12 Kommentare zu “ICE 20/22 als Sprinter

    1. Ich hätte auch noch eine NBS Unterlüß – Stelle o.ä. einzeichnen können, das stimmt. In der Beschreibung habe ich es ja auch nochmal erwähnt, aber im Moment ist ja noch nicht mal etwas von Alpha-E zu sehen und für eine zukünftige NBS steht die Trassenführung ja noch so sehr in den Sternen, dass ich gar nicht wüsste, was ich dort zeichnen sollte 😀

      Insgesamt soll dieser Sprinter aber ja vor allem verdeutlichen, was sich mit den Umfahrungen auf der Nord-Süd-SFS so erreichen ließe. Der Abschnitt nördlich von Hannover und südlich von Frankfurt ist da eigentlich erstmal weniger relevant.

  1. Frankfurt Süd statt Frankfurt ist zwar eine gute Beschleunigung, aber da die Linie 20 und 22 aktuell die einzigen und schnellsten Verbindungen Hamburg – Frankfurt sind, würde so der Hauptbahnhof die schnelle Direktverbindung nach Hamburg verlieren. Deswegen fände ich es so besser:

    ICE 20: Hamburg – Frankfurt Hbf im Stundentakt, südlich davon alle zwei Stunden weiter nach Karlsruhe-Basel-Zürich

    ICE 22: Hamburg – Frankfurt Süd – Stuttgart, alle zwei Stunden

    (jeweils mit allen Beschleunigungen, die du oben auch vorgeschlagen hast, also Halte auf beiden Linien nur in Hannover Hbf, Kassel-W’höhe (ggf. auf L20 nur 2h-lich), Frankfurt Hbf/Süd, Mannheim, usw.)

     

    1. Naja eine schnelle Durchbindung Schweiz – Norddeutschland fände ich schon sehr attraktiv für Durchfahrende, die somit 10 min Zeit sparen. Und mit der über Hanau und Fulda umgelegten Linie 26, gäbe es ja immer noch eine Verbindung  auf dem nördlichen Abschnitt also Hamburg – Frankfurt Hauptbahnhof, die nur unwesentlich langsamer (nur durch die zwei zusätzlichen Halte) ist als die aktuelle Linie 20/22. Und genauso gäbe es mit der Linie 12 auch eine (zumindest zweistündliche Linie) auf dem südlichen Abschnitt Schweiz – Frankfurt Hbf. Daher würde ich zumindest die Linie 20, die weiter in die Schweiz verkehrt gerne nur über Süd führen. Falls sich die von dir vorgeschlagene Verdoppelung auf einen Stundentakt nicht lohnt, könnte man sich aber auch darauf einigen, abwechselnd (also vierstündlich) am Hbf und in Süd alternierend zu halten.

      1. Ja da hast du recht, prinzipiell kann man das auch genau andersrum machen und die Linie 20 über Süd führen, und dann halt die Linie 22 auf einen Stundentakt zwischen Hamburg und Frankfurt verdichten. Wenn man den jetzigen Fahrgastwechsel am Hauptbahnhof sieht, glaube ich auch, dass sich der Stundentakt lohnen wird 😉

         

  2. Was wird mit dem Halt der Linie 22 am Frankfurter Flughafen, für Hannover und Hamburg die einzige direkte und bei weitem schnellste Verbindung dorthin? Entfällt ersatzlos? Keine gute Idee in einem Konzept, dass dem innerdeutschen Flugverkehr Konkurrenz machen soll …

    1. Stimmt, den behält man erstmal bei. Mittelfristig soll ja auch eine Anbindung des Terminal 3 an der Riedbahn erfolgen, wodurch eine enorme Zeiteinsparung gegenüber dem Kopfmachen entsteht.

      Mit Inbetriebnahme der NBS RM-RN kommt man dann auf dem direkten Weg vom Flughafen nach Darmstadt, dann würde ich vorschlagen lässt dort auch „nur“ die neue ICE-Linie 26 halten und den Sprinter als schnellstmögliche Verbindung fahren.

      1. Mit neue ICE-Linie 26 ist das hier gemeint? Das sind zwischen Hamburg Hbf und Frankfurt 6 (!) Zwischenhalte mehr als die Linie 22 heute hat! Abgesehen von der Fahrzeitverlängerung die sich daraus ergibt (pro Halt 3,5 Minuten = 21 Minuten) ergeben die ständigen Fahrgastwechsel auch Einbusen im Komfort gegenüber heute. Eine ganz klare Verschlechterung, die viele dazu veranlassen wird, doch wieder lieber das Flugzeug zu nehmen, wenns zum Fraport gehen soll.

        1. 6 Halte mehr, aber davon 4 zwischen Hamburg und Hannover, was also nur die Menschen beträfe, die tatsächlich in Hamburg Hbf einsteigen. Wie groß die Anzahl der Fahrgäste tatsächlich ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Andererseits erhielten ebendiese Orte dafür eine schnelle Direktverbindung zum Frankfurter Flughafen und die Linie 22 würde um mehr als 15 min im weiteren Verlauf beschleunigt. Welche schnelle Verbindung da wichtiger ist, müsste man mal prüfen.

          1. > was also nur die Menschen beträfe, die tatsächlich in Hamburg Hbf einsteigen.

            Falsch, Dammtor und Altona triffts genauso. Und da allein die Lufthansa schon Hamburg-Frankfurt stündlich, in der HVZ zweimal stündlich anbietet, kann man wohl davon ausgehen, dass es eine gewisse Nachfrage zwischen Hamburg und Fraport gibt. Die Linie 22 hält da ja heute nicht aus Jux und Tollerei, um die Reisenden Stuttgart-Hamburg ein bisschen zu ärgern.

            Andererseits erhielten ebendiese Orte dafür eine schnelle Direktverbindung zum Frankfurter Flughafen

            Fulda und Hanau haben bereits eine noch schnellere über F-Süd, die Linie 13, und für HH-Harburg wäre eine schnelle sprinterartige Verbindung ab Hamburg Hbf ebenfalls schneller. Bleiben Celle, Uelzen und Lüneburg. Die kann man auch bitten umzusteigen, denn die Konkurrenz des Flugverkehrs ist zumindest in Uelzen und Lüneburg vernachlässigbar vernachlässigbar. Einzig allein vielleicht Celle, was recht nah am Flughafen Hannover liegt. Aber nur wegen Celle? Nein.

            1. Ja, wie gesagt, ich kann das nicht so beurteilen, wie hoch die Nachfrage auf der Linie tatsächlich ist – und ob Lufthansa tatsächlich bereit wäre ihre Inlandsflüge auf den Sprinter zu verlegen, wie es z.B. aus Düsseldorf der Fall ist. Die meisten Inlandsflüge sind nämlich für für sich genommen unrentabel, als Zubringer zu den Langstreckenflügen aber notwendig. Dafür müsste es den Fluggästen aber mit mehr als nur mit einem Rail&Fly-Ticket angeboten werden. Also  wenn wirklich die Nachfrage da ist, dann gerne eine schnelle Direktverbindung zum Flughafen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, den dann in Süd zu flügeln, mit einem Zugteil zum Flughafen – Wiesbaden und einem weiter nach Süden. Oder sogar nur ein schneller Anschluss in Süd an die Linie 13. Sonst verbraucht man halt sämtliche Fahrzeitvorteile, die man sich nördlich mit vielen Aufwand erarbeitet hat.

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