5 Kommentare zu “M: S-Bahn Haltepunkt Dachau Süd

  1. Ein S-Bahnhalt, wie wie hier weit weg von Bushaltestellen läge, ist extrem suboptimal. Denn so hat man keine Verknüpfung mit dem übrigen ÖPNV, also mit den Buslinien. Dadurch ist der Wirkungskreis des Halts nur und nur auf sein unmittelbares Umfeld von wenigen 100m begrenzt, was das Potenzial für Umsteiger völlig links liegen lässt. Der Abstand zur ÖPNV-Achse Münchner Straße ist mit über 200m deutlich zu weit um attraktiv zu sein.

    Du solltest dir also überlegen, wie du deinen Haltepunkt attraktiv an mindestens eine (neue?) Buslinie direkt anschließt, ohne dass diese deswegen durch lange Umwege erheblich mehr Fahrzeit hätte. Ansonsten ist dein Vorschlag aus meiner Sicht wenig realistisch.

    1. Nur weil ein Haltepunkt keine Bushaltestelle hat, heißt es aber nicht, dass er sich auch nicht lohnen würde, siehe Arnbach, Leienfelsstraße, Aubing, Türkenfeld, Geisenbrunn, Stockdorf, Buchenhain, Baierbrunn, Sankt-Martin-Straße, Otterfing, Wächterhof, Dürrnhaar, Peiß, Großhelfendorf, Kreuzstraße, Grafing Stadt, St. Koloman, Aufhausen um mal alle der S-Bahn München zu nennen. Insgesamt haben somit 18 der 149 Stationen keine Verknüpfungen mit Bussen, dies entspricht 12% aller Stationen.

      Dadurch ist der Wirkungskreis des Halts nur und nur auf sein unmittelbares Umfeld von wenigen 100m begrenzt

      Der Einzugsradius beträgt einen Kilometer, zumindest in Aachen.

      Da insbesondere der Südwesten des Haltes durchgehend besiedelt ist und der eingezeichnete P+R-Parkplatz sehr verkehrsgünstig an den Bundesstraßen 304 und 471 liegt, glaube ich schon, dass sich dieser Halt lohnen könnte.

      1. Nur weil ein Haltepunkt keine Bushaltestelle hat, heißt es aber nicht, dass er sich auch nicht lohnen würde, siehe Arnbach, Leienfelsstraße, Aubing, Türkenfeld, Geisenbrunn, Stockdorf, Buchenhain, Baierbrunn, Sankt-Martin-Straße, Otterfing, Wächterhof, Dürrnhaar, Peiß, Großhelfendorf, Kreuzstraße, Grafing Stadt, St. Koloman, Aufhausen um mal alle der S-Bahn München zu nennen. Insgesamt haben somit 18 der 149 Stationen keine Verknüpfungen mit Bussen, dies entspricht 12% aller Stationen.
        Eben – und das bedeutet bei 12% der Stationen eine fehlende Vernetzung zum übrigen ÖPNV und damit das Liegenlassen von teils nicht kleinem Potenzial für mehr Fahrgästen auf der Schiene. Speziell bei Halten im Außenbereich in vergleichsweise kleinen Orten ist dies um so mehr negativ. Man sollte also in Dachau-Süd nicht den selben Fehler machen. Deshalb mein Einwand.

        1. Es gibt ja aus den weiter entfernten Wohngebieten ja bereits Busse zum Dachauer „Haupt“bahnhof, an dem ja auch der Regionalverkehr. Dass eine Busanbindung ein größeres Fahrgastpotential bringt, streite ich nicht ab, jedoch muss man auch bedenken, dass ein Umweg zum neuen Halt ja auch eine längere Fahrtzeit für Durchreisende mit sich bringt

          Wie man aber an den oben genannten Halten sieht, lohnt sich ein Halt auch ohne Verknüpfung mit Bussen, sodass man bei neuen Halten nicht auf Teufel komm raus eine Busanbindung einzeichnen muss.

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