8 Kommentare zu “Os 11 Bratislava – Győr

  1. Zudem existiert lediglich eine wenig frequentierte Verbindung zwischen dem ungarischen Grenzort Rajka und Bratislava-Nové Mesto, wodurch eine direkte Anbindung an den zentral gelegenen Hauptbahnhof fehlt.

    Ich zähle bei vagonweb immerhin 13 Fahrten pro Tag, viele davon sogar bis Hegyeshalom. Wenig frequentiert ist das wirklich nicht. Abgesehen davon verstehe ich dein Haltemuster nicht. Mehrere Orte in Ungarn werden ausgelassen, dafür sollen in der Slowakei noch neue Halte entstehen.

    Ansonsten bin, ich ja immer für mehr internationalen Personenverkehr, aber bei deinem Vorschlag sehe ich so, wie er jetzt ist, kein starkes Potential.

    1. Ich zähle bei vagonweb immerhin 13 Fahrten pro Tag, viele davon sogar bis Hegyeshalom. Wenig frequentiert ist das wirklich nicht.

      Im 2 Stunden Takt ab der Haltestelle Bratislava Neustadt ist für solch eine Strecke deutlich unterfrequentiert. Es gibt wie gesagt keine Anbindung zum Hauptbahnhof in Bratislava, geschuldet am mangelnden politischen Willen. Nachfrage und potential gibt es allemal.

      Mehrere Orte in Ungarn werden ausgelassen, dafür sollen in der Slowakei noch neue Halte entstehen.

      Hatte ich mit der Intention gemacht, dass man die IC aus Wien/Budapest nicht ausbremst auf der Strecke da es bereits im T60 Regionalverbindungen zwischen Hegyeshalom und Györ gibt. Gerne könnte man die ganzen Orte mitnehmen solange dies mit den IC in Abstimmung gebracht wird.

      1. Im 2 Stunden Takt ab der Haltestelle Bratislava Neustadt ist für solch eine Strecke deutlich unterfrequentiert.

        13 Fahrten sind mehr als ein Zweistundentakt. Und warum ist das bitteschön unterfrequentiert? Es handelt sich ja immerhin um eine grenzüberschreitende Regionalverkehrsverbindung, glaube nicht, dass da so viel gependelt wird. Dafür müsstest du dann schon stichhaltige Indizien liefern, der aktuelle Rollmaterialeinsatz spricht eher für eine geringe Nachfrage.

        Es gibt wie gesagt keine Anbindung zum Hauptbahnhof in Bratislava, geschuldet am mangelnden politischen Willen.

        Bist du dir sicher, dass die Kapazitäten am Hbf ausreichen?

        Hatte ich mit der Intention gemacht, dass man die IC aus Wien/Budapest nicht ausbremst auf der Strecke da es bereits im T60 Regionalverbindungen zwischen Hegyeshalom und Györ gibt. Gerne könnte man die ganzen Orte mitnehmen solange dies mit den IC in Abstimmung gebracht wird.

        Die existierenden Regionalverkehrsleistungen könnten dann ja im Gegenzug eingestellt werden, oder ist die Nachfrage hier wirklich so groß? Hier verkehren ja meist nur einteilige Flirts, wenn also mehr Nachfrage bestehen sollte, wären zweiteilige Garnituren zunächst der günstigere Schritt als eine Taktverdopplung.

        1. 13 Fahrten sind mehr als ein Zweistundentakt. Und warum ist das bitteschön unterfrequentiert? Es handelt sich ja immerhin um eine grenzüberschreitende Regionalverkehrsverbindung, glaube nicht, dass da so viel gependelt wird. Dafür müsstest du dann schon stichhaltige Indizien liefern, der aktuelle Rollmaterialeinsatz spricht eher für eine geringe Nachfrage.

          13 Fahrten sind vielleicht nicht unterfrequentiert, aber es ist Luft nach oben wie man im Deutschen sagt. Im Vordergrund steht die Verbindungen zur Slowakische Hauptstadt Bratislava mit anderen Städten in der Region zu stärken/etablieren. Und dabei sehe ich nicht wenig potential zwischen Bratislava und Györ in der Zukunft darüber nachzudenken von 1-2 Stunden Takt dann auf einen T60 und eventuell bei genügend Nachfrage einen T30 zu etablieren.

          Bist du dir sicher, dass die Kapazitäten am Hbf ausreichen

          Genau deswegen habe ich diesen Vorschlag erstellt

          Die existierenden Regionalverkehrsleistungen könnten dann ja im Gegenzug eingestellt werden, oder ist die Nachfrage hier wirklich so groß? Hier verkehren ja meist nur einteilige Flirts, wenn also mehr Nachfrage bestehen sollte, wären zweiteilige Garnituren zunächst der günstigere Schritt als eine Taktverdopplung.

          Das könnte in der Tat gemacht werden, aktuell verkehren die Regionalzüge aus Bruck an der Leitha bis nach Györ. Es müsste dann einen Regionalzug von Bruck nach Hegyeshalom mit Umstieg auf die Os 11 geben. Allerdings wäre dies eine verschlechterung für Pendler/Reisende aus Österreich.

          1. 13 Fahrten sind vielleicht nicht unterfrequentiert, aber es ist Luft nach oben wie man im Deutschen sagt. Im Vordergrund steht die Verbindungen zur Slowakische Hauptstadt Bratislava mit anderen Städten in der Region zu stärken/etablieren. Und dabei sehe ich nicht wenig potential zwischen Bratislava und Györ in der Zukunft darüber nachzudenken von 1-2 Stunden Takt dann auf einen T60 und eventuell bei genügend Nachfrage einen T30 zu etablieren.

            Das ist ja alles richtig was du sagst, meine Frage nach der Quelle für eine hinreichende Nachfrage lässt du aber unbeantwortet.

            Genau deswegen habe ich diesen Vorschlag erstellt

            Auf den du in der Beschreibung nicht hinweist, genau so wenig wie auf die erforderliche Kapazitätserhöhung – aber egal.

            Das könnte in der Tat gemacht werden, aktuell verkehren die Regionalzüge aus Bruck an der Leitha bis nach Györ. Es müsste dann einen Regionalzug von Bruck nach Hegyeshalom mit Umstieg auf die Os 11 geben. Allerdings wäre dies eine verschlechterung für Pendler/Reisende aus Österreich.

            Nur die wenigsten Züge sind nach Bruck a.d. Leitha durchgebunden laut DB Navigator.

            1. Das ist ja alles richtig was du sagst, meine Frage nach der Quelle für eine hinreichende Nachfrage lässt du aber unbeantwortet.

              Um ehrlich zu sein habe ich keine zertifitierte Quelle außer ein Selbstzeugnis. Ich kann aus Erfahrung sagen nach 2 Fahrten hin und zurück dass sich folgende Problematiken entstehen: Man muss erstmal zu BT Nove Mesto mit der Straßenbahn fahren oder zukünftig ab Petrzalka. Zweite Problematik ist, dass der Umstieg 3 Minuten beträgt und man gut und gerne den Anschluss nach Györ verpasst. Denn welcher Abschnitt vor Hegyeshalom ist wichtiger? Die Kleinstadt Bruck a.D.L oder die Hauptstadt Bratislava für den Verkehr? Da würde ich lieber eine Durchbindung nach Bratislava bevorzugen.

              Auf den du in der Beschreibung nicht hinweist, genau so wenig wie auf die erforderliche Kapazitätserhöhung – aber egal

              Mein Fehler, ergänze ich noch

              Nur die wenigsten Züge sind nach Bruck a.d. Leitha durchgebunden laut DB Navigator.

              Damit würde nichts einer Durchbindung nach Bratislava von Hegyeshalom sprechen, weil kein anderer Ort verzichten müsste.

              1. Um ehrlich zu sein habe ich keine zertifitierte Quelle außer ein Selbstzeugnis. Ich kann aus Erfahrung sagen nach 2 Fahrten hin und zurück dass sich folgende Problematiken entstehen: Man muss erstmal zu BT Nove Mesto mit der Straßenbahn fahren oder zukünftig ab Petrzalka. Zweite Problematik ist, dass der Umstieg 3 Minuten beträgt und man gut und gerne den Anschluss nach Györ verpasst. Denn welcher Abschnitt vor Hegyeshalom ist wichtiger? Die Kleinstadt Bruck a.D.L oder die Hauptstadt Bratislava für den Verkehr? Da würde ich lieber eine Durchbindung nach Bratislava bevorzugen.

                Das hat bis auf den letzten Aspekt nichts mit der Nachfrage zu tun sondern beschreibt lediglich Faktoren, die die Relation aktuell unattraktiv machen. Und auch den letzten Aspekt würde ich damit entkräften, dass die Verbindung nach Bruck/Leitha Anschluss an Österreich bietet, und das ist als Hochlohnland nun mal attraktiver als Pendelziel als die Slowakei, deren Lohnniveau nicht bedeutend höher als das von Ungarn ist (Durchschnittslöhne AT 3.254 €, SK 1.178 €, HU 1.020 € in 2018). Im Grenzgebiet dürften die Löhne in Ungarn und der Slowakei also vergleichbar sein, in Österreich sind sie hingegen bei den gleichen geringen Lebenshaltungskosten in Ungarn (oder der Slowakei) deutlich höher.

                Damit würde nichts einer Durchbindung nach Bratislava von Hegyeshalom sprechen, weil kein anderer Ort verzichten müsste.

                Durchbindungen nach Bruck und Bratislava im stündlichen Wechsel halte ich für die beste Option.

                Ach ja, ich würde dir dazu raten, den Halt in Luky an die Straßenbahn zu verlegen, die Umsteigemöglichkeit erhöht das Potential.

                1. Das hat bis auf den letzten Aspekt nichts mit der Nachfrage zu tun sondern beschreibt lediglich Faktoren, die die Relation aktuell unattraktiv machen.

                  Und dazu gebe ich einen Vorschlag wie man diese Relation genau attraktiver macht. Es geht ausschließlich darum ein besseres Angebot für den Grenzverkehr Györ-Bratislava zu bieten. Es muss ja kein T30 sein wie bei mir vorgeschlagen, kann auch ein T60 sein. Ich habe keine offiziellen Fahrgastzahlen oder wie stark sie ansteigen könnten, nur dass es sich meines Erachtens lohnen könnte diese Strecke auszubauen.

                  Und auch den letzten Aspekt würde ich damit entkräften, dass die Verbindung nach Bruck/Leitha Anschluss an Österreich bietet, und das ist als Hochlohnland nun mal attraktiver als Pendelziel als die Slowakei, deren Lohnniveau nicht bedeutend höher als das von Ungarn ist (Durchschnittslöhne AT 3.254 €, SK 1.178 €, HU 1.020 € in 2018). Im Grenzgebiet dürften die Löhne in Ungarn und der Slowakei also vergleichbar sein, in Österreich sind sie hingegen bei den gleichen geringen Lebenshaltungskosten in Ungarn (oder der Slowakei) deutlich höher.

                  Das sind alles valide Fakten, möglicherweise gibt es zu den Problemen die Lösungen entweder den Fahrplan so anzupassen, dass der RV im T30 (aus Bratislava und Bruck) problemlos mit dem FV kompatibel gemacht werden und ausreichend überholstellen bieten, es ist ja schließlich keine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Oder man könnte in Hegyeshalom den Zug teilen, ein Teil nach Bruck, der andere nach Bratislava. Würde natürlich paar Minuten wegnehmen, wäre meine Erachtens eine gute Lösung falls man nur mit einem T60 RV den FV integrieren kann.

                  Ach ja, ich würde dir dazu raten, den Halt in Luky an die Straßenbahn zu verlegen, die Umsteigemöglichkeit erhöht das Potential.

                  Stimmt, hatte ich nicht ganz durchdacht

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