Ausbau Berlin-Neuenhagen-Küstrin

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Beschreibung des Vorschlags

Die Strecke von Berlin nach Küstrin ist in einem sehr schlechten Zustand, hat nur ein Gleis und keine Oberleitung.

Die Strecke sollte 2-gleisig werden, elektrifiziert werden und für 160 km/h ausgebaut werden.

Die RB Berlin-Lichtenberg – Küstrin soll dann auf elektrischen Betrieb umgestellt werden und von Lichtenberg über Gesundbrunnen weiter zum Hbf fahren. Zudem sollen in Neuenhagen wieder Hauptgleisbahnsteige gebaut werden, so dass die RB hier hält. Zudem sollte der nur ungefähre 60-Minuten-Takt zumindest Morgens und am späten nachmittag zu einem 30-Minuten-Takt werden, am Besten aber den ganzen Tag über.

Außerdem sollte geprüft werden, den IC aus Amsterdam zumindest 1-2 mal am Tag bis Küstrin zu verlängern.

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18 Kommentare zu “Ausbau Berlin-Neuenhagen-Küstrin

  1. Bis Strausberg fährt parallel die S-Bahn, dahinter kommt nicht mehr viel. Man mag mich verbessern, aber bis dahin sieht mir das Angebot ausreichend dimensioniert aus.
    Was ein IC in Kostrzyn soll, erschließt sich mir auch nicht recht. Ist das so ein großes Zentrum? Sieht auf der Karte irgendwie nicht danach aus, da hätt ich persönlich lieber erstmal ein paar Zugpaare nach Frankfurt/Oder gefahren.

    Was mir gänzlich unbekannt ist, ist der Umfang des Güterverkehrs. Falls dort entsprechendes Aufkommen vorherrscht, empfiehlt sich die Elektrifizierung. Nur für einen stündlichen und meinetwegen auch hvz-verstärkten RB-Kurs halt ich das nicht für nötig. Ebenso wenig wie ein durchgehendes zweites Gleis.

    1. Die RB Berlin-Lichtenberg – Küstrin soll dann auf elektrischen Betrieb umgestellt werden und von Lichtenberg über Gesundbrunnen weiter zum Hbf fahren.

      Würd ich als Argument für eine Elektrifizierung durchaus zählen lassen, da Dieselzüge nicht nach Berlin Hbf (tief) fahren dürfen. Und Lichtenberg als Endpunkt ist schon ungünstig.

      1. Bis dahin könnte man aber auch jetzt schon bis Gesundbrunnen verlängern, wodurch der Stadtnorden angeschlossen und sich insgesamt die Anzahl neuer Anschlussmöglichkeiten deutlich erhöhen würde. Mit der S21 wäre es auch nur noch ein Klacks zum Hbf.

        1. Intertrain leider ist das ungünstig so zu verlängern. Das Ziel aus Strausberg ist nicht Gesundbrunnen, sondern die Stadtbahn, bzw. der Ring. Die Stadtbahn erreicht man zwar durch Lichtenberg auch, aber durchaus mit weniger Zügen und einer ungünstigen Umstiegssituation. Den Ring erreichst du so noch schlechter. Der RB wird im Dezember bis Ostkreuz verlängert und da ist er gut aufgehoben!

      2. Schenkt man Wikipedia glauben, und das will ich gern tun, sollen sie nach offizieller Planung zum Ostkreuz fahren.

        Und falls doch Hbf(tief), gäbs noch eine Hybridvariante, die die paar Tunnelkilometer elektrisch überbrücken kann. MTU hat da was serienreif, was man offenbar ganz easy in normale VTs einbauen kann.

    1. Falsch gedacht! Selbst Brandeburg will hier mittel- bis langfristig einen 30 min Takt fahren. Die Menschen vor Ort und einige Interessensverbände fordern das schon heute. Auch ist die Verbindung schon jetzt sehr voll, weshalb hier die Züge verlängert werden sollen. Mit dem Ziel Ostkreuz, wird die Verbindung noch attraktiver, da einmal umsteigen wegfällt und auch so die Fahrzeit geringer wird.

  2. Außerdem sollte geprüft werden, den IC aus Amsterdam zumindest 1-2 mal am Tag bis Küstrin zu verlängern.

    Dieser Vorschlag erschließt sich mir nicht ganz, was für einen Mehrwert hätte das? Die meisten Fahrgäste des IC Berlijns werden Berlin als Ziel haben, und auch ist das so schon ein relativer langer Zuglauf, der in den Niederlanden mit in den IC-Taktverkehr muss. Stattdessen könnte man überlegen, denn EC Berlin–Gdańsk über die Ostbahn zu legen (also Berlin–Kostrzyn–Gorzów–Krzyż–Piła–Tczew–Gdańsk), dann wäre er keiner Taktverdichtung des ECs Berlin–Warszawa im Wege. Oder der geplante neue Zug der RŽD von Berlin nach St. Petersburg über Königsberg (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,8691211) könnte über diese Strecke fahren, falls der wirklich mal fahren sollte.

  3. Der Ausbau der Strecke ist doch bereits in Planung. Das wurd zwar weder morgen noch übermorgen geschehen, aber man will dort mittel- bis langfristig einen 30 min Takt fahren. Das wird zwar nicht in einer komplett 2 gleisigen Strecke münden, aber immerhin. Auch halte ich nichts von einer Verlängerung nach HBF (tief). Der HBF ist nur für die wirklich attraktiv, die mit dem Fernzug weiter wollen. Ansonsten ist der Ring und der Anschluss an den BER wesentlich wichtiger! Gesundbrunnen schließt zwar auch an den Ring an, aber am Nordring sind dann doch deutlich weniger Ziele die man erreichen will. Der Vorschlag von vrobix ist zwar ab Jüterbog quatsch, aber bis dorthin schon eher das was interessant wäre. Gut man brauch auch die Verlängerung nicht, da es hier auch eine Direktverbindung geben wird. Daher ist Ostkreuz schon eine gute Wahl als Endstation.

    1. Daniel, tut mir leid dir zu widersprechen, aber ich finde da durchaus auch Gesundbrunnen+Hbf besser als Ostkreuz. In Gesundbrunnen erreicht man die Ring-S-Bahn und zusätzlich noch die Nord-Süd-S-Bahn, am Hbf erreicht man die Stadtbahn. Zudem erreicht man auf diese Weise noch sämtliche Regionalzüge, die durch den Nord-Süd-Fernbahn-Tunnel fahren. Außerdem finde ich den FernBAHNverkehr (Hbf) deutlich wichtiger als den FernFLUGverkehr (BER, von dir als „wesentlich wichtiger“ bezeichnet).

      1. Okay dann zu den Fakten:

        1. Der Abschnitt Ostkreuz-Ostbahnhof ist der am dichtesten befahrene Abschnitt im gesamten S-Bahn-Netz. Woher kommt das bloß? Richtig! Dort liegen die Ziele der Menschen, die aus dem Osten kommen. Insbesondere die Warschauer mit der Verbindung nach Kreuzberg ist nicht unwichtig. Gut man erreicht auch über Lichtenberg diesen Bahnhof mit der S-Bahn, weshalb hier nur die Umstiegssituation als solches der Vorteil ist, aber weniger die Fahrzeit.

        2. Du hängst den kompletten Südosten der Stadt, insbesondere die Wissenschaftsstadt Adlershof ab. 2 mal umsteigen ist nicht attraktiv.

        3. Die Fahrzeit zum Südring wird deutlich länger! Die Verbindung ist entweder nur durch 2 mal umsteigen oder durch umsteigen in Gesundbrunnen erreichbar. Beides führt zur deutlichen Fahrzeitverlust.

        4. Auch der Abschnitt zwischen Gesundbrunnen und Ostkreuz wird bis auf die Schönhauser langsamer oder gleich schnell bedient werden. Du schaffst also weitere Nachteile.

        5. Der HBF wird nicht wirklich schneller erreicht, wenn du diese Schleife fährst. Derzeit beträgt die Fahrzeit Ostkreuz-HBF nur 16 min! Die Fahrzeit Gesundbrunnen-HBF sind schon alleine 4 min. Hinzu kommt der 1/4 Ring der gefahren wird, weshalb du locker bei 10-12 min Gesamtfahrzeit bist. Dieser Vorteil ist sehr überschaubar.

        6. Du kannst auch mit einer Weiterführung über Südkreuz den Fernverkehr erreichen. Damit brauchst du das Ziel HBF nicht.

        7. Die Fahrzeit zum Flughafen erhöht sich durch die Führung weg vom Ostkreuz auch deutlich. So oft fährt ein Zug von Lichtenberg aus auch nicht zum BER.

        8. Ist die Umstiegszeit am HBF deutlich höher als am Ostkreuz um zu den Stadtbahn Regios zu kommen. Mal abgesehen vom Umstiegskomfort!

        9. Wird gerade die Strecke Gesundbrunnen-HBF zukünftig weiter ausgelastet. So ist es geplant, dass die Regios aus Bernau und Oranienburg bald alle 30 min fahren. Auch enden viele Fernzüge aus dem Süden kommend in Gesundbrunnen. Hinzu kommen die Bahnsteigsbelegungen durch den RE 6 (auch bald im 30 min Takt) und der Heidekrautbahn im 30 min Takt. Das macht das ganze instabiler, wenn du hier noch einen 30 min Takt reindrücken willst.

        10. Musst du die Wendezeiten bedenken. Eine Verlängerung von 10 min Fahrzeit, heißt das du für hin und zurück 20 min brauchst. Du musst also mind. 1 (bzw. 2 im 30 min Takt) Umlauf mehr einplanen, damit du das puffern kannst. Das sind also mehr Kosten.

        Zugegeben es gibt auch Fahrzeitverkürzungen. Allerdings sind das nirgendwo mehr als 5 min. Das rechtfertigt nicht die ganzen Nachteile die sich daraus ergeben. So mal sich die Fahrzeiten für viele Ziele locker um 10-15 min verschlechtern gegenüber einem Halt im Ostkreuz.

  4. Achja die einzige Verlängerung die ich mir vorstellen könnte, wäre eine Verlängerung über den Südring mit Halt Südkreuz oberirdisch und Verlängerung nach Potsdam über die Stammbahn.

    1. In Südkreuz (hoch) gibt es aber nur S-Bahnsteige, ich bezweifel mal sehr stark, dass man da wegen einer RB-Linie das große Umbauen anfangen wird.

      1. Dort war bereits ein Regionalbahnsteig geplant als man Südkreuz gebaut hat. Soweit ich weiß, hat man beim Bau die Option mit eingeplant, so dass man das nachträglich relativ einfach bauen kann. Platz ist mehr als genug da (siehe Google Maps). Auch muss es nicht bei einer Regionalbahn bleiben. So könnte aus Spandau kommend dort auch gehalten werden und dann weiter nach Schöneweide gefahren werden. Zur Erinnerung: Der nördliche Regionalbahnsteig am Ostkreuz wurde ursprünglich für 2 Züge die Stunde gebaut.

        1. Südkreuz oben war nie ein Regionalbahnsteig geplant. Dort gibt es auch keinerlei Vorleistungen und auch keinen Platz!

          1. Ich glaube, ein bisschen Beruhigung kann beiden beteiligten Parteien nicht schaden. Entsprechend mache ich hier mal die Kommentare dicht.

            -Zeru

  5. Jetzt werde ich auch noch beleidigt. Du bist ein echt genialer Experte.

    Wow eine wahre Aussage! Ja da war kein Verkehr vorgesehen. Man hat trotzdem beim Bau des Bahnhofes ursprünglich einen Bahnsteig oben bauen wollen. Man hat dies aber wegen dem Pilzkonzept verworfen, sich aber die Möglichkeit offen gelassen, später einen dort hinzusetzen. Glaub es oder nicht, mir egal!

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