Anbindung von Bleicherode an die Halle-Kasseler Eisenbahn

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Beschreibung des Vorschlags

Dies ist ein Vorschlag für eine eingleisige, elektrifizierte Reaktivierung der Bahnstrecke Herzberg–Bleicherode von Bleicherode Ost bis Bleicherode Stadt sowie eine eine eingleisige, elektrifizierte Verbindungskurve von der Bahnstrecke Halle–Hann. Münden aus Richtung Hann. Münden zur reaktivierten Bahnstrecke Herzberg–Bleicherode in Richtung Bleicherode Stadt. Zweck des Ganzen soll eine Anbindung Bleicherodes nach dem Eschweger Modell sein. Bleicherode Ost soll dafür haltlos durchfahren werden. Auf der Hauptstrecke sollen dann bei Gelegenheit der Güterverkehr sowie potenziell irgendwann in ferner Zukunft mal ICs überholen können.

Aus Richtung Osten sollen die RBs Nordhausen–Heiligenstadt in den geraden und die REs Sangerhausen–Leinefelde in den ungeraden Stunden halten. Dabei besteht in Sangerhausen jeweils Übergang aus den REs von Bitterfeld und Halle. In Leinefelde gibt es dann jeweils Anschluss an die REs nach Göttingen sowie Kassel.

Aus Richtung Westen entsprechend die RBs Heiligenstadt–Nordhausen in den ungeraden und die REs Leinefelde–Sangerhausen in den geraden Stunden. So besteht dann in Leinefelde jeweils Übergang aus den REs von Göttingen sowie Kassel sowie in Sangerhausen Anschluss an den RE Richtung Halle.

Wenn der Fahrzeitverlust irgendwann durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden kann, sollen am besten auch die REs Bitterfeld–Kassel hier kopfmachen.

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7 Kommentare zu “Anbindung von Bleicherode an die Halle-Kasseler Eisenbahn

  1. Eine ähnliche Idee hatte ich tatsächlich auch schon mal. Bleicherode ist nun mal die einzige größere Stadt zwischen Leinefelde und Nordhausen. Die REs Bitterfeld-Kassel sollten aber eher durchfahren. Ansonsten eine gute Idee, nur warum hast du Bleicherode Ost noch als Halt eingezeichnet?

    1. Die langen REs Kassel–Bitterfeld sind aktuell an vielen Stellen auf andere Anschlüsse optimiert und können daher auch erstmal nicht diesen Schlenker fahren. Sollte aber mal die Strecke für etwas mehr Tempo ausgebaut werden, was ich sehr begrüßen würde, kann man darüber nachdenken.

      Bleicherode Ost bleibt dann erstmal der Halt des REs, daher lasse ich ihn auch in der Karte.

    2. Um die Stadt Bleicherode besser an den Bahnhof Bleicherode Ost und somit an die Halle-Kasseler-Bahnstrecke besser anzubinden und sogar noch eine Querverbindung zwischen der Halle-Kasseler-Bahnstrecke und im Norden an die Bahnstrecke Richtung Göttingen und eventuell nach Paderborn halte ich eine starke Busverbindung im Landkreis Nordhausen für notwendig um mehrere Probleme aufeinmal zu lösen und zudem noch zwei Bahnhöfe miteinander zu verbinden die gerade für Bleicherode und dem Harz bedeutsam wären.

       

      Diesbezüglich sollten die Regionalbuslinien 251 und 271 im Landkreis Nordhausen zusammengelegt werden um ein durchgehendes Fahrplanangebot zwischen Bleicherode und Walkenried Bahnhof/Ellrich Schule zu ermöglichen. Anders als bisher sollte der Linienweg über Wipperdorf entfallen und stattdessen von Bleicherode Löwentor über alle Unterwegshaltestellen bis Bleicherode Ost Bahnhof fahren und von dort aus direkt weiter über Kehmstedt, Friedrichsthal/Fronderode, Immenrode, Pützlingen, Schiedungen, Mackenrode, Limlingerode, Tettenborn, Neuhof, Walkenried, Klettenberg, Branderode, Obersachswerfen, Liebenrode, Steinsee, Gudersleben bis nach Ellrich fahren. Unter Berücksichtigung von Schulzeiten einzelner Schulen in den Hauptverkehrszeiten an Schultagen sollte die Linie auf unterschiedlichen Fahrwegen im Zweistundentakt fahren und nur in der Hauptverkehrszeit die im Text genannten Ortschaften als Abzweigstrecken parallel bedienen. Außerhalb von Schulzeiten und an schulfreien Tagen sowie an Tagesrandlagen und während Schultagen zwischen 8 und 12 Uhr und nach 16 Uhr sollten auf zwei unterschiedlichen Fahrwegen ein Zweistundentakt und in Walkenried am Bahnhof mit den Fahrzeiten der Regionalbahn von/nach Northeim sowie die Fahrzeiten der Buslinien von/nach Braunlage sowie Bad Sachsa Zentrum abgestimmt werden. Zudem sollte in Bleicherode eine neue Bushaltestelle an der Großbäckerei (Kirchhagener Weg) eingerichtet werden. Zudem kann an schulrelevanten Zeiten und Fahrten Hochflurbusse zum Einsatz kommen. Das Fahrplanangebot sollte sich an den aktuellen Busfahrplänen der Linien 251 und 271 orientieren mit Erweiterung des Angebots nach 16 Uhr, an schulfreien Tagen und Wochenenden sowie Feiertagen. In Nebenverkehrszeiten wäre auch ein On-Demand-Verkehrsangebot denkbar.

       

      Im Ergebnis ergeben sich neben den Schülerverkehr attraktive Vorteile für Einwohner nahezu aller Ortschaften innerhalb der Landgemeinde Hohenstein und nordwestlich für die Landgemeinde Bleicherode zum Beispiel zum Wochenmarkt, Einkauf, Arztbesuch, Arbeitsplatz und Regionalexpress in/aus Richtung Kassel in Bleicherode

       

      Weitere Positive Aspekte ergeben sich am Bahnhof Walkenried wo heute schon ein attraktives Verknüpfungsangebot zwischen Bahn und Bus in Richtung Göttingen und den Oberharz ermöglicht wird. Zudem ergeben sich allgemein in den Ortschaften mehr Alternativen in allen Richtungen mit den Bus zu fahren.

    1. Ach, das heißt, dass die Anbindung von Eschwege oder auch Burg auf Fehmarn falsch ist? Dort wird es nämlich exakt so gemacht: Als Spitzkehre zum Kopfmachen. Mit den heutigen Wendezügen sollte das auch kein Problem sein.

      Und was heißt „mäßig frequentiert“? Ich habe schließlich geschrieben, dass mindestens ein Zug pro Stunde und Richtung hier halten soll. Das wäre für mich die Grundvorraussetzung und ist mehr als auf so manch anderer Strecke.

      Die Verlängerung bis nach Herzberg ist grundsätzlich möglich, nur im Süden von Rhumspringe wurde die Strecke teilweise überbaut, was man aber umfahren kann. Allerdings ist der Bedarf sehr zweifelhaft. Das war nämlich schon vor dem Zweiten Weltkrieg ein Problem und –das kann ich als Anwohner aus Erfahrung sagen – ist es, bedingt durch die lange Teilung heute noch: „Die Bürgermeister Otto (Herzberg) und Henke (Bleicherode) verknüpften große Hoffnungen mit der neuen Eisenbahnstrecke. Das von ihnen vermutete „Zusammenwachsen“ der Regionen blieb jedoch aus. Zu unterschiedlich waren die gewachsenen regionalen Bindungen der an der Linie gelegenen Ortschaften. […] Abgesehen vom Güterverkehr hatte die Strecke wohl eher wenig „länderübergreifende“ Bedeutung. Die Bewohner der anliegenden Ortschaften waren auf ihre Kreisstädte ausgerichtet. So gab es im Personenfahrplan von Beginn an nur wenige durchgehende Züge. Meist wurde der Zuglauf in Zwinge „gebrochen“. Auch Hermann Wiese, der nach seinem Bekunden die Bahn viele Jahre auf dem Weg zur Arbeit nach Osterode nutzte, ist sich ziemlich sicher: „Fahrkarten von Herzberg oder Pöhlde nach Bleicherode sind sicherlich nur sehr sehr wenig verkauft worden.“

      Übrigens: Zwischen Rhumspringe und Herzberg, also noch nicht einmal über die Innerdeutsche Grenze, fährt unter der Woche gerade einmal ein Bus am Tag! Ob da überhaupt so viel Bedarf gleich für eine ganze Bahnlinie bestände? Und selbst wenn es sie gäbe, würden die allermeisten Fahrgäste sicherlich in Rhumspringe aus- und in die Busse nach Duderstadt umsteigen. Daher wäre auch eine Buslinie Herzberg–Duderstadt erstmal sinnvoller.

      Ich bin grundsätzlich ein Freund von Reaktivierungen und würde das hier auch total begrüßen, aber realistisch gesehen ist der Bedarf hier aktuell nicht annähernd gegeben. Der Radweg ist hier erstmal viel besser platziert. VVielleicht würden sich die Regionen ja besser kennenlernen, wenn er erstmal durchgehend gebaut würde?

      1. ein kleiner Blick auf den Fahrplan Kassel-Halle zeigt, dass die Knotenbahnhofe nur ganz knapp gehalten werden – ein Kopf machen bringt da zusätzlichen Zeitverlust. Schaut man nach Leinefelde, kann das dort verheerend sein, da hier Anschlüsse Richtung Gotha/Erfurt so straff geplant sind, dass sie auf Unterwegsbahnhöfen nur auf dem Hauptgleis verkehren können, anstatt auf dem Nebengleis am barrierefreien Hausbahnsteig zu halten.

        Auf dem alten Fahrplan sehe ich allerdings keine gebrochenen Züge – daher finde ich deine Quelle eher zweifelhaft.

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