Beschreibung des Vorschlags
Die Plusbuslinie 759 aus Torgau endet aktuell in Greudnitz vor der Landesgrenze. Hier schlage ich die Verlängerung nach Bad Schmiedeberg (~4000 EW in der Kernstadt) vor. Diese Route wird zur Zeit gar nicht bedient. Es gibt aus Bad Schmiedeberg Richtung Sachsen nur Rufbuslinie 238 nach Bad Düben. Neue Haltestellen erschließen Neumühle, Campingplatz Lausiger Teich und Patschwig.
Wenn man die Fahrplanlage geringfügig ändert, gelingt diese Verlängerung ohne zusätzlichen Kurs:
Torgau Str. der Jugend ab47
Torgau Bhf 56
Dommitzsch 21
Greudnitz 29
Bad Schmiedeberg Bhf 39
Greudnitz 49
Dommitzsch 57
Torgau Bhf 23
Torgau Str. der Jugend an32
Die Anschlüsse in Torgau würden so gehalten. Einen Anschluss in Bad Schmiedeberg zur Plusbuslinie 306 nach Wittenberg gäbe es allerdings nicht. Dafür müsste die Fahrplanlage um 20min später gesetzt werden:
Torgau Str. der Jugend ab08
Torgau Bhf 17
Dommitzsch 42
Greudnitz 50
Bad Schmiedeberg Bhf 00 (306 an49 ab11)
Greudnitz 10
Dommitzsch 18
Torgau Bhf 44
Torgau Str. der Jugend an53

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember würde der Anschluss in Bad Schmiedeberg tatsächlich perfekt funktionieren, genaueres kann ich dazu leider nicht sagen. Sehr interessante Idee auf jeden Fall.
Wird es neue Verbindungen rund um Bad Schmiedeberg und Bad Düben geben?
Wär natürlich klasse wenn da dein Konzept umgesetzt wird. 😉
Ich kann noch viel sagen, aber Gespräche sind da
Da ich die Idee sehr gut finde und auch Potenzial darin sehe, habe ich sie in das Fahrgastforum Sachsen-Anhalt eingebracht (siehe auch unter https://fahrgastforum.de).
Ich würde mich der positiven Kritik anschließen, auch als nicht-Ortskundiger sieht das sehr sinnvoll aus, da diese kurze Verlängerung ohne neuen Kurs (Mehrkosten) direkt operieren kann und mehr Menschen anbindet.
Genau das gleiche schrieb ich vor längerer Zeit den beiden angrenzenden Bürgermeistern von Bad Schmiedeberg (alt und neu) und Dommitzsch.
Der Verfasser ist offensichtlich ein Kenner der Materie und der Örtlichkeiten. Das merkt man an der vorgeschlagenen Angleichung der beiden Takt-Symmetrieachsen.
Wir sind regelmäßig betroffen, da wir in Dresden ohne Auto leben und Kinder/Enkel in Bad Schmiedeberg haben. Entweder muss man über Leipzig oder Wittenberg mit Zug und Bus einen riesigen Umweg fahren, oder wir lassen uns vom „Grenzzaun“ in Greudnitz das kleine Stück mit dem Auto abholen bzw. hinbringen. So machen es auch alle anderen wenigen Nutzer der Greudnitzer Fahrten. Sinnvoll ist das nicht.
Man müsste nochmal feinjustieren, ob der abseits des Zentrums gelegene Schmiedeberger Bahnhof der richtige Endpunkt der 759 wäre, denn bei der 306 steigen die meisten Schmiedeberger an der zentrumsnäheren Dommitzscher Straße aus und ein. Aber das ist Schritt 2, und das könnte man z. B. per Durchbindung 306/759 am Kurzentrum lösen. Dann hätte man sogar durchgehende Busse Torgau – Wittenberg. Was für eine tolle Aufwertung beider Linien bei nur wenig Mehraufwand.
Völlig utopisch? Nein, denn zwischen Sachsen und Tschechien geht das; da wird z. B. in Zinnwald aus der 360 Dresden – Zinnwald/Cinovec die 398 Zinnwald/Cinovec – Teplice, und so ergibt das einen Zweistundentakt Dresden – Teplice. Warum sollte das zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt nicht gehen? Bei den Zügen geht das ja auch.