U4-Erweiterung über den Potsdamer Platz zum Alexanderplatz

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Beschreibung des Vorschlags

Als ich letztens die Leipziger Straße zum Kulturforum entlangradelte, fiel mir auf wie gigantisch diese doch ist, wie viel Verkehr sich dort durchschiebt und was für riesige Wohnhäuser dort stehen. Büros gibt es in der Gegend auch jede Menge. Kurz gesagt: Es ist verdammt viel los und eine Ubahn würde hier passen. Mir ist bekannt, dass hier eine Tramlinie geplant ist, jedoch konnte sich bisher niemand zu einem Bau durchringen und die Brücke am Mühlendamm müsste für die Tram neu gebaut werden. Es gibt auch viele Argumente, dass eine Tram den vielen Verkehr hier noch verstärken würde bzw. zwischen den vielen Autos schlecht durchkäme. Eine Ubahn wäre deswegen langfristig sinnvoll. Wichtige Knoten-und Umsteigepunkte sind hier der Potsdamer Platz, Spittelmarkt und der Alexanderplatz. Das Kulturforum wäre endlich auch angebunden. Tunnel und Schienen bis zum Magdeburger Platz sind übrigens bereits vorhanden. Für mich ist das eine gute Lösung die bestehende, kleine U4 sinnvoll zu erweitern und eine bedeutende Linie zu bilden, die eine große Verkehrsachse bedient, wichtige Umsteigebahnhöfe bildet und den Süden besser an die Mitte anschließt.

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35 Kommentare zu “U4-Erweiterung über den Potsdamer Platz zum Alexanderplatz

  1. In Sachen Straßenbahn entlang der Leipziger Straße geht es voran:

    https://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article215126337/Strassenumbau-am-Roten-Rathaus-startet-eher.html

    Die von dir genannten Umsteigepunkte werden nicht nur von einer „Kiezlinie“ wie der U4 erreicht und die Vorleistung (=Schienen in der Leipziger Straße) genutzt (oder umgebaut). Am Alexanderplatz müsste für die U4 eine Kehranlage errichtet werden, die hast du vergessen zu erwähnen. Die U4 ist für diese Relation absolut ungeeignet.

    1. Ähm was sagt mir der Zeitungsartikel konkret über den Straßenbahnausbau aus? Man hätte auch in der derzeitigen Lage dort die Straßenbahn ohne Probleme entlang führen können.

        1. Bitte was? Das wäre auch ohne den Umbau möglich! Und das sogar in 2 Varianten. Entweder wie vorgesehen von der Spandauer Straße kommend oder man biegt vor dem Rathaus ab und fädelt in die Grunerstraße ein. Vor allem Variante 1 wäre ohne Probleme umsetzbar und würde auch nicht wirklich geändert werden mit dem Umbau. Klar die Gleise werden leicht verschoben eingebaut und es ist kein abbiegen in die B1 nötig. Aber Ampel gibt es gleich viel und die Kurve muss trotzdem gefahren werden. Also warum ist diese Maßnahme unerlässlich? Welchen Fakt habe ich vergessen, warum man die Straßenbahn nicht schon heute bauen könnte?

            1. Ja aber das ist genauso bei der jetzigen Straßenlage umsetzbar. Der Umbau wäre nicht nötig. Es ist nicht so, dass ich den Status quo behalten will, aber es ist quatsch zu behaupten, dass die Straßenbahn jetzt nicht auch gebaut werden könnte. Unerlässlich ist der Umbau nicht!

                  1. „Jetzt“ kann man da mangels Planfestestellungsbeschluss gar nix bauen. Ohne physisch vorhandenen Raum auch keine Raumordnung, ergo kein PFB.

                  2. Ja jetzt ist das „fast“ endgültig entschieden. Aber dein unerlässlich ist falsch. Wenn dann ist es nicht vorgesehen oder nicht ohne neuen PFB möglich, aber unerlässlich ist die Umbaumaßnahme mitnichten!

  2. Danke für euer Feedback. Die häufigen Überschneidungen mit der U2 sind tatsächlich etwas blöd. Ansonsten finde ich die Streckenführung aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens trotzdem gerechtfertigt. Kehranlage, why not? Platz wäre da, oder? Den Vorschlag als „absolut ungeignet“ zu bezeichnen finde ich etwas übertrieben. Es gibt schon Punkte die dafür sprechen. Aber da die Tram hier natürlich auch gute Dienste leisten würde (bis auf den Neubau der Brücke und wie gesagt das hohe Verkehrsaufkommen, was dagegen spricht) und weiter über die Potsdamer Straße Richtung Steglitz geleitet werden könnte, habe ich mir noch Gedanken zu einer alternativen U4-Streckenführung gemacht, die im Falle des Trambaus umgesetzt werden könnte: https://extern.linieplus.de/proposal/u4-vorschlag-zur-norderweiterung-bis-hbf-bei-bau-der-tram-ueber-die-leipziger-strasse/

  3. Für eine weitere Linie durch die Innenstadt wäre es kaum sinnvoll, diese gerade mit dem unwichtigsten Zweig zu verknüpfen. Besser wäre da eine Verbindung zum Ku’damm oder nach Krumme Lanke, wobei das allrdings keinen Neubau erfordern würde, da die U2 gar nicht ausgelastet ist. Sie wird nur maximal alle 4 min befahren, könnte also sogar eine zweite Linie im 4-min-Takt verkraften. Diese könnte zwar nicht zum Innsbrucker Platz führen, aber am Wittenbergplatz in jede Richtung weitergehen.

                  1. Jedenfalls kommt man von der Stammstrecke (Nollendorfplatz – Bülowstraße) nicht zur Uhlandstraße und kann nur die Äste Richtung Ruhleben und Krumme Lanke anfahren.

                    Die U4 hat keine Chance auf ein teuere Verlängerung.

                  2. In meinem Kommentar von 12:36 ging es weder um die Stammstrecke, noch um Pankow. Es ging um die Strecke, die der Nutzer „thomasmarius“ hier vorgeschlagen hat, und die offensichtlich an die unterirdische Kehranlage am Nollendorfplatz anschließen soll. Diese könnte man auch zur Uhlandstraße führen oder nach Krumme Lanke führen. Der Innsbrucker Platz wäre das schlechteste Ziel, für eine weitere Linie aus der Innenstadt.

  4. An sich kann ich mir schon vorstellen, dass die U4 in Richtung Norden verlängert wird. Daher habe ich auch einen ähnlich gelagerten Vorschlag erstellt gehabt: https://extern.linieplus.de/proposal/b-neue-u-bahnlinie-fuer-berlin-schritt-1/ Der Unterschied ist nur, dass meine Verlängerung mit der neuen U-Bahnlinie wieder entfallen würde.

    Allerdings irritieren mich einige Stellen in deiner Zeichnung:

    Du hast vor dem Bahnhof Potsdamer Straße eine fast 90° Kurve drin. Ist das ein Versehen? Ich hoffe mal!

    Dann frage ich mich, warum diese Linie so oft halten soll? Zwischen Magdeburger Platz und Potsdamer Straße liegen vlt. 200 m. Auch entlang der Leipziger Straße sind 2 Stationen völlig überflüssig. Zwischen Spittelmarkt und Alex wird es auch eine Station geben, die sogar als Vorleistung existiert. Diese U-Bahn soll ebenso am Rathaus halten. Streiche diese 4 Stationen und schon hättest du eine schnelle Verbindung. Dein U-Bahnvorschlag ersetzt quasi den Bus in der Feinerschließung, aber dafür ist eine U-Bahn nicht gemacht. Da verlierst du die Vorteile und kannst auch bei einer Straßenbahn bleiben.

      1. Damit das klar ist (du verstehst mich sicherlich wieder falsch). Die U-Bahn kann dort nicht den Bus 1:1 ersetzen. Daher weniger Bahnhöfe und es muss weiterhin ein Bus/Straßenbahn fahren. Daher hab ich meinen Vorschlag auch am Potsdamer enden lassen, weil die U4 zum Alex quatsch wäre. Wenn dann richtig weiter entlang der M4.

        1. Eine Verlängerung der Kiez-U4 ist eh qutasch, egal ob zum Magdeburger Platz oder sonst wo hin. Und da es im Korridor Potsdamer Platz – Alexanderplatz schon eine Schnellbahn gibt (U2), ist eine weitere U-Bahnlinie dort ebenfalls quatsch.

            1. Jupp, die gibt es. Die hohen Kosten einer Verlängerung nach Norden, die Unmöglichkeit einer Verlängerung nach Süden und die bisher mangelnde Fahrgastnachfrage in ihrem Einzugsgebiet.

                1. Da im Bayrischen Viertel keinen 30-Geschosser entstehen sollen, werden es nicht mehr Fahrgäste dort. Die U4 erschließt auf ihrem bisherigen Weg einfach keine Ziele mit überregionaler Bedeutung. Und das ändert sich auch nicht bei einer Verlängerung. Die Schöneberger U-Bahn wird immer das Sorgenkind bleiben.

  5. Und wie alles am PFB hängt, kann man schön in der Spandauer Straße sehen. Die wird mangels PFB durch die BVG nach dem Ende der Bauarbeiten für die U5 wieder im Zustand von 1968 hergestellt und dann (in hoffentlich wenigen Jahren) wieder für die Straßenbahn umgebaut. Zeitgleich* ginge theoretisch, aber nicht Straßenbahn vor Straße. Leider.

    *Auch das geht nicht immer, siehe Ostkreuz. Da wollte man ja die neue Straßenbahntrasse und den Bahnhof zeitgleich in Betrieb nehmen.

    1. Vollkommen „richtig“. Man kann den zwar sehr wohl „abändern“, aber was dann passiert, sieht man am BER. Daher ist das richtig, dass erst danach gebaut wird (wenn auch wieder völlig unnötig). Allerdings könnte man die Straßenbahn schon jetzt soweit fertig planen, dass man quasi mit Abschluss der Bauarbeiten an der Spandauer Straße und der U5 sofort weiter baut. Das fehlt aber leider noch völlig.

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