7 Kommentare zu “[A] SFS Salzburg-Bischofshofen

  1. Der Vorschlag wäre nun bis auf eine von mir nachzureichende Grafik (zur leichteren Erkennbarkeit der einzelnen Relationen auf der Strecke) fertig und kann gern (konstruktiv) kommentiert werden.

  2. Sieht ganz hübsch aus. Kann nicht genau beurteilen, inwiefern es das braucht, da ich mich in Ösi-Land nicht so auskenne. In welchem Takt sollen die Verkehre denn dann ungefähr fahren?

    Und braucht es die relativ scharfe Kurve bei Tenneck mit der doppelten Talquerung unbedingt oder sollte man hier nicht lieber auf der Ostseite des Tals bleiben? Die Anbindungskurve kann man ja trotzdem bauen.

    1. Danke fürs Lob. Ich hätte mir gedacht, grundsätzlich die RJ8 in nem T60 zu führen, der REX wäre auch so angedacht, da muss ich mir allerdings sowieso noch was überlegen. Zur Kurve, ja das wäre möglich, werde ich umändern. Nen Tunnel hat man ja sowieso drinnen, da kann man den auch so führen.

      1. Zusätzlich zur RJ8 würden dann auch noch die schon jetzt bestehenden EC in Richtung Kärnten profitieren, inwieweit man hier eine Taktverdichtung (zumindest nach München) andenken kann müsste man evaluieren.

  3. Der Ausbau ist für die Tauernbahn als Güterstrecke zweifelsohne sinnvoll; eine solche SFS würde die Fahrzeiten erkennbar verkürzen (Fernverkehr München – Salzburg – Zagreb?), die Idee ist also gut.

    Da der Railjet hier aber quasi den Regionalverkehr ersetzt, sollte der schnelle REX mMn von der SFS runter und noch Salzburg Süd, Kuchl und Werfen anbinden.

    1. Danke auch Dir fürs Lob. Die Frage mit dem REX habe ich mir auch gestellt. Für mich würde als Option denkbar sein, den REX im Abschnitt Hallein-Golling auf Bestand zu führen und damit in Kuchl anhalten zu lassen. Bezüglich Werfen, das ist tatsächlich suboptimal, da müsste ich mal schauen inwieweit man hier eine Anbindung ermöglichen kann.

      Zu Salzburg Süd, das wäre natürlich auch möglich, dann würde der Zug sofern man den Flughafen damit anbinden will, vom Salzburger Hbf dann einfach zum Flughafen weiterfahren.

  4. Ich stelle mit Erschrecken fest, dass ich mich zu diesem Vorschlag noch gar nicht geäußert habe.

    Von der Sinnhaftigkeit einer solchen Strecke bin ich überzeugt mit der Bedingung, dass man die Tauernbahn zu einer Flachbahn aus-, bzw. teilweise neubaut, damit dort in großem Umfang schwerer GV von/nach Adria verkehren kann. Ich hatte dazu einen Vorschlag für eine Taltrasse im Gasteiner- und Mölltal erstellt, die dort weitgehend ohne zumindest bergmännische Tunnel auskommt und auch für die sehr wichtige Erschließung des Gasteinertals förderlicher wäre als ein Radikal-Basistunnel ab Schwarzach. Mehr als zwei Gleise im Gasteinertal lassen sich nicht rechtfertigen und die Alttrasse liegt in Hanglage, d.h. ortsfern, d.h. für NV ungeeignet.

    Wesentlich wäre in meinen Augen, dass auch die NBS dann eine Flachbahn wäre, damit man nachts auf der dicht besiedlten Altstrecke eine GV-Nachtruhe umsetzen kann.

    Gehen wir mal die Abschnitte durch:
    #1 Flughafenschleife:
    Würde ich eher in einem separaten Vorschlag zur Diskussion stellen.
    Aber gut: Sehe ich bzgl. KNU kritisch. Nehmen wir an, der Tauern-FV würde auf einen T60 verdichtet werden. Dann käme hier FV-mäßig nur der Regio-FV Wien-Salzburg in Frage, bei dem dann der Richtungswechsel umgangen werden könnte (die L62 fährt ja via Gnigl). Das ergäbe dann bei Forsetzung nach Graz-Wien eine Ringlinie. Aber reicht das aus?
    Die Flughafenschleife sollte sich mmn auch als GV-Bypass nutzen lassen, damit der GV den Hbf umgehen kann. Hier hat es keine Überwerfungen.
    Bei einer großen Gütermagistrale verbliebe in Deinen Plänen ausgerechnet der Abschnitt Puch-Salzburg nur zweigleisig. Das wäre dann aber ein chronischer Engpass, wenn dort der FV von München sowie sämtlicher GV und S-Bahn-Verkehr im Mischverkehr durch müsste. Hier bräuchte es unabhängig von der Flughafenschleife vier Gleise. Bestenfalls als separte NBS, damit dort bis Gnigl rein HGV möglich wäre. Auf der Flughafenschleife würde ich zusätzliche Halte für einen S-Bahn-Verkehr vorsehen. Das wäre dann ein schöner Lückenschluss in der Fläche.

    #2 Puch-Golling
    Hier würde ich nach dem Grundsatz möglichst bestandsnah mit punktuellem Eingriff in die Wohnbebauung trassieren. Es müsste hier eine gemeinsame Trasse für Alt- und Fernbahngleise, d.h. gebündelt, da anders im Tal politisch schwer durchsetzbar. Ändern würde ich also den Abschnitt zwischen Bad Vigaun und Golling (hier im Bestand).

    #3 Golling-Werfen
    Hier wäre eine mit der A10 gebündelte Trasse in Hanglage gefragt. Dazu noch tiefere Einschnitte und zusätzliche Tunnel für die NBS. Talbrücken sollte man sein lassen (zumal nicht durchsetzbar). Eine Verknüpfung mit der Bestandsstrasse ist dann nicht möglich, aber mmn auch gar nicht erforderlich.

    #4 Werfen-Bischofshofen
    Passt so gut.

    Zum Betrieb: Ein Fahrplankonzept wäre angebracht, denn bislang hat es in den Knoten Schwarzach, Bischofshofen und Selzthal, sowie natürlich Salzburg Anschlüsse in alle Richtungen zwischen T120-FV-Linien, bzw. dem REX.
    Die Strecke Salzburg-Bischofshofen ist 50km lang und zwischendrin gibt es keine abzweigenden Strecken, d.h. potentielle Bahnknoten. Einzig mit der Flughafenschleife wäre Hallein ein Umstiegspunkt, d.h. REX-Halt-würdig. Salzburg Süd, Golling und Werfen sind es aber ohnehin nicht und hier würde ich im FV auch rigoros durchfahren. Die S-Bahnen sollte man auf einen T30 verdichten und bis Bischofshofen einkürzen. Der REX sollte dagegen weitgehend über die NBS fahren, was den Einpendlern nach Salzburg sehr zugute käme. Mit dem REX würde ich dann in Golling, Kuchl und Hallein halten, was bei bestandsnaher Trasse auch sehr leicht möglich ist. Werfen usw. würde ich über die NBS umgehen (alternativ: Haltepunkt auf NBS).

    Thema Fritzbachtal:
    Da sich die Fahrzeit Salzburg-Bischofshofen mit der NBS auf ca. 15min. verkürzt und wegen der Nähe Bischofshofens zu Schwarzach könnte man auch überlegen, die Bedienung Bischofshofens durch den Ennstal-FV aufzugeben und eine direkte Schleife von der NBS ins Fritzbachtal in Richtung Radstadt umzusetzen.
    Der Umstieg erfolgt dann je nach fahrplanerischen Möglichkeiten in einem FV-Halt Golling, Hallein oder erst Salzburg.

    Außerdem sollte hier dann auch ein Linienverkehr nach Zagreb, bzw. Udin her.

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