9 Kommentare zu “B + BB: Verdichtung Potsdam-Berlin und RB 26

  1. „Da der Zug nur stündlich fahren würde, sollte keine Konkurrenz zur Ringbahn entstehen. Daher würde ich auch auf einen Regionalbahnhof Neukölln verzichten, damit der Effekt nicht noch größer wird.“

    Die Konkurrenzsituation wäre auch bei einem 30min-Takt ziemlich gering. Viel vorteilhafter wäre ein Halt in Neukölln und die auch dort neuen zahlreichen Direktverbindungen. Mit 1x Umsteigen kommt man von Neukölln schon nach Potsdam, als Direktverbindung jedoch nicht. Ebenso nach Lichtenberg, Wannsee, usw.

    Finde aber ein Konzept mit einem 30min-Takt Potsdam – Werneuchen doch irgendwie sinnvoller, da ich für die Ostbahn die Chancen gar nicht so schlecht sehe, auf Grund der überregionalen Bedeutung am Ostende auch auf die Stadtbahn durchgebunden zu werden.

    1. Das habe ich auch überlegt, aber dann wäre der RB 26 interessanter. Es spricht aber nichts dagegen, beide jeweils stündlich nach Potsdam zu schicken. Dann gibt es mehr Direktverbindungen.

  2. Ich halte die Idee für gut. Allerdings würde ich noch einen Halt am Bahnhof Neukölln empfehlen. Dort besteht Anschluss zur U7, die den Bezirk Neukölln recht gut erschließt. Ein Regionalbahnhalt in Neukölln (330.000 Einwohner) kann daher sicher nicht falsch sein.

    Eine Station in Zehlendorf-Süd sehe ich allerdings nur für den Fall, dass dort die S-Bahn reaktiviert wird, ansonsten wären die Abstände etwas kurz. Eher wäre da noch ein Halt in Lichterfelde-West denkbar, zudem dort reichlich Platz im Bahnhof vorhanden ist, seitdem dort der Güterverkehr aufgegeben wurde.

  3. Ich begründe nochmal für euch, warum ich gegen einen Halt in Neukölln bin:

    1. Neukölln liegt nur jeweils 3 Stationen neben einem Regionalbahnhof Ostkreuz, Schöneweide und Südkreuz. Das sind jeweils nur so 5-6 min Fahrzeit. Daher finde ich einen Regionalbahnhalt für 1-2 züge die Stunde als übertrieben, auch wenn das bedeutet, dass die Fahrgäste einmal weniger umsteigen müssten. So viel länger wäre die Fahrzeit aber nicht.

    2. Die U7 hat diverse Querverbindungen die schon vorher an Regionalbahnhöfe anschließen, bzw. zu Verbindungen in den Südwesten oder Osten. Im Norden ist das der 194er der zum Ostkreuz fährt. Im Süden ist es der M46 und X11/M11. Das reicht doch.

    3. Bin ich eher für eine 3. S-Bahnkante, als für einen 2 gleisigen Regionalbahnhof. Beides zu bauen halte ich für nicht möglich, da der Güterbahnhof in Nutzung ist und schon durch eine 3. S-Bahnkante ordentlich eingeschränkt wird.

    4. Sehe ich dann eine Konkurrenzsituation gegeben, wenn der Zug alle 30 min fährt. So umgeht man die Ringbahn, weil man die anderen Kreuze erreicht und im Zweifel sogar weiterfahren kann, weil man eben nach Steglitz oder Lichtenberg möchte, was man derzeit nicht direkt erreicht. Darum soll es bei der Linie nicht gehen. Mein Ziel ist der Umlandverkehr, der schneller werden soll, so das dort Wohnen oder Arbeiten attraktiver wird. Daher ist hier Schnelligkeit gefragt und nicht nochmal 2 min in den Halt Neukölln investiert. Die Region ist kein Arbeitsplatzmagnet, weshalb dann nur die umgedrehte Funktion greifen würde, was aber für einen Innenstadtlage auch zu bezweifeln wäre.

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