10 Kommentare zu “[A]: Innsbruck: Tram zum Congress

  1. Oh, das wird schwierig an der Innbrücke. Du bolzt da nämlich genau durch einen dicht genutzten Fußgängerbereich, der in beiden Richtungen genutzt wird. An der Innbrücke muss dann bei Ampelschaltungen noch die Tram (Die!) berücksichtigt werden (du fährst da ja auch durch den Fußgängerüberweg), das wird mim Verkehrsfluss schwierig. Der Marktplatz selbst ist Touristentreff und wird gerne für Veranstaltungen genutzt (so viele innerstädtische Freiflächen gibt es in Innsbruck nicht), das kommt ebenfalls nicht gut an.

    Eine Strecke durch die Altstadt ist, wie du schon schreibst, nicht zielführend. Die ist touristisch überlaufen und wird z.b durch den ganzen Dezember durch auf fast ganzer Fläche für den Weihnachtsmarkt genutzt. Schon die Querung an der Maria-Theresien-Straße ist jedes Mal ein spannender Moment.

    Idee richtig, eine bessere Integration der HBB will ich ja auch. Aber so schafft man sich leider mehr Sorgen als Antworten.

    1. Bezüglich Innbrücke hätte ich mir gedacht, ob man das bissel nicht machen kann, dass man da nen Fussgängerbereich ein wenig nach Norden im Inn neu aufschüttet, weiss aber halt selbst nicht so genau obs das unbedingt sein muss… Gibt ja doch wahrscheinlich noch deutlich problematischere Stellen auf der Linie *hust Abschnitt vom Hauptbahnhof zum Sillpark *hust von daher müsste da wirklich sehr viel los sein (was ich mir inzwischen gar nicht mehr so sicher bin…) dass sich das rentiert.

      Jo, ne Altstadtquerung ist halt schon was ziemlich… Wie soll man sagen, kritisches, gerade im sowieso schon kompakten Innsbruck. Da stehen sich dann Touristen und Tram im Weg. Nicht zuletzt wurde schätze ich auch deswegen da ja die Strecke durch die nördliche Maria-.Theresien-Str. mal eingestellt.

      Ich versteh Deine Bedenken, wie findest Du die Trasse mal unabhängig von dem Schlenki sonst so? Und in Innsbruck ists echt auch die Tram, kenn das nur ausm Osten so (mal Wien ausgenommen mit der Bim)

      1. Die Innbrücke ist fast ebenerdig, und fast direkt neben der aktuellen Fußgängerquerung gehts dann schon das Innufer hinab. Da müsste man also fast aufschütten, was echt nicht sein muss. Die Alternative, wie es auf der Nordseite gemacht wird (Fahrrad/Fußgängerunterführung) wird auch haarig, wenn da irgendwo noch ein Gleis Platz haben soll.

        Mei, den Schlenker um den Kongress herum kann man schon machen. Möglich wäre vielleicht, das ganze noch als Stichstrecke bis zum Haus der Begegnung am Emile-Béthouart-Steg weiterzuführen, was eine gute Anbindung an die Nordseite ist. Die ganze Situation am Marktplatz macht mich aber nicht glücklich. Entweder quält man sich durch viel MIV, oder man hat Scherereien an der Innbrücke. Da wäre mir eine Strecke durch den Burggraben fast lieber, auch wenn es da eine kurze eingleise Strecke durch den Torbogen am Hofgraben bräuchte. Allerdings bekäme man mit einem Halt an der Hofburg vllt. noch ein paar mehr Studenten ins Boot, am Karl-Rahner-Platz befindet sich der SoWi-Campus, das MCI und die theologische Fakultät.

        1. Joa, das mit Aufschütten hätt ich auch so angedacht, ist wohl echt bissel teuer. Wie meinst das mit der Fussgängerunterführung? Ist da wo eine?

          Hmja, müsste man schauen, jo. Marktplatz ist echt ein Problem, da stimm ich Dir zu, generell die ganze Richtung stadtauswärts macht Sorgen, hab ich allerdings versucht eben durch die Doppelhaltestelle und ne längere Wendezeit zu kompensieren.

          Bezüglich Burggraben, passt da die Bahn durch den Torbogen glaubst durch, sieht mir recht knackig aus

          1. Auf der anderen Innseite, Kreuzung Mariahilfstraße/Höttinger Gasse. „Linksinnisch“ verläuft ein durchgehender Uferrad/Fußgängerweg.

            Bzgl. Aufschüttung sehe ich das als politisch kaum durchsetzbar an.

            Stimmt, das ist ziemlich knapp, und politisch – denkmalrechtlich – auch sehr schwer. Zur Not mit Deckenstromschiene oder abgesenkter Fahrbahn. Das kurze Stück geht ja eingleisig.

            1. Achso da meinst, jetzt versteh ich

              Jo könnt haarig werden.

              Müsste man schauen, die Kisten sind 2.5 Meter hoch (zumindest die alten, die auch bei der Traunseebahn fuhren), wahrscheinlich müsste man da wohl echt was absenken, anders kann ich mir das fast nicht vorstellen, dass man da halbwegs durchkommen könnte.
              Korrektur, scheinbar dreieinhalb, da hat man sich auf dem Datenblatt vertan

    1. Würde eine eventuelle Akzeptanz in der Bevölkerung verbessern und die Abholzung der Bäume abmildern sowie in der Herrengasse die Einbahnregelung deutlicher kennzeichnen. Gerne können wir aber auch alternative Formen (Schotter zb, welchen ich allerdings gerade in der Herrengasse eher nicht für zielführend halte) einsetzen. Gerade in der Herrengasse und am Rennweg finde ich jedoch ein Rasengleis die einzig sinnvolle Möglichkeit, das Gleis von illegaler Benutzung freizuhalten (hier halte ich eine Hochpflasterung für nicht eindeutig genug und Schotter für zu unästhetisch). An der H.-O.-Str. könnte man allerdings gerne über günstigeren Schotter nachdenken.

  2. Hab mal eben ein wenig die Trassenführung im Abschnitt Innbrücke-Marktplatz abgeändert und eine ehestmögliche Beschleunigung in den Text einfliessen lassen. Skizze dazu plus Anpassung der mymaps Karte folgt.

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