Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag behandelt eine Ändeung der offiziellen Linie 16 (Haltenhoffstraße – Messe Ost). Dafür gibt es Gründe die dafür sprechen entgegen der offiziellen Linienführung, diese Linie nach Garbsen anstatt auf der Haltenhoffstraße zu führen. Im Inhaltsverzeichnis finden sich die einzelnen Unterkapitel.
Inhaltsverzeichnis
- 1.0 Status Quo
- 2.0 Nachfrage
- 2.1 Einwohnerzahlen
- 2,2 Industrie und Bildung
- 3.0 Betriebliches
1.0 Status Quo
Die Linien 4 und 5 verbinden derzeit die Universität mit dem hannoverschen Zentrum, das ist eigentlich zu wenig in den Stoßzeiten kommt es deshalb häufig zu Überfüllungen und Verspätungen. Etwas was hier auch nicht zu vernachlässigen ist, das Continental und VW ebenfalls teile der Linie wegen ihrer Belegschaft beanspruchen, dazu kommen noch viele kleinere Unternehmen des Mittelstands und der Kleinststands.
2.0 Nachfrage
Die LUH (Zahlen und Fakten – Leibniz Universität Hannover) hat derzeit 25.000 Studierende und 5.000 Beschäftigte. Zudem liegen alle drei Campus der MHH hat den Linien. Dazu kommen noch die Beschäftigten der ÜSTRA (Betriebshof Leinhausen), von VW und Continental sowie die Einwohner der Stadt Garbsen (60.000 EW). Dies ergibt zusammen eine relativ hohe Nachfrage nach den Linien 4 und 5. Eine Wirtschaftlichkeit kann man also einer dritten Linie durchaus zumuten
3.0 Betriebliches
Es spiegeln sich leider einige Nachteile wieder, der C-Tunnel wird zwischen Steintor und Braunschweiger Platz erheblich mehrbelastet (Ca. 6 Züge pro Stunde pro Richtung). Damit beträgt die Gesamtbelastung im C-Tunnel 30 Züge pro Richtung (Also grob eine 2 Minütige Zugfolge), das wäre für den U-Bahn Tunnel schon sehr an der Belastungsgrenze, Zudem kann es sein das in Garbsen ein Inselbahnsteig erforderlich ist um keine Konflikte mit der Stadtbahnlinie 4 zu erzeugen.
Betriebskonzept im Tunnel
4/5/6/11/16 im T10
Ergibt 30 Züge pro Stunde und pro Gleis

Die Linie 16 gibt es nicht mehr. Sie fuhr auch nur zu Messezeiten und wird jetzt durch Zusatztakte der Linie 6 ersetzt. Die Haltenhoffstraße dient lediglich als Wendepunkt mit Kapazität, der nah an der Innenstadt liegt, früher war es der Königsworther Platz. Auch ansonsten stimmt die Aussage nicht, dass die C-Strecke mit der fünften Linie nah an die Belastungsgrenze käme. Sie ist heute schon mit 4 Linien im Regelbetrieb an der Belastungsgrenze, die fünfte Linie passt nur zu Messezeiten durch Abstriche bei den anderen Linien (vereinzelter Ausfall von Bahnen, generell Verspätungen). In der Realität können keine 30 Züge pro Stunde durch den Tunnel fahren. Damit ist dieser Vorschlag nicht realisierbar.
Gemeint ist hier die Änderung zu 2026/27: Jede 2. Bahn der Linie 11 soll ab Haltenhoffstraße nach Kronsberg fahren, um so den Ast der 6 zu entlasten. Zudem ist laut Verkehrsausschluss der Region Hannover sehr wohl eine Taktung von 30 Zügen pro Stunde möglich (gerade noch). Da die 4 und 6 einen dichteren Takt benötigen, wurde die Splittung der 11 vorgeschlagen.
Das steht im Vorschlag nirgendwo, aber ist natürlich möglich, dass der Vorschlag sich auf dieses Szenario beziehen soll.
Kannst du das bitte verlinken? Mit 30 Zügen pro Stunde gibt es halt keinerlei Puffer mehr, Verspätungen werden komplett an den nachfolgenden Zug weitergegeben und in der HVZ mit vollen Bahnsteigen kann es auch gut dahin kommen, dass der Takt insgesamt nicht mehr zu halten ist.
Inwiefern die offiziell vorgesehene Splittung der 11 die Linie 4 entlasten soll, ist für mich nicht ersichtlich. Der hier vorliegende Vorschlag würde die 4 auf dem Nordabschnitt entlasten, der aber nach meiner Einschätzung weniger belastet ist als der Ostabschnitt. Demgegenüber steht, dass der Engelboster Damm mit diesem Vorschlag eine deutliche Angebotskürzung erfahren würde.
Die Linie 16 gibt es nicht mehr. Sie fuhr auch nur zu Messezeiten und wird jetzt durch Zusatztakte der Linie 6 ersetzt. Die Haltenhoffstraße dient lediglich als Wendepunkt mit Kapazität, der nah an der Innenstadt liegt, früher war es der Königsworther Platz
Die Region Hannover hat allerdings bestätigt das ab 2027 wieder eine Linie 16 geben wird.
Region Hannover stellt Masterplan Stadtbahn vor – Hannover.de
Auch ansonsten stimmt die Aussage nicht, dass die C-Strecke mit der fünften Linie nah an die Belastungsgrenze käme. Sie ist heute schon mit 4 Linien im Regelbetrieb an der Belastungsgrenze, die fünfte Linie passt nur zu Messezeiten durch Abstriche bei den anderen Linien (vereinzelter Ausfall von Bahnen, generell Verspätungen)
Das ist wahr, allerdings könnte man überlegen einen mischverkehr mit der Linie 11 zu schaffen (also 3 x 11 3 x 16), dann würde der Tunnel Kapazitäten erhalten bleiben, allerdings wäre ein Ausbau auf lange Sicht sogar ein erstrebenswertes Ziel. Die Region Hannover geht selbst davon aus das die Fahrgastzahlen sich weiter erhöhen werden.
Dann gehört aber in die Beschreibung, dass du dich auf eine geplante und nicht auf eine aktuelle Linie beziehst.
Das ist ja auch der aktuelle Plan für die 16. Allerdings wird dann durch die Verlegung der 16 nach Garbsen das Angebot auf dem Engelboster Damm schlechter.
Ja klar. Aber wie soll der Ausbau aussehen? Wenn du einen Vorschlag erstellst, der Ausbauten voraussetzt, musst du auch benennen, was wie ausgebaut werden soll. Ansonsten bringt der Vorschlag nichts. Und ich sehe ehrlich gesagt keine Optionen, die Leistungsfähigkeit des C-Tunnels signifikant zu erhöhen. Ein Ausbau am Steintor bringt Zusatzkapazität auf dem Nordabschnitt, dann wäre das Bottleneck an der Ecke Hans-Böckler-Allee / Freundallee.
Dann gehört aber in die Beschreibung, dass du dich auf eine geplante und nicht auf eine aktuelle Linie beziehst.
Ich bin naiverweise davon ausgegangen, das es nur eine 16 gibt und diese zur Messezeit verstärkt wird trage ich aber auch nach.
Das ist ja auch der aktuelle Plan für die 16. Allerdings wird dann durch die Verlegung der 16 nach Garbsen das Angebot auf dem Engelboster Damm schlechter.
wie bereits dekompte meinte:
Gemeint ist hier die Änderung zu 2026/27: Jede 2. Bahn der Linie 11 soll ab Haltenhoffstraße nach Kronsberg fahren, um so den Ast der 6 zu entlasten. Zudem ist laut Verkehrsausschluss der Region Hannover sehr wohl eine Taktung von 30 Zügen pro Stunde möglich (gerade noch). Da die 4 und 6 einen dichteren Takt benötigen, wurde die Splittung der 11 vorgeschlagen.
Dem schließe ich mich an, also sehe ich nicht unbedingt ein Problem in der Infrastruktur. Nur im Personal und Fahrzeugbedarf gibt es Schwierigkeiten bei der Umsetzung.
Bitte meinen Kommentar lesen und verstehen. Ich habe in dem von dir zitierten Absatz kein Wort über Infrastrukturprobleme verloren, sondern darauf hingewiesen, dass du gegenüber der geplanten Linie 16 eine Verschlechterung auf dem Engelboster Damm erzeugen wirst. Die Linie 16 würde im aktuellen Plan zwischen Strangriede und Christuskirche den Tunnel unter dem E-Damm bedienen und dort den doppelten T10 aufrechterhalten. Nach deinen Plänen gäbe es auf dem E-Damm nur noch den T10 der 6 und den T20 der 11, somit würden drei Bahnen pro Stunde entfallen und es gäbe drei mal pro Stunde eine Taktlücke von je 10 Minuten, was ich im Innenstadtbereich für nicht zielführend halte.
Ansonsten gehst du auf das Thema Kapazitätsausbau im Tunnel nicht ein und die Beschreibung bleibt hinsichtlich der Linie 16 auch missverständlich.
Bitte meinen Kommentar lesen und verstehen. Ich habe in dem von dir zitierten Absatz kein Wort über Infrastrukturprobleme verloren, sondern darauf hingewiesen, dass du gegenüber der geplanten Linie 16 eine Verschlechterung auf dem Engelboster Damm erzeugen wirst. Die Linie 16 würde im aktuellen Plan zwischen Strangriede und Christuskirche den Tunnel unter dem E-Damm bedienen und dort den doppelten T10 aufrechterhalten. Nach deinen Plänen gäbe es auf dem E-Damm nur noch den T10 der 6 und den T20 der 11, somit würden drei Bahnen pro Stunde entfallen und es gäbe drei mal pro Stunde eine Taktlücke von je 10 Minuten, was ich im Innenstadtbereich für nicht zielführend halte.
Es tut mir leid, ich habe mich misslich formuliert, wenn die Kapazitäten für 30 Stadtbahnen da sind, gibt es keine Verschlechterung auf dem Engelboster Damm, da die 11 dann ebenfalls alle 10 Minuten fahren kann. Das einzige was dann abgesehen vom Tunnel zu Problemen führen kann ist die Kreuzung Marienstraße/Freundallee (nahe des Braunschweiger Platzes).
-Ausbau-
Es war eine Aussicht bzw. nur eine Anregung, aber ein Ausbau würde ich wie folgt machen. Der Aegi ist ein gutes Beispiel dafür.
(Östlich gesehen)
1. OG stadteinwärts
2. OG stadtauswärts
Besonderheiten:
Kröpcke:
Der Kröpcke wird auf der C-Strecke bekommt zwei Inselbahnsteige für Stadtein/Stadtauswärts.
Aegi:
wieder zweil Inselbahnsteige pro Etage diesmal
Schema:
6/16 – 1/2/8 – 5/4/11
Die Fahrzeuge auf der A-Strecke machen in dem Fall beide Türen auf um auf beiden Seiten das zusteigen zu ermöglchen.
Dein letzter Kommentar zum Betriebskonzept sah da anders aus, da war von T20 für 11 und 16 die Rede. Da solltest du dich jetzt mal für eine Variante entscheiden und die auch in der Beschreibung ddarstellen und begründen.
Die Stadtbahn befindet sich am Aegi unter der Erde und ich verstehe nicht, wie du hier zusätzliche Gleise oberirdisch anbinden willst. Oder soll OG UG sein? Dann nochmal der Hinweis, dass da noch eine Verteilerebene drüber liegt.
Kann man machen, aber ist halt ein immenser Aufwand.
Mit dem großen Nachteil, dass ich mich bereits beim Weg auf den Bahnsteig entscheiden muss, welche der Bahnen ich nehmen will, um z.B. nach Herrenhausen zu fahren. Das kann dazu führen, dass ich den eigentlich nächsten Zug verpasse. Wenn, dann würde ich dir dringend dazu raten, die von dir vorgeschlagene Aufteilung in Richtung Osten/Süden zu verwenden, in Richtung Norden aber 6/11 auf das eine und 4/5/16 auf das andere Gleis, um möglichst ähnliche Linienverläufe beieinander zu halten.
Abgesehen davon ist es natürlich ein irrsiniger Aufwand, wenn südlich vom Aegi erst mal die westlich liegenden Gleise kreuzen müssen. Gerade das westliche Gleis auf -2 kann ja nicht auf -1 über die B-Strecke geführt werden, weil da nicht ausreichend Platz zur Verfügung steht, und nicht auf -3, weil da das Gleis der B-Strecke für die untere Ebene liegt. Die C-Strecke vom westlichen Gleis auf Ebene -3 müsste auf -4 sinken und dann bergmännisch unter der bestehenden Strecke durchgeführt werden.
Betrieblich wäre die Lösung mit den von mier vorgeschlagenen Änderungen gut, baulich ist sie aber wirklich fernab der Realität.
Dein letzter Kommentar zum Betriebskonzept sah da anders aus, da war von T20 für 11 und 16 die Rede. Da solltest du dich jetzt mal für eine Variante entscheiden und die auch in der Beschreibung ddarstellen und begründen.
Ist jetzt im Betriebliches hinterlegt mit 30 Stadtbahnen pro Stunde/Gleis.
Die Stadtbahn befindet sich am Aegi unter der Erde und ich verstehe nicht, wie du hier zusätzliche Gleise oberirdisch anbinden willst. Oder soll OG UG sein? Dann nochmal der Hinweis, dass da noch eine Verteilerebene drüber liegt.
Auf U2/U3 wird quasi verbreitert um ein Gleis damit die C2-Strecke ebenfalls dazu passt. (C2 soll quasi nur eine Begriff für eine Verbreiterung sein).
Schematische darstellung:
C2 / Inselbahnsteig / A / Inselbahnsteig / C1
Mit dem großen Nachteil, dass ich mich bereits beim Weg auf den Bahnsteig entscheiden muss, welche der Bahnen ich nehmen will, um z.B. nach Herrenhausen zu fahren. Das kann dazu führen, dass ich den eigentlich nächsten Zug verpasse. Wenn, dann würde ich dir dringend dazu raten, die von dir vorgeschlagene Aufteilung in Richtung Osten/Süden zu verwenden, in Richtung Norden aber 6/11 auf das eine und 4/5/16 auf das andere Gleis, um möglichst ähnliche Linienverläufe beieinander zu halten.
So kann man das gerne machen, um einen Konflikt zu vermeiden. Diesen rat nehme ich sehr gerne an.
Betrieblich wäre die Lösung mit den von mier vorgeschlagenen Änderungen gut, baulich ist sie aber wirklich fernab der Realität.
Das muss ich allerdings verneinen, Städte wie Nürnberg(wird dort auch schon diskutiert), Hamburg oder Berlin sind auch schon auf der betrieblichen ebene minus 4 angekommen um das zu schaffen. Also baulich sehe ich da nicht unbedingt ein problem.
Ebene -4 ist doch auch gar nicht das Problem, das Problem ist, dass das westliche Gleis auf Ebene -2 nicht auf Ebene -1 über die B-Strecke geführt werden kann, weil sich dort die Keller der Häuser befinden, und daher von -2 auf -4 absinken muss, sprich, erstmal eine lange Rampe erforderlich ist, die aber so viel Strecke erfordert, dass es sich um einen komplett neuen Tunnel handelt zwischen Aegi und Marienstraße und die Fahrzeit deutlich länger sein wird, als auf den östlichen Gleisen. Das wiederum hat zur Folge, dass sich die Trassenabstände zwischen Marienstraße und Kröpcke signifikant verschieben. Wenn es an der Marienstraße noch ein gleichmäßiger 2-Minuten-Takt ist, kommst du am Kröpcke mindestens bei einer Minute Verschiebung raus und damit immer wieder zu Abständen von einer Minute, die nicht zu halten sind und deshalb den gesamten Betrieb durcheinander werfen. Wenn in 10 Minuten zwei mal für alle nachfolgenden Bahnen eine Verspätung von einer Minute aufgebaut wird (zwei Bahnen auf dem westlichen Gleis), macht das pro Stunde 12 Minuten Verspätung oder anders formuliert eine Reduktion der Kapazität um 6 Züge pro Stunde.
Zwei Anmerkungen: Die Linie 16 soll im 20-min-Takt fahren, d.h. de facto gäbe es dadurch keine Mehrbelastung im Tunnel. Aber: Dein Vorschlag erzeugt aufgrund der wesentlich längeren Strecke einen höheren Fahrzeug- und Personalbedarf, was erst nach 2027 umsetzbar wäre.
Ob die Taktverdichtung zwischen Garbsen und Herrenhausen notwendig ist, stelle ich infrage. Ein Wenden am Bf. Leinhausen finde ich da wirtschaftlicher.
Ob die Taktverdichtung zwischen Garbsen und Herrenhausen notwendig ist, stelle ich infrage. Ein Wenden am Bf. Leinhausen finde ich da wirtschaftlicher.
Ich bin davon ausgegangen das die ein Streckenast nach Stöcken zu viel des guten wäre und man durch eine Verlängerung nach Garbsen die 4 etwas unterstützen könnte, da Garbsen eine der Größten Städte in der Region Hannover ist (also außer Hannover versteht sich) und nur eine Linie dort hinfährt.
@Georg
Ebene -4 ist doch auch gar nicht das Problem, das Problem ist, dass das westliche Gleis auf Ebene -2 nicht auf Ebene -1 über die B-Strecke geführt werden kann, weil sich dort die Keller der Häuser befinden, und daher von -2 auf -4 absinken muss, sprich, erstmal eine lange Rampe erforderlich ist, die aber so viel Strecke erfordert, dass es sich um einen komplett neuen Tunnel handelt zwischen Aegi und Marienstraße und die Fahrzeit deutlich länger sein wird, als auf den östlichen Gleisen.
ist es nicht möglich das die B-Strecke unterquert (also das die Strecke Südstadt-Hbf). Weil das wäre ja eine logische Alternative? Weil die Minute Verspätung kann ja im Laufe der Fahrt wieder aufgeholt werden. Aber ansich ist der Ausbau nicht erforderlich wenn wirklich 30 Bahnen in den Tunnel passen, wie dekompte sagen.