Beschreibung des Vorschlags
In Österreich wurde das Teilstück stillgelegt, während man auf tschechischer Seite gerade die Strecke attraktiviert hat. Das ist eine ziemliche Tragädie, die beendet werden sollte. Der eiserne Vorhang existiert nicht mehr, wir sollten also nicht mehr innerhalb der Staatsgrenzen denken, sondern ein wenig logischer vorgehen und die Laaer Ostbahn an den Knoten Hrušovany nad Jevišovkou anschließen. Der Ort selber mag nicht so groß sein, doch durch die neu geschaffenen Anschlüsse könnte die Linie insgesamt an Attraktivität gewinnen. Einige Strecken würden sich auf der Schiene an Reisezeit verkürzen. Zwar hat man quasi als dauerhaften Schienenersatzverkehr eine Busverbindung, der IDS-JMK wurde zu dem Zweck sogar bis Laa an der Thaya ausgeweitet, doch denke ich, dass ein Bus langfristig keine Lösung bleiben kann.
Ich halte es ohnehin für absurd, dass man diese Lücke absichtlich eingerissen hat…
Vom Betriebskonzept her sollen schlicht alle Züge, die jetzt in Laa an der Thaya enden, bis nach Hrušovany nad Jevišovkou verlängert werden.

> doch denke ich, dass ein Bus langfristig eine Lösung bleiben kann.
Sollte das „keine Lösung“ heißen?
Ansonsten: guter und interessanter Vorschlag. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, einen über die Nebenstrecken führenden Verkehr Wien – Brno anzubieten.
Soo hab meinen Denkfehler korrigiert.
Die Nebenstrecke auf der tschechischen Seite nach Brno ist nicht elektrifiziert, das heißt, es werden Dieselfahrzeuge benötigt. Da kann man also nur einzelne Züge, wenn überhaupt durchbinden und diese müssen eben sowohl in Tschechien als auch Österreich fahren können – man wird um lokbespannte Züge also nicht herumkommen.
Ich meine, das ließe sich machen, aber eben nur vereinzelt.
Also eine Tragödie (mit Ö) hat ja eigentlich nur ein schlechtes Ende, hoffen wir hier mal auf ein Happy End.
(Oder in normal: Toller Vorschlag!)
Kannst du Hrušovany nad Jevišovkou bitte von der Schriftart her anpassen?