Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag soll den Vorschlag von zeruplal zur Strecke Neustadt-Forchheim mit meinem Vorschlag zum Bahnhof Neustadt (A) Mitte als neuen „Hbf“ verbinden.
Das Problem: Historisch gesehen ist der Bahnhof Neustadt (Aisch) deswegen so weit draußen, weil dich dort alle nac Neustadt führenden Strecken treffen. Nun gibt es an der extrem wichtigen Strecke Nürnberg-Würzburg mittlerweile den zentrumnahem Haltepunkt Neustadt Mitte, zu welchem sich die Strecke Steinach-Neustadt recht einfach verlängern liese, um diesen so zum „Hbf“ zu machen. Die stillgelegte Aischtalbahn erreicht Neustadt Mitte aber nur per Kehrtwende in Neustadt Bf.
Der Ansatz: Die Historische Streckenführung zwischen Neustadt Bf und Diespeck ist mittlerweile überbaut und nicht mehr herstellbar. Zeruplal hat zur Lösung dieses Problems in seinem Vorschlag eine Neutrassierung parallel zur B8 vorgeschlagen, welche allerdings extremes Streitpotential für die Lokalbevölkerung bietet, da die Strecke so der Aisch sehr auf die Pelle rückt und stellenweise sogar parallel zur Fließrichtung über ihr verläuft.
Daher schlage ich vor, die Aischtalbahn von Diespeck aus östlich an Neustadt vorbei nach Neustadt (Mitte) zu führen.Dafür benötigt man einen Tunnel, um den Ausläufer einer Hügelkette zu kreuzen, was aber weniger umstritten sein dürfte als die Trasse parallel zur B8. Die maximale Steigung dieses Streckenabschnitts beträgt 2%, was für alle Personenzüge machbar ist, Güterverkehr ist meines Erachtens nach hier nicht zu erwarten.
Die Strecke endet in Neustadt (Mitte) an der selben Bahnsteigkante wie die Strecke aus Steinach, was aber kein Problem darstellt, da ich als Bahnsteiglänge 200 Meter vorsehe und die zwischen Neustadt und Steinach eingesetzten Züge nur 42 Meter lang sind. Die Züge zwischen Neustadt und Forchheim dürften definitiv nicht länger als 100 Meter sein, also wäre auch noch ein Einsatz von Doppeltraktionen zwischen Neustadt und Steinach möglich, ohne dass der Bahnsteig zu kurz ist.

Das ist auch eine ganz gute Idee. Für die Bürger dürfte diese Lösung tatsächlich annehmbarer werden. Im Vergleich zu Zeruplal hast du aber den zentralen Halt deutlich weiter weg vom Zentrumm, was dann für die andere Strecke spräche.
Ansonsten eine gute Idee, wenn man, wie im anderen Vorschlag beschrieben den RE auch in Neustadt (Aisch) Mitte halten lässt.
Also ich finde, dass sich zeruplal’s Halt am Aischufer durch den Halt in Neustadt Mitte ganz gut kompensieren lässt, da dieser auch recht zentral liegt. Neustadt ist in meinen Augen nicht so groß, dass es unbedingt drei Bahnhöfe braucht.
Ich will ja keine drei Bahnhöfe. Ich stelle nur fest, dass es von Zeruplals Bahnhof bis zum Marktplatz 300 Meter sind und von Neustadt Mitte 900 Meter.
Neustadt Mitte ist 650 Meter Luftlinie vom Marktplatz entfernt, was total akzeptabel ist, wenn man bedenkt, dass es zwischen dem Marktplatz und dem heute wichtigsten Bahnhof 1550 Meter sind.
Auch Zeruplals Aischufer-Halt bringt es „nur“ auf 350 Meter Luftlinie zum Marktplatz, der Unterschied ist also nichht so gravierend.
Wer wird denn schon die Luftlinie laufen? Man muss natürlich die Route über die Straßen und Wege berechnen.
Da bringts der Aischufer-Bahnhof aber auch auf 450 Meter, also grad die Hälfte vom Weg nach Neustadt Mitte.
Ich finde, der Unterschied ist irrelevant, zumal für den Großteil der Wohnbebauung der Stadt der Halt in Mitte besser liegt.
Die Idee ist durchaus interessant. Da die Aisch in Bereich der B8/B470 aber bereits von Beton eingerahmt ist, halte ich ein Meiden des Flusses aus Naturschutzgründen nicht für erforderlich. Zudem wäre die Führung entlang der Aisch deutlich billiger, da sie ohne Tunnel auskäme. Die Kosten würden aber beim Bau dieser Strecke die entscheidende Rolle spielen, wenn es um die Wirtschaftlichkeit geht.
Allerdings könnte man bei einer anderen Trassenführung auch ohne Tunnel auskommen.
Mir geht es da vor allem um die Zustimmung in der Bevölkerung, die für ein solches Projekt zwingend erforderlich ist. Bei der Führung im Aischtal würd die Aisch auf einer Länge von gut 100 Meter komplett überbaut werden, was Naturschutzrechtlich gehen mag, aber die Bevölkerung ablehnen wird. Das gleiche ist mit der Geländekante: Am nördlichen Tunnelportal fällt das Gelände recht aprupt um 30 Meter ab. Das kann ich entweder per Tunnel lösen, oder ich mach im Süden den Bogen weiter um Höe zu gewinnen und habe eine Brücke oder einen sehr hohen Damm, die/der in den Morgenstunden Schatten auf die Wohnhäuser und in den Abendstunden Schatten aufs Waldbad wirft, wovon die Bevölkerung sicher nicht so begeistert wäre.
Hoppala, warum habe ich das denn übersehen?
Über meine Route an der Aisch bin ich selber nicht sonderlich glücklich, die Umgehungsstraße nervt da ziemlich – ach, Bayern. Wäre da allgemein für weitere Vorschläge offen.
Du gehts von einem neuen zentralen Hbf aus, den man von meiner Strecke mit einer engen Ostkurve zwar theoretisch auch erreichen könnte – aber deine Version ist politisch und baulich eindeutig unproblematischer. Auf das Fehlen eines zentrumnahmen Haltes möchte auch ich hinweisen, 300 Meter können je nach Konstitution einen gewaltigen Unterschied machen (zumindest in der subjektiven Wahrnehmung). Muss man halt abwägen, was wichtiger ist.
Wie wäre es mit einem zusätzlichen Halt Höhe Eielersweg?
Ich sehe Neustadt Mitte durchaus auch als zentralen Halt. Vor allem ist es auch so, dass die Wohnbebauung sich hauptsächlich östlich und südlich an die Altstadt anschließt, daher ist Neustadt Mitte für große Teile der Bevölkerung sogar besser zu erreichen als die Aischufer-Station im Nordwesten der Altstadt.
„den man von meiner Strecke mit einer engen Ostkurve zwar theoretisch auch erreichen könnte“
Geht sich vom Kurvenradius aus, stimmt, aber dann brauche ich da noch ein 4. Gleis, und dann wirds doch langsam eng.
„Wie wäre es mit einem zusätzlichen Halt Höhe Eielersweg?“
Geht leider nicht, da das Gelände dort relativ stark ansteigt und man sowieso schon mit Damm und Einschnitt tricksen muss um die Streckensteigung auf 2% zu begrenzen.