7 Kommentare zu “W: Fernbahnhof Wuppertal-Oberbarmen

  1. Die Einwohnerzahlen sind nahezu völlig irrelevant, es kommt auf die Fahrtzeitersparnis an. Diese ist aufgrund des nahen Hauptbahnhofs sehr gering.

    Was soll eigentlich die Aufzählung von Städten mit mehr als einem Bahnhof?

    1. Was soll eigentlich die Aufzählung von Städten mit mehr als einem Bahnhof?

      Du weißt, dass Neviges und Langenberg äquivalente Verkehrsknotenpunkte sind? Das liegt daran, dass die OV6 (Langenberg) seit dem Fahrplanwechsel 2015 im T20 verkehrt, die 649 jedoch schon länger. Zumindest dieses Beispiel kann ich bestätigen.

      In Ratingen haben Ost und Hösel auch in etwa gleich viel Bedeutung, da beide S-Bahn-Halte von mehreren Buslinien angefahren werden.

      Mit der Aufzählung möchte ich übrigens die Rolle Oberbarmens als Entlastung für den Hauptbahnhof nochmal betonen.

      1. 1. Seit wann halten in Velbert und Ratingen ICE?

        2. Dass eine S-Bahn in einer Stadt mehrfach hält, ist völlig normal, bei einem RE kommt dies auch häufiger vor. Bei einem ICE ist ein mehrfacher Halt in einer Stadt eine völlige Ausnahme.

         

        Mit der Aufzählung möchte ich übrigens die Rolle Oberbarmens als Entlastung für den Hauptbahnhof nochmal betonen.

        Warum muss der Hauptbahnhof denn entlastet werden und warum ist ein zusätzlicher ICE-Halt die sinnvollste Lösung dafür?

        1. 1. Seit wann halten in Velbert und Ratingen ICE?

          Sorry, hab mich etwas zu unpräzise ausgedrückt: Ich meinte, dass deren Knotenpunkte bereits im ÖPNV gleich viel Bedeutung haben. Überträgt man das Ganze auf Wuppertal (und auf die zukünftige dortige FV-Ebene), würde Oberbarmen die Last für den Osten tragen, der Hauptbahnhof die für den Westen.

          Bei einem ICE ist ein mehrfacher Halt in einer Stadt eine völlige Ausnahme.

          Das sieht man bereits in mehreren Städten: Hamburg mit drei ICE-Halten, Jena mit drei IC-Halten, Frankfurt mit drei FV-Halten, einige Städte im Ruhrgebiet mit jeweils nur einem ICE-Halt usw.

          Warum muss der Hauptbahnhof denn entlastet werden und warum ist ein zusätzlicher ICE-Halt die sinnvollste Lösung dafür?

          Es will eben nicht jeder nur zum Hauptbahnhof, der mit dem IC/ICE angereist kommt, sondern weiter in verschiedenste Himmelsrichtungen und eben auch den Osten mit Barmen, Oberbarmen und Heckinghausen.

          Der Hauptbahnhof (+ dortiger Busbahnhof) ist häufig am Überlaufen, wenn man bedenkt, dass sehr viele Fahrgäste in die verschiedensten Züge ein- und aussteigen möchten. Die Busse als Zubringerverkehre können die zusätzliche Last auch nicht mehr tragen, da vor allem Schüler und Pendler sie zu Sardinenbüchsen machen (alles selber erlebt).

          Der IC(E)-Halt ist daher die sinnvollste Lösung, da sie die Reisezeiten vieler FV-Fahgäste verkürzt, die im Umkreis des Wuppertaler Ostens wohnen und nicht mehr am Hauptbahnhof umsteigen müssen.

          Dass dafür das Potenzial gegeben ist, zeigen schon der ca. T30 aus ICs und ICEs sowie die hohe Auslastung der heute haltenden (NV-)Züge. Damit würde auch die teilweise vorhandene Zugbindung von DB-Fahrkarten umgangen.

          1. Überträgt man das Ganze auf Wuppertal (und auf die zukünftige dortige FV-Ebene)

            Und das ist das Problem: Die Situation ist eben nicht übertragbar.

            Hamburg mit drei ICE-Halten, Jena mit drei IC-Halten, Frankfurt mit drei FV-Halten, einige Städte im Ruhrgebiet mit jeweils nur einem ICE-Halt usw.

            Dann noch Berlin und München, ansonsten fällt mir keine weitere Stadt ein, in der der Takt-Fernverkehr mehrfach hält, selbst in Köln halten die ICE nur einmal.
            Jena liegt auch nur auf einer Nebenrelation, sodass auch dies nur bedingt vergleichbar ist.

            Es will eben nicht jeder nur zum Hauptbahnhof, der mit dem IC/ICE angereist kommt

            Es wollen auch nur wenige überhaupt nach Wuppertal: Die meisten, die im ICE in Wuppertal sitzen, wollen nach Köln und ggf. von dort aus noch weiter.

            Dass dafür das Potenzial gegeben ist, zeigen schon der ca. T30 aus ICs und ICE

            Nein, das lässt nur darauf schließen, dass Wuppertal glücklicherweise an der sehr wichtigen Strecke Köln-Berlin liegt.

  2. Es gibt zwar durchaus ein gutes Dutzend Beispiele für Fernzüge in Deutschland, die mehrmals in der selben Stadt halten, allerdings ist die Situation meist eine andere:

    Entweder sind die Städte deutlich größer als Wuppertal (München, Hamburg, Berlin), ein Flughafen oder Kreuzfahrtterminal soll direkt angebunden werden (Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Rostock, Stuttgart (bald), Leipzig (ja, technisch nicht mehr in Leipzig)), die Stadt hat keinen zentralen Fernbahnhof (Jena) oder es handelt sich um einen IR, der sich als IC verkleidet (Frankfurt-West).

    Der einzige Fall, der mit deinem Vorschlag vergleichbar ist, ist Dresden-Neustadt. Hier ist der Grund eine historisch gewachsene Situation, die man nicht wieder zerstören will. Außerdem enden viele der Züge in Dresden, während in Wuppertal die meisten Fahrgäste durchfahren.

  3. Noch bis in die 80er Jahre hielten die meisten D-Züge auch in Oberbarmen (IC hielt nur in Elberfeld).

    Als Kind bin ich 1975 aus einem D-Zug von Bremen kommend dort ausgestiegen. Da stand auch noch das alte Behanhofsgebäude.

    Heute sind zwei FV-Haltestellen im Abstand von 6km in einer Stadt dieser Größenordnung nicht mehr zeitgemäß.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen

E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren. Du kannst Benachrichtigungen auch aktivieren, ohne einen Kommentar zu verfassen. Klicke auf den Link und du erhältst eine E-Mail, um das Abonnement zu bestätigen: Abo ohne Kommentar.