen Friedberg und Frankfurt West nun einmal nicht. Wenn ich bei Okarben jene Trasse verlasse, geht das wohl auch nicht ohne Tunnel. Ich sehe mir das nochmal an.

      1. Ich denke, von Okarben bräuchte man zunächst eine Brücke über den Heitzhöfer Bach, dann könnte man mit einem tieferen Einschnitt bei Kloppenheim zurecht kommen, wenn man eine Steigung akzeptiert und möglichst nah am Ort bleibt. Zwischen dem folgenden Höhenzug und dem Erlenbach liegen dann aber auch wieder 40 m Höhenunterschied.

        Die Idee für diese Abkürzung finde ich aber gut. Die freie Fläche und das relativ ebene Gelände bieten sich dazu geradezu an.

        1. Ich habe mich erstmal für diese Trassierung entschieden und dabei zwei Tunnel berücksichtigt. Das Gelände ist schon bewegt, aber es ist kein richtiges Gebirge, sondern ein paar Hügel, die die Trassierung etwas erschweren.

    1. Ich gehe mal davon aus, dass du den IC26 mit deinem ICE Fra – Mar – Ham ersetzen willst? Keine schlechte Idee, ist ja viel ABS und SFS dabei. Wird Kreiensen, Wabern oder Stadtallendorf aber nicht unbedingt freuen (gehe mal nicht davon aus, dass die Tagesrand-ICs bleiben), vielleicht kannst du den RE nach Kassel noch etwas beschleunigen?

      Was passiert dann mit dem Südabschnitt des IC26, Frankfurt – Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe? In Darmstadt und Heidelberg würde jeweils nur noch eine zweistündliche IC-Linie als Taktverkehr verbleiben.

      1. Kreiensen? Da hält doch kein einziger Zug der Main-Weser-Bahn! Die einzigen in Kreiensen haltenden „Fern“-Züge sind einer von Göttingen nach Hamburg Mo–Fr, einer von Kassel nach Hamburg Mo–Fr, einer von Hamburg nach Göttingen Mo–Fr und einer von München nach Hamburg Fr.

      2. Der IC26 wird in einem Jahr (Dez. 2018) auf ICE T umgestellt. Vor- und Nachteile wurden in der örtlichen Presse schon diskutiert. Ich fände es vor allem gut, wenn man dabei alle Halte in Städten mit weniger als 25.000 Einwohnern streicht, also Treysa und teilweise Stadtallendorf und Wabern (wegen zu weniger Fahrgäste hält der IC nicht immer). Marburg, Gießen und Friedberg rechtfertigen jedoch einen ICE-Halt. Den RE30 Kassel-Frankfurt finde ich schnell genug, der IC ist nicht wirklich schneller.  Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt fast bei 100km/h, angesichts der Streckenhöchstgeschwindigkeiten (viele Abschnitte <160km/h) auch hoch. Problematischer ist, dass der RE99 zwischen Treysa und Kassel an jeder Weide wie früher die RegioTram hält. Die meisten Reisenden fahren durch, an den Halten steigt vielleicht mal ab und an einer aus.

        Im Norden habe ich zwischen Wabern und Kassel diese Spange vorgesehen. Den Südabschnitt Frankfurt-Darmstadt-Heidelberg-Karlsruhe habe ich voll vergessen, der soll selbstverständlich bleiben. Insgesamt sollte man die ICE-Fahrtzeit Kassel-Frankfurt über Gießen mit noch einigen Ausbauten auf 160-200km/h auf fast 90min sinken könnte, über Fulda geht es auch mit der NBS maximal 15min schneller.

  2. Wie wäre eine Führung westlich um Friedberg, damit ICE Züge bis nördlich von Butzbach nicht mehr diese massiven Kurven fahren müssen. Diese würde ab Okarben abzweigen und nördlich westlich an Friedberg vorbeiführen, wonach östlich von Butzbach entlang der A5 gefahren wird. Nahe Griedel würde die NBS in die Bestandsstrecke einmünden oder die Altstrecke wird begradigt mittels Tunnel und dann in Kirch Göns die Einmündung

  3. Kurz gesagt: Dieser Vorschlag würde wirklich zu einer starken Verbesserung des aktuellen Zugangebots führen. Für eine Hauptstrecke, die teils komplett ausgelastet ist, ist die Streckenhöchstgeschwindigkeit teilweise wirklich niedrig.

    Außerdem könnte man sich so auch den viergleisigen Ausbau der Bestandsstrecke von Bad Vilbel bis Friedberg sparen.

    Ich muss dich aber leider darauf hinweisen, dass am östlichen Rand von Petterweil mittlerweile eine Reithalle gebaut wurde 😉

     

    Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich deine Strecke in meinen Stadt-Express-Vorschlag einbinde.

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