Beschreibung des Vorschlags
Hallo Zusammen,
dies ist ein Vorschlag zu einer alternativen Trasse für die Seilbahn. Der Grund dafür ist das mit Start am Bonner Bogen nicht nur die S-Bahn S13 angebunden wird sondern ebenso auch die RB27 und der RE8. Andernfalls müsste man zunächst im T20 nach Ramersdorf West fahren. Das ist besonders bei einer Seilbahn ärgerlich da die stärke die gleichmäßige Beförderung ist (<T1) und so die Takte nicht aufeinander abgestimmt werden können.
In Bonn Oberkassel wird dadurch auch endlich ein direkter ÖPNV Anschluss geschaffen. Dieser zur Olof-Palme-Allee und damit in 5min auf die Stammstrecke die zur HVZ 5 Stadtbahnen je Richtung anbietet! Dies würde auch die starken Verspätungen auf dem rechten Rhein ausgleichen, da direkt in die Seilbahn im T>1min eingestiegen werden kann und danach vom beachtlichen Takt der Stadtbahn Stammstrecke weiter profitiert werden kann!
Des weiteren liefert der Bahnhof ausreichend freie Parkplätze Carsharing Angebote und E-Ladesäulen am Bonnerbogen, welcher auch als touristisches Ausflugsziel sehr beliebt ist und auch außerhalb der HVZ unter der Woche dadurch zusätzlichen Bedarf generiert.
Diese Trasse basiert jedoch auch auf 2 weiteren Bahnsteigen an der Olof-Palme-Allee (linker Rhein), dieser Knoten ist dann nach Bonn HBF, mit dem Konrad-Adenauer Platz der relevanteste. Es wäre erstmalig möglich die strecken Linker und Rechter Rhein in 4-5 min miteinander zu verbinden!! Auch hier kommt die Taktunabhängige gleichmäßige Beförderung wieder sehr passend.
Dazu bitte diesen Beitrag einmal lesen, darin ist die Verlängerung der 61/62 mit 2 Stationen vorgesehen um den beschrieben Knoten zu stärken.
Verlängerung der 61/62 Trasse und neue Haltpunkte | Linie Plus
Im weiteren Verlauf geht es dann Hoch zum Venusberg.
Angeschlossen wäre von Bonn Oberkassel, die S13, RB27, RE8, Bus 606 (fährt quer durch Beuel) 607(müsste 400m die Route geändert werden)
von Olof-Palme Allee: 16,63,66 spätere 67,68. S17, S23, RRX4/6, RB48, RB30
mit Verlängerung der 61/62 auch diese beiden Trassen.
2. Abschnitt möglicher Haltepunkt in Ippendorf. Der halt in Ippendorf ist im Bezug auf die nie gebaute Südtangente eine wichtige Verbindung um Ippendorf in unter 10 min an den Nah und FV der DB anzubinden. Es wird damit eine wirkliche alternative zum Auto geboten.
3. Abschnitt ist der Hardtberg, auch dieser ist ÖPNV technisch nur über Busse und den zentralen Bahnhof in Bonn erschlossen, die Überlastungen der Straßen sind schon lange ein Problem, die Erschließung mit möglichen Straßenbahnen ist bereits seit über 50 Jahren Thema unabhängig von einer solchen Straßenbahn wäre diese Querverbindung ein weitere Gewinn für die Anwohner auf der Hardthöhe aber auch für die Berufspendler und nicht zuletzt die Baskets Bonn. Die Seilbahn soll bis zu 1800 Personen pro Stunde und Richtung befördern können. Das würde das Aufstauen an der Autobahnausfahrt sicherlich reduzieren bei Baskets Spielen, da die katastrophale ÖPNV Anbindung sich schlagartig verbessern könnte. Es besteht darüber hinaus Anschluss an die 608, 609, 630, SB69 und 843.
Die Synergien aus diesen Maßnahmen würden den Bonner HBF enorm entlasten. Die Anschluss-Möglichkeiten sind enorm und bieten dadurch einigen Bürgern viele einzelne Minuten pro Tag und Richtung. Ich hatte dazu bereits ohne Verknüpfung der Seilbahn den Knoten

Es ist in Deutschland nicht sehr einfach Seilbahnen über private Grundstücke zu bauen. Auch unabhängig von den rechtlichen Problemen wären Anwohner wohl kaum erfreut wenn nun regelmäßig Leute in die Fenster der oberen Stockwerke schauen. Ich würde sehr stark empfehlen eine Route zu finden die keine oder nur sehr wenige private Grundstücke kreuzt.
Hallo Jan,
das ist korrekt, dafür gibt es aber auch Techniken die ja bereits vorgeschlagen wurden. Ich habe mir dazu auch die 90 Seiten PDF Machbarkeitsstudie, den Gesamtübersichtsplan und die Studien durchgelesen. Die Trassenführung ist ziemlich ähnlich ja bereits aufgeführt von Seilbahn-Planer, warum Sie gerade nicht favorisiert ist, basiert auf anderen Gründen. Es wurde in der Analyse überhaupt nicht das Zielnetz2032 oder 2040 gar andere Projekte berücksichtigt. Das Routing über Olof-Palme-Allee hat gewisse Vorteil, es wurde jedoch als negativ Seite die fehlende Anbindung Anbindung an die Trasse Linker Rhein aufgeführt. Trotzdem ist das Umstiegspotential deutlich größer, ich denke wenn man die beauftragte Planung, die teilweise auf Daten von 2015 basieren, unter dem Bonn 2040 berücksichtigt, kommt man durchaus ins Grübeln! Die Olof-Palme-Alle kann der Schlüssel sein um den HBF vernünftig zu Entlasten, da ohne Schwächen des HBFs dort vernünftige Umstiegsangebote mit hervorragenden Taktraten möglich sind. Der HBF platz aus allen nähten, er ist der unpünktlichste Deutschlands gewesen und ist damit auch ein Problem für den eh problematischen HBF Köln. Unabhängig der geplanten Maßnahmen (Ausbau Köln-Bonn) S-Bahn auf eigenem Gleis etc., ist Bonn selbst überlastet! Die Bahnsteige selbst, die Aufgänge, der Umstieg zur Stadtbahn, nicht ausreichende Bahnsteige aber auch Zulauf Gleise und der ansteigende Verkehr (inkl GV aus dem Rheintal) verschärfen die Situation.
Viele dieser Problem wird die DB lösen müssen, die Seilbahn jedoch kann Bonn relativ zeitnah implementieren um im ÖPNV den Venusberg zu Unterstützen, zeitgleich könnte man aber bereits mit Rücksicht auf die anderen Herausforderungen einige „Weichen legen“.
Ich werde die Tage mal dieses „Süd-Kreuz“ mal weiter skizzieren. Mit Seilbahn, 61/62, und S-Bahnsteig/Bahnhof.