Neuen Namen setzen
Beschreibung des Vorschlags
Dieser Vorschlag bezieht sich auf diesen Vorschlag von Ulrich und beinhaltet zwei Varianten.
- Variante Ost: Eine Verbindungsschleife von Unterinntalbahn zur Üst Hall mit normaler, nicht kreuzungsfreier Ein- und Ausfädelung. Dies wäre wahrscheinlich kein allzu grosses Problem wenn sowieso die Mehrzahl der Züge über Ulrichs Trasse fahren würden. Edit 20190118: Über eine eingleisige Trasse welche von allen Zügen in eine Richtung befahren wird (und sich hauptsächlich im Tunnel befindet) wird unter anderem die neue Unterinntalbahn gequert. Hier müssten eventuelle Steigungen beachtet werden.
- Variante West: Westlich von Hall wird eine direkte Verbindungskurve gelegt, welche dann in den Umfahrungstunnel Innsbruck eingeleitet wird. Inklusive Aufbohrung des Umfahrungstunnel. Sozusagen die Premiumversion. Ausfädelung ist auch hier nicht kreuzungsfrei, hier müsste wahrscheinlich zusätzlich noch eine wichtige Hauptausfallsstrasse aus Innsbruck höhergelegt werden. Vorteile wäre höhere Streckengeschwindigkeit und schnellere Fahrzeit. Bezüglich Einfädelung auf die Umfahrung (Tunnel) müsste man auch schauen wie hoch die Strecke ist, dass man da was halbwegs tragbares zusammenbekommt, das ist jetzt nur beispielhaft angedeutet, hab da kein Höhenmodell dazu.
- Variante Mitte (by Intertrain): Verbindungschleife in Höhe der Inntalbrücke, tunnelfrei, nur mit Dämmen und Einschnitten. Einfädelungen erfolgen jeweils höhenfrei mit einfachen Weichenverbindungen. Es sind ggf. Anpassungen am Brückenbauwerk notwendig, die jedoch ohne lange Totalsperrungen möglich sein sollten.
Konkret ob das jetzt ein oder mehrgleisig sein soll, müsste man evaluieren. Zugsicherung wäre PZB+ETCS wünschenswert (oder Alternativ bei ETCS dann das was man halt anstelle dem verwendet). Streckengeschwindigkeit sehe ich jetzt nicht so wichtig an.
Nachtrag 2019/01/18
Ostvariante zwecks eingleisigem Richtungsbetrieb weiter nach Osten verschoben.

Interessante Ideen. Ich fprchte allerdings, dass die Westvariante entfallen wird, weil ein seitliches Eindringen in den vorhandenen Tunnel bei laufendem Betrieb kaum möglich erscheint. Da zudem beide Gleise in einer gemeinsamen Tunnelröhre zu liegen scheinen, wäre ein eingleisiger Betrieb während der Bauzeit auch nicht denkbar.
Da schiene mir daher die östliche Variante eher machbar, wenngleich ihr Verlauf wenig elegant wirkt. Ich frage mich aber, ob dort, wenn man schon nahezu komplett wenden müsste, auch mit einer eingleisigen Wendeschleife auskommen würde, die von allen Zügen in der gleichen Richtung zu druchfahren wäre. Ich denke, die Gleisanschlüsse wären dann wesentlich einfacher.
Der Radius könnte übrigens deutlich kleiner sein. es ginge ja nur um Güterzüge, nicht um Schnellzüge. Da kann man auch auf den für Hauptbahnen üblichen Mindestradius von 300 m runter gehen. (Falls dieser Grenzwert auch für Österreich gilt. Das weiß ich allerdings gar nicht.)
Danke für das Lob. Ich stimme Dir zu, auch ich bevorzuge die Ost- der Westvariante. Auch wenn die Ostvariante, wie Du eben schon sagtest nicht ganz so elegant wirkt sind die Baukosten einfach deutlich geringer. Eine eingleisige Schleife, welche von allen Zügen in einer Richtung durchfahren werden könnte wäre bestimmt etwas interessantes, was die Baukosten senken könnte. Bezüglich Radius muss ich ehrlich gesagt passen, ich denke nur irgendwo gelesen zu haben dass es auf der Arlbergbahn 250-Meter-Radien mindestens gab. Ob das heute noch in Betrieb ist, weiss ich selbst nicht wirklich. Ich passe den Radius auf jeden Fall an.
So, habs jetzt mal editiert. Für den Einrichtungsbetrieb musste ich die Strecke ein wenig nach Osten verschieben. damit ich nicht gleich ne ganze Siedlung abreisse.
Ginge es bei einem solchen Radius nicht auch, die Inntalbrücke schon direkt Richtung Norden zu verlassen und mit einem Bogen knapp an der Siedlung am Reschweg auf die Inntalstrecke einzufädeln? Müsste man sich halt nochmal an die Brücke ranwagen, würde aber den Weg verkürzen.
Das wird extrem knackig und die Frage ist auch ob es überhaupt funktioniert. Zusätzlich müsste man da dann wohl mehr als eine Nachtsperre des Bestands machen (welcher durch die neue Unterinntal sowieso in der Nacht wenig Verkehr hat, der nicht über die SFS kann), sondern wohl eher grössere Umbauten an der Umfahrung machen was den ganzen Gütertransit durch Ibk zwingen würde. Und das soll auch während der Bauzeit nicht wirklich sein.
Würde man direkt am Tunnelmund abzweigen, wären Radien von knapp 200 m erforderlich, allerdings wäre nur eine niveaugleiche Verzweigung möglich. Mit dem deutschen Nebenbahnradius von 180 m ginge das aber so gerade.
Ob das ganze Sinn macht oder man nicht gleich lieber über Kufstein fahren sollte, bin ich mir ein wenig unsicher, aber zur zum baulich-technischen würde ich gerne anmerken, dass zum einen ein Tunnel unter der Siedlung Baumkirchen eher suboptimal ist, da er tief genug und bergmännisch errichtet werden muss und auch Anwohner leicht ein mulmiges Gefühl kriegen, wenn sie von Planungen hören, dass bald ein Güterzugstrecke durch ihren Keller führen soll, geht da nicht eine andere Streckenführung z.B. weiter im Westen? Und zum anderen ist mir nicht ganz klar, wie die Ein- bzw. Ausfädelungen zur Bestandsstrecke aussehen soll. Kannst du das vielleicht nochmal genauer einzeichnen?
Naja wenn man schon sowas wie Ulrich hat sollte man es auch nutzen können. Zusätzlich sollte eigentlich auch Hall Gbf Anschluss an die Umfahrung bekommen, was damit möglich ist.
Wie meinst Du nach Westen? Da geht ne Rampe auf die Innbrücke und wennst nicht die ganze Siedlung abreissen willst kriegst das westlicher nicht hin.
Durch ihre Keller würde ich nicht sagen, eher unter denen durch, man muss ja sowieso auch die neue Unterinntal unterqueren, so schlimm wird’s wohl nicht sein können, Wien hat auch die U-Bahnen überlebt, sollen mal nicht so heulen
Einfädelung sind zwei normale Weichen auf Bestand, wird nachgereicht mal bei Zeit. Bestand müsste dann halt auf ETCS umgerüstet werden was aber wenig Problem sein sollte.
Ja, wenn man sowas hat, das stimmt.
Soll ich das mal in deinen Vorschlag reinzeichnen? 😀 Ich meine direkt von der Innbrücke kommend über die Bestandsstrecke nach Norden und dann ein Bogen nach Osten, Süden und dann westlich der Innbrücke wieder auf die Bestandsstrecke. Damit würde sich auch insgesamt einen teuren Tunnel sparen lassen, denke ich.
Aber halt nur, wenn es unbedingt Not tut. Sonst sind es halt die Kosten, Proteste und die Bauzeit nicht wert.
Ja, mir geht es vorrangig darum, zu erkennen, an welchen Gleise jetzt angebunden wird, also inwiefern da wie viele Gleise höhengleich gekreuzt werden müssen.
Kann mir ungefähr vorstellen, was Du meinst, aber bitte ja. Ich befürchte nur dass es da ein paar kleinere Probleme geben könnte aber wer weiss…
Ich weiss, bei Euch gehört es zum guten Ton dass man gegen Bahnprojekte protestiert, bei uns ist man da… nun wie soll ich sagen, gemässigter. Klar wird ein wenig diskutiert, aber ich denke im Inntal wird bestimmt nicht sonderlich gegen eine Lärm-& Verkehrsentlastung protestiert. Daher auch meine Ansicht, dass man den Tunnel denen gönnen könnte.
Grundsätzlich… Neue Weichen nach aussen auf der Bestandstrasse, was ich vorher vergessen habe ist, dass man auf der Unterinntalachse so leicht keinen Gleiswechselbetrieb hat, da müsste man noch einen Gleiswechsel reintun… Kreuzen müsste man schon teilweise alle Gleise, sollte jetzt aber wenn der GV raus ist nicht soo das Problem sein.
Habs dir mal eingemalt und noch ne dritte Variante in deine Beschreibung (zur Unterscheidung in kursiv) reingesetzt. Falls dir irgendwas an Zeichnung oder Beschreibung nicht gefällt kannst du es gerne jederzeit abändern oder rauslöschen. Soll nur zu Demonstrationszwecken dienen.
Ja, ich weiß es auch nicht wirklich, könnte mir halt nur vorstellen dass es den Baumkirchenern nicht so sehr gefallen wird. Vielleicht merkt man zwar weniger Lärm, aber wenn nachts das Haus vibriert, weil ein Güterzug drunter durchfährt, ist das auch nicht gerade angenehm.
Ah okay, weil auf der Zeichnung die Einfädelungen so quer durch die ganzen Gleise gehen, da sieht ein wenig merkwürdig aus. Höhenfrei sollte wohl klar gehen, aber man muss sich natürlich fragen, ob sich der Ausbau der Inntalbahn dann überhaupt gelohnt hat, wenn in Zukunft zumindest die Deutschlandverkehre weitestgehend durch den Tunnel fahren sollten.
Naja sieht ja ganz schön spannend aus… Bezüglich der Bauarbeiten müsste man sich hier allerdings einiges überlegen… Machbar wäre es wahrscheinlich sogar mit ner Halbsperre, wenn unbeding notwendig muss man halt nen eingleisigen Abschnitt reintun… Diesen könnte man ja mit Kletterweichen (ja ich habe so viel Vertrauen in unsere Industrie) und ein paar La’s bzw Fahren auf Befehl und Sicht einrichten. An sich wäre das wahrscheinlich echt die bestmögliche Wahl…
Ohje, das sieht vielleicht auf einer Modellbahn gut aus, so eine Schleife, aber praktisch ist das nicht. Zudem Österreich ja das Inntal bis zur deutschen Grenze ausbaut bzw. schon ausgebaut hat, besteht vernünftigerweise gar kein Interesse daran, solange der Verkehr nach Salzburg nicht mit profitieren würde. Insofern eine Vision, aber realistisch auf keinen Fall.
Naja es macht natürlich nur im Kontext mit Ulrichs Tunnel Sinn. Dann ist es notwendig. Aber ich hab schon mitbekommen, dass Du von Ulrichs Vorschlag wenig hältst (was auch Dein gutes Recht ist), wenn solch eine Strecke allerdings gebaut werden würde, wäre es m.E.n. durchaus etwas fast schon alternativloses, durch Innsbruck wird man den GV nämlich nicht schicken wollen.