Beschreibung des Vorschlags
Meine Idee sieht einen 4 Gleisigen Ausbau der Güterbahn 120/160 + Bahnsteig 1 11 Wunsdorf
damit hätte mein im s Bahn Verkehr einen separate Strecke die nur mit der Güterbahn Ast Richtung Bremen geteilt werden müsste. Betriebliche währe die S Bahn mit der Strecke nach Bremen über die überwerfung. Wechseln könnten die Züge von zb Minden an einer Überleitstelle vorm Haltepunkt/Bahnhof Gümmer der Bahnsteig müsste zurück gebaut werden und verschwenkt. Der Bahnsteig d s Bahn(von Nienburg) währe in Mittellage.
Eine 2 überleitstelle würde vorm Bahnhof Seelze
Potenzial könnte der Bahnhof Gümmer auch mit 2 Bahnsteig Paaren ausgestattet werden was die Betriebsführung vereinfachen und die Bahnen würden gleich mäßig auf beiden Ästen verteilt werden können

Gar keine so abwegige Idee, der Platz für den Ausbau ist zu weiten Teilen sogar gegeben.
Die Betriebsqualität wird dadurch eingeschränkt, dass IC(E)s, Regios und S-Bahnen zwischen Seelze und Wunstorf dasselbe Gleispaar befahren und östlich von Seelze noch eine niveaugleiche Kreuzung (für Regional-/Fernverkehrszüge vom Hbf) stattfindet.
Mir stellt sich nur die Frage, ob der Ausbau auch nach Inbetriebnahme der SFS Hannover – Bielefeld Sinn macht, weil dann immerhin 1,5 Züge/h weniger fahren würden.
Im Bereich Seelze legst du die neuen S-Bahn-Gleise an einen Ort, wo jetzt Gleise des Gbf sind (westlich der Überwerfung). Das passt so nicht.
Außerdem ist mir nicht klar, wie du die Strecke bei Wunstorf ohne höhengleiche Kreuzungen auf die beiden Anschlussstrecken aufteilen willst. Deine Zeichnung am Überwerfungsbauwerk lässt zB darauf schließen, dass du das Gleis für den Güterverkehr Bremen -> Hannover an das Gleis für den Güterverkehr Hannover -> Wunstorf anschließen willst. Dass das nicht funktioniert brauche ich sicherlich nicht weiter auszuführen.
Ich würde empfehlen, die S-Bahn von Seelze bis zur Überwerfung vor Wunstorf ganz im Norden als zusätzliches Gleispaar zu führen und die S-Bahnen von und nach Minden sowie von Nienburg höhengleich östlich dieses Bauwerks in die Fernbahn zu führen. Die Bahnen nach Nienburg können bei Bedarf nördlich der Güterbahn weitergeführt werden und dann in Wunstorf an Gleis 1 halten.
So wie jetzt funktioniert es halt nicht, ist viel zu aufwendig und abgesehen davon auch völlig unzureichend dargestellt. Abgesehen davon ist es auch nicht vernünftig begründet, neben der Anmerkung vom S-Bahnfahrer frage ich mich auch, warum es eine sechsgleisige Strecke braucht, um zwei zweigleisige Strecken zu speisen.
Moin
Hast du schon mal erlebt, was für ein brutaler Stau regelmäßig in dem Abschnitt auf der Güterbahn herrscht? Das ist einer der von Güterzügen meistbefahrenen Abschnitte Deutschlands, sowohl richtung Seelze als auch richtung Wunstorf geht hier regelmäßig praktisch nichts mehr. Dabei ist das Güterzugaufkommen so massiv, dass sich selbst bei vier Gleisen die Situation kaum entspannen dürfte, da der limitierende Faktor die Einfädelungen richtung Minden und Nienburg im Bahnhof Wunstorf und in Richtung Seelze die Einfahrgleise vom Rbf sind.
Die Idee von dir ist grundsätzlich nicht schlecht, aber es würde zu bestimmten Stoßzeiten, vor allem Abends, dazu kommen, dass die S-Bahnen dann im Stau feststecken und die Situation somit schlechter wird.
Gelöst werden kann dieses Problem eigentlich erst durch den Bau ser SFS richtung Bielefeld, weil dann Platz für die ganzen Güterzüge ist, zumindest richtung Minden. Aber dann könnte man genausogut über die Personengleise fahren, sodass man sich mit den Güterzügen nicht in die Quere kommt.
LG