Beschreibung des Vorschlags
Am Anfang möchte ich bitten Kommentare zur Sinnhaftigkeit dieses Systems im Forum zu Diskutieren ich habe extra dafür eine Diskussion gestartet.
Ich schlage hier einen möglichen Streckenverlauf der M-Bahn vor.
Wieso eine M-Bahn und keine U oder Straßenbahn auf dieser Strecke:
Die UTR braucht aufgrund einer möglichen hohen Anzahl der dort möglichen Unternehmen eine zukunftswürdige Schnellbahnanbindung in die Berliner Innenstadt sowie die City West. Da leider alle offiziellen U-Bahn Planungen zum UTR Gelände nicht weiterverfolgt werden ist diese an dieser Stelle leider raus aus dem Spiel. Eine Straßenbahn würde nicht zielführend sein. Sie würde an zig Ampeln halten müssen und das Unfallrisiko mit dem MIV wäre erhöht, Probleme die die M-Bahn nicht hat da sie Unabhängig vom MIV verläuft. Auch würden bei einer Straßenbahn voraussichtlich die Fahrspuren für den Individualverkehr entlang der Strecke auf das Minimum reduziert werden. Komplett sinnlos finde ich die Straßenbahn auf dem Kurt-Schumacher-Damm. Sie macht dort wenig sinn, da es wegen der A111 für eine eigene Trasse keinen Platz gibt sowie Straßenbahnen und Autobahnabfahrten nicht zusammen passen (Einschrängung des Verkehrsflusses). Auch das Brechen der Buslinien M21/X21 würde durch meine M-Bahn Strecke verhindert werden. Gebrochene Verkehre sind gar nicht gut für die Fahrgäste.
Wieso diese Streckenführung:
Die Strecke soll den Forschungsstandort UTR Tegel schnell mit den wichtigen Knotenpunkten City West und dem Potsdamer Platz (City Mitte) verbinden sowie teilweise die U-Bahnlinie U2 entlasten. Diese Streckenführung wäre auch die Schnellste zwischen UTR und S+U Zoologischer Garten (Knotenpunkt City West). Der weitere Streckenverlauf zum Potsdamer Platz soll als Alternative zur Großprofil U3 Planung aus den 70er Jahren errichtet werden. Mit der M-Bahn würde auch der Lützowplatz schnell und günstig einen Schnellbahnanschluss erhalten.
Haltestellen:
Die Haltestellen der M-Bahn würden alle bis auf die Haltestellen S+U Zoologischer Garten und U Ernst-Reuter-Platz sowie in der Wendeschleife UTR alle über Außenbahnsteige verfügen. Die Haltestellen S+U Zoologischer Garten sowie U Ernst-Reuter-Platz würden aufgrund der Straßenbreite Mittelbahnsteige erhalten. Die drei Haltestellen im Wendering UTR würden alle jeweils nur einen Bahnsteig besitzen. Alle Haltestellen würden Bahnsteigtüren erhalten und würden neben der normalen Treppe auch über Rolltreppen und Aufzüge barrierefrei erreichbar sein.
Wendeschleife UTR und wieso es dort eine geben soll:
Auf dem UTR Gelände soll die M-Bahn über eine Wendeschleife im Zentrum der UTR wenden. Diese soll 3 Haltestellen Besitzen 1. Urban-Tech-Republik, 2. (Name noch offen), 3. (Name noch offen)
Die Wendeschleife soll deswegen gebaut werden, da das ehemalige Hauptterminal das Zentrum der UTR darstellen wird und hier am meisten Fahrgäste erwartet werden können. Auch würde sich somit ein zuverlässiges und schnelles Wenden an der Haltestelle UTR anbieten was ein Vorteil für die Fahrgäste wäre. Eine Verlängerung der Strecke zum U Kurt-Schumacher-Platz wäre möglich aber nicht dringend nötig, wichtiger ist die Strecke UTR – Zoo – Potsdamer Platz.
Endhaltestelle am Potsdamer Platz:
Am Potsdamer Platz würden die M-Bahn Züge an den beiden Bahnsteigen abwechselnd einfahren und am Bahnsteig wenden. Eine weitere Verlängerung über die Leipziger Straße tiefer in die Innenstadt wäre möglich.
Hier sieht man meiner Meinung nach sehr gut die Probleme einer oberirdischen Führung auf Viadukt: die Kurvenradien in den Kreuzungen sind winzig, dort können nur Straßenbahngeschwindigkeiten von vielleicht 30km/h erreicht werden. Eine Schnellbahn ist das in den Bereichen dann auf keinen Fall mehr, besonders wenn die Beschleunigung selbst langsamer als die von Straßenbahnen ist.
Die Politik fordert und will viel, wenn der Tag lang ist. Daher reicht das auf keinen Fall als Begründung aus, sondern höchstens als Stütze für eine allgemeine Argumentation. Es fehlt die Begründung, warum jetzt unbedingt eine M-Bahn ggü. anderen Verkehrsmitteln besser sein soll. Dabei ist es egal, wenn du dies mit dem ersten Absatz abzuschmettern versuchst, ohne dieser Begründung ist das hier ein Löschkandidat.
Insbesondere ist dieser Vorschlag eine klare Konkurrenz zur geplanten (und wahrscheinlich auch hier vorgeschlagenen) Straßenbahn.
Ich habe den Vorschlag bearbeitet auch die Beschreibung. Jetzt sind nur noch an der Marchbrücke sowie in der Kurve beim Abbiegen vom Schöneberger Ufer in die Linksstraße Langsamfahrstellen nötig.
Vielen Dank fürs Nachreichen. Abgesehen von inhaltlichen Differenzen meinerseits frage ich mich, warum eine Tram auf ähnlicher Strecke wie hier gezeigt zur Brechung des M21 (Jungfernheide – Tegel) führen, eine M-Bahn auf gleicher Strecke aber nicht?
https://en.wikipedia.org/wiki/Gadgetbahn
„Gadgetbahn is a neologism that refers to a public transport concept or implementation that is touted by its developers and supporters as futuristic or innovative, but in practice is less feasible, reliable, and more expensive than traditional modes such as buses, trams and trains.“
Treffender könnte man diese wahnwitzige Idee aus Berlin kaum beschreiben. Allein die Tatsache, dass hier erst ein System ausgewählt wird und anschließend die geeignete Strecke, und nicht umgekehrt, zeigt, was das für eine Unsinnsidee ist.
Die BZ hat das sehr schön geschrieben:
„Normalerweise sei es so, dass für eine bestimmte Verkehrsverbindung zunächst der Bedarf und dann die passende Technik ermittelt wird. Hier soll es augenscheinlich umgekehrt laufen: Für die CDU steht bereits fest, dass in Berlin eine fünf bis sieben Kilometer lange Magnetschwebebahn entstehen soll – doch wo Bedarf besteht und wo die Stelzentrassen verlaufen soll, muss erst noch festgestellt werden.„
„Wenn ein Verkehrsprojekt nach Untersuchungen und Kalkulationen die nötige Reife erreicht hat, werden mithilfe von Vergabeverfahren Firmen gesucht, die Fahrzeuge liefern und die Infrastruktur bauen. Zuvor findet ein Dialog mit möglichen Anbietern statt. In Berlin habe man dagegen den Eindruck, dass bereits klar ist, wer das neue Verkehrssystem bauen soll: Bögl.„