Beschreibung des Vorschlags
Die Euregiobahn verbindet Aachen mit seiner Städteregion und schließt dort immer mehr und mehr Kleinstädte an, welche das Oberzentrum Aachen dann umsteigefrei erreichen können. In Aachen selbst besitzt sie jedoch den Nachteil, dass sie wie die anderen Züge über den Wall verkehrt und so dass Stadtzentrum eher umfährt als erschließt. Deswegen schlage ich hier vor, sie zwischen Aachen Westbahnhof und Bahnhof Aachen Rothe Erde als Straßenbahn (Stadtbahn) durch das Aachener Stadtzentrum zu führen. Die Trasse die sie dabei verwendet ist die ursprünglich für die Campusbahn geplante Trasse. Daher auch der Titel Euregio-/Campusbahn. In der Schinkelstraße schließt die Euregiobahn an die Stumpfgleise an der Eisenbahnstrecke Richtung Herzogenrath an.
Gestrichelt habe ich eine Strecke eingezeichnet, welche sie vom Kaiserplatz zum Hauptbahnhof statt zum Bahnhof Rothe Erde führt, damit der Anschluss an den Hauptbahnhof nicht verloren geht.

Dafür fallen für Stolberg oder Alsdorf die Fernanschlüsse in Aachen Hbf weg. Und zwei Linien über den Ring (einmal als Regiotram, einmal RB) erachte ich nicht als realistisch.
Entsprechend habe ich jetzt eine Strecke Kaiserplatz – Hauptbahnhof eingezeichnet.
Ich glaube eine Führung über die Ponte/Pontstraße als zentrale Feiermeile Aachens ist nicht zu empfehlen, auch wenn ich diese selber einmal in meinem Vorschlag hatte. Ich verweise mal auf meinen Vorschlag (https://extern.linieplus.de/proposal/regiostadtbahn-aachen/) und würde empfehlen durch die Wüllnerstraße oder Geschwister-Scholl/Schinkelstraße zu gehen. Ebenso glaube ich, dass die Rampe und Brücke zur Turmstraße so nicht möglich ist und wahrscheinlich einen ziemlich aufwendigen Neubau der Brücke und der ganzen Ecke erfordern würde. Meine Variante ließe sich auch mit der Strecke über den Adalbertsteinweg statt zum Hbf kombinieren.
Was den Fernverkehrsanschluss an geht, wäre auf gute Umstiegszeiten zu RE4 oder RB33 in West sowie zum RE1 bzw. RE9 in Rothe Erde bzw. Stolberg notwendig, angesichts der Verspätungsanfälligkeit gerade auf der Kölner Strecke ist es allerdings fraglich, dass dort der Umstieg zuverlässig mit kurzen Wartezeiten klappt. Zudem müsste der Bahnhof Rothe Erde verlegt werden, um die Umsteigewege zu verkürzen (nach Möglichkeit Bahnsteiggleich).
Ich habe jetzt überlegt über die Schinkelstraße in die Strecke nach Herzogenrath einzufädeln. Außerdem habe ich vorgeschlagen die Strecke aus Stolberg nun im Hauptbahnhof statt im Bahnhof Rothe Erde auszufädeln.
Warum hälst Du an der Minoritenstr. aber nicht an Driescher Gässchen? Driescher Gässchen ist Bustechnisch wichtiger.
Außerdem denke ich, dass es tatsächlich nicht von Vorteil ist, den Hbf zu umfahren.
Wenn es Dir um die Erschließung der RWTH geht, dann ist diese mit dem Bahnhof West eigentlich schon sehr gut angeschlossen. Mit Deinem Vorschlag bekommen lediglich die alten Zentralgebäude eine Haltestelle „vor der Tür“. Was aber mit dem ganzen Campusgelände im Westen?
Dann lieber eine Campus-Bahn, die ihren Namen auch verdient und das gesamt Gelände insb. im Westen erschließt!
Mir gehts bei meinem Vorschlag primär darum, die Kleinstädte in der Städteregion Aachen mittels der Euregiobahn an das Stadtzentrum Aachen anzuschließen. So kann man in Herzogenrath, Alsdorf, Eschweiler oder in Stolberg gleich an seinem Startbahnhof einsteigen und in Aachen in der Innenstadt aussteigen. Praktischer gehts doch nicht, oder?
Die Idee mit der Campus-Bahn als kommunale Straßenbahn kann man in Aachen aber auch umsetzen. Das war ja schon geplant. Das wäre dann aber Stoff für einen zweiten Ausbau meines Vorschlags.
Die RB20 als einzige Durchmesserlinie Aachens (außer ICE/Thalys) wird somit entscheidend geschwächt, wenn man nicht nach Aachen muss.