Bochum – Linie 308 – Castrop-Rauxel – Ickern

 

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Beschreibung des Vorschlags

Diese Linie soll eine Verlängerung der Linie 308 oder 318 (oder vielleicht auch beider?) darstellen. Eine Verbindung von Bochum ins benachbarte Castrop-Rauxel wäre zweifellos wünschenswert und dürfte ein hohes Fahrgastpotenzial besitzen. Innerhalb von Castrop-Rauxel würde diese Linie zusammen mit der Linie Datteln – Witten einen attraktiven dichten Takt ermöglichen und schließlich auch noch Habinghorst und Ickern bedienen. Damit hätte auch Castrop-Rauxel ein angemessenes Straßenbahnnetz.

In Castrop ist der Bau einer separaten Straßenbahnbrücke über die Bahn erforderlich, da der Altstadtring zu ungünstig liegt und die Münsterstraße nur über einen Bahnübergang verfügt.

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8 Kommentare zu “Bochum – Linie 308 – Castrop-Rauxel – Ickern

  1. Mir ist diese Idee auch in den Sinn gekommen. Ich befürworte auf jeden Fall, dass die Stadt Castrop-Rauxel wieder eine Straßenbahn bekommt. Durch die heutige Lage sehe ich auch, dass bei der Straßenbahnverlängerung von der BOGESTRA-Linie 308 einen hohen Fahrgastzuwachs entstehen könnte. Ganz wichtig finde ich, dass die verlängerte Straßenbahnlinie 308 in der Castroper Innenstadt am heutigen Bahnhof Castrop-Rauxel Süd verknüpft sind. Dadurch werden durch das Umsteigen in die heutige RB43, hoffentlich zukünftig die verlängerte S-Bahnlinie S4 Richtung Herne, große Interesse der neuen Fahrgäste wecken. Und insgesamt macht diese Idee die Innenstadt von Castrop-Rauxel noch attraktiver und würde langfristig nicht noch mehr Einwohner verlieren. 🙂

  2. Zwischen Castrop-Rauxel und Bochum besteht derzeit KEIN attraktives Nahverkehrsangebot. Die Buslinie 353 verkehrt nämlich nur im 20-Minuten-Takt, zwei stündliche Fahrten von ihr nehmen den direkten Weg zwischen Gerthe und Castrop-Rauxel und eine stündliche führt über Merklinde. In Bochum nimmt die Linie 353 aber keinesfalls den direkten Weg zwischen Gerthe und dem Stadtzentrum, sodass ich eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 308/318 von Gerthe bis nach Castrop-Rauxel durchaus begrüße. Die Buslinie 353 würden dann zweimal stündlich in Gerthe enden und einmal stündlich über Merklinde nach Castrop-Münsterplatz verkehren. Innerhalb Castrop-Rauxels verkehrt eine große Menge Buslinien parallel auf derselben Route entlang der Achse Henrichenburg – Rauxel (HBF) – Castrop (Münsterplatz), wobei alle Busse in Castrop enden, sodass ich mir eine Straßenbahn Henrichenburg – Rauxel (HBF) – Castrop durchaus vorstellen könnte. Zwischen dem Hauptbahnhof in Rauxel und Henrichenburg würde ich den Busparallelverkehr jedoch nicht einsparen, weil sonst viele Direktverbindungen zum Verknüpfungspunkt Castrop-Rauxel Hauptbahnhof (insbesondere die Linie SB22 nach Datteln) flöten gingen.

    Die Idee einer Straßenbahnverlängerung von Bochum nach Castrop-Rauxel hätte von mir sein können. Darum lobe ich diesen Vorschlag sehr und sage dankeschön, dass du ihn eingebracht hast.

        1. Danke.

          Eine Weiterführung nach Ickern-Nord halte ich jedoch für übertrieben, da dort nur dünne Besiedlung vorliegt und die Fläche mit der Straßenbahn ohnehin nicht komplett erschlossen werden könnte. Ein kleines zentrum, wie Ickern Markt, ist genau richtig als Endpunkt.

          1. Der Punkt ist nur das man dann von Ickern Nord zum Hauptbahnhof oder Münsterplatz umsteigen müsste, weil ein Parallelverkehr zwischen 2 Straßenbahnlinien und weiteren Buslinien dort kaum sinnvoll sein sollte.
            Was mir allerdings jetzt erst auffällt ist das man theoretisch von Norden kommend bis zum Hauptbahnhof fahren könnte und stattdessen die in Deininghausen endenden Fahrten der 361 bis Ickern Nord verlängern könnte.

            1. Man muss ja nicht überall hin umsteigefrei kommen. Ickern Nord ist so dünn besiedelt, dass dort vermutlich eine Straßenbahn nur schwer zu rechtfertigen wäre. Die Busse dienen dann als Zubringer zur Straßenbahn, mit der man dann umsteigefrei zum Münsterplatz und zum Hauptbahnhof, sowie nach Bochum kommt.

              Natürlich muss man dann auch das Busnetz umgestallten. Da Buslinien jedoch leicht immer wieder verändert werden können, bis eine optimale Lösung gefunden ist, will ich mich damit nicht übermäßig befassen. Meinetwegen kann dann gere die Linie 361 nach Ickern Nord geführt werden.

  3. Würde es dir etwas ausmachen, die Verlängerung bereits ab der Haltestelle Gerthe Mitte einzuzeichnen? Nichts für ungut, aber die bestehende Straßenbahn verläuft zwischen Gerthe Mitte und Schürbankstraße momentan eingleisig, jedoch müsste sie aus betrieblichen Gründe insbesondere im Zuge einer Verlängerung nach Castrop-Rauxel zwischen Gerthe Mitte und Schürbankstraße zweigleisig ausgebaut werden. Immerhin ist so eine längere Eingleisigkeit auf freier Strecke störend, da bei Verspätung der Bahn aus Bochum die Bahn von Castrop-Rauxel nach Bochum an der Schürbankstraße auf die entgegenkommene Bahn erst warten muss, oder umgekehrt, da der eingleisige Abschnitt keine Begegnung entgegenkommener Straßenbahnzüge zulässt.

    Ich war übrigens neulich im U-Bahnhof Bochum Planetarium. Da stand angeschrieben „Zur Linie 308 nach Gerthe (Castrop-Rauxel)“. Als wolle die Bogestra darauf hinweisen, dass man mit der Straßenbahn zumindest schon mal auf Castrop-Rauxel zufährt bzw. sie irgendwann mal nach Castrop-Rauxel führen möchte.

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