4 Kommentare zu “Ausbau auf 160 km/h zwischen Mönchengladbach und Neuss

  1. Als Problem identifizierst du zu viele Ausfälle und Verspätungen, als Lösung dafür schlägst du allerdings etwas hierzu gar nicht passendes vor. Wie soll die Erhöhung der Höchstgeschwindigkeit konkret die Zuverlässigkeit steigern? Und ist der vorgeschlagene Ausbau überhaupt möglich, oder gibt es Stellen wo aufgrund von zu geringen Kurvenradien gar keine 160km/h gefahren werden kann?

    1. Als Problem identifizierst du zu viele Ausfälle und Verspätungen, als Lösung dafür schlägst du allerdings etwas hierzu gar nicht passendes vor.

      Sogar etwas kontraproduktives: Durch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit wird sich die Fahrtzeitdifferenz zwischen der S8 und den RE noch weiter erhöhen, sodass tendenziell mehr Verspätungen entstehen.

      Und ist der vorgeschlagene Ausbau überhaupt möglich, oder gibt es Stellen wo aufgrund von zu geringen Kurvenradien gar keine 160km/h gefahren werden kann?

      Und vor allem: Was muss eigentlich genau gemacht werden?
      Es wird ja sicherlich umfangreicher sein als bloß ein neues Tempolimitschild hinzustellen.

  2. Ein Ausbau auf ein viergleisiges oder dreigleisiges System ist ausgeschlossen, da Wohngebiete und Straßen zu nah an den Gleisen liegen.

    Wo siehst Du die Engstellen? Beidseitig dichte Bebauung sehe ich auf OpenStreetMap nur in Büttgen und in Kleinenbroich östlich den Bahnhofs. Die Abschnitte Kleinenbroich-MG und Neuss bis östlich Büttgen sollte man relativ einfach dreigleisig ausbauen können. Dann würde sich zumindest für das Mittelgleis auch eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h lohnen, so dass die REs die S-Bahnen überholen können. Auch die Bahnhöfe in Kleinbroich und Korschenbroich sehen auf dem Plan so aus, als ob zwischen den beiden bestehenden Gleisen mit Außenbahnsteig noch Platz für ein Durchfahrgleis ist.

    Zwischen den Orten Kleinenbroich und Büttgen wäre auch Platz für zusätzliche Gleise, allerdings ist der Abschnitt wahrscheinlich zu kurz (und ohne Zwischenhalt), so dass sich das nicht lohnt.

  3. Was soll das bringen? Mit 160 statt 140 reduziert sich die Fahrzeit des RE von aktuell 10 bzw. 13 Minuten bestenfalls um eine Minute. Um bei Beibehaltung des aktuellen Fahrplans nennenswert Verspätungen zu reduzieren, bringt das also quasi gar nichts. Auch für Überholungen bringt das keine ernsthaften Vorteile, die S-Bahn steht vielleicht 10, 15 Sekunden kürzer, um auf die Überholung zu warten, aber das ist halt marginal. Mehr bringen würde da der Bau von Überholmöglichkeiten im Haltebereich, also in Kleinbroich (Mitte der Strecke) ein drittes Gleis mit Bahnsteig in der Mitte zwischen den durchgehenden Hauptgleisen errichten, auf das die zu überholenden S-Bahnen ausweichen können.

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