S5-Änderung: (Dortmund -) Witten – Wuppertal (statt Hagen)

 

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Beschreibung des Vorschlags

Grundlage dieser Überlegung war die Feststellung, dass es zwischen Ruhrgebiet und Wuppertal trotz der enorm hohen Einwohnerdichte nur wenige Schienenverbindungen gibt. Dabei gab es mal wesentlich mehr, doch sie wurden stillgelegt. Waren aber diese Linien gar nicht sinnvoll? Das glaube ich kaum. Sie wurden einst zu wenig befahren und mit unattraktiven Fahrplänen kaputt gespart. Natürlich galten sie als unwirtschaftlich, weil zu wenige dort fuhren, aber warum fuhren dort so wenige? Weil die Fahrpläne schlecht waren!

Eine Linie im dichten S-Bahntakt zwischen Dortmund, Witten und Wuppertal sollte zweifellos hohe Fahrgastzahlen erreichen können. Die Trasse ist durchgehend noch vorhanden. Ab Gevelsberg-West würde gemeinsam mit der S8 nach Wuppertal gefahren werden.

Die Direktverbindung von Hagen nach Dortmund wird zudem über Herdecke und die RB 52 weiterhin geboten. Auch eine Verlängerung der S8 über Herdecke nach Dortmund wäre sicher eine Möglichkeit.

Um der Strecke Hagen – Witten nicht den S-Bahnverkehr zu nehmen, schlage ich ferner eine S-Bahn Essen – Wattenscheid – Bochum – Langendreer-Nord – Witten – Hagen und eventuell weiter über Brügge nach Lüddenscheid vor.

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17 Kommentare zu “S5-Änderung: (Dortmund -) Witten – Wuppertal (statt Hagen)

  1. Als einer, der erst heute diese Verbindung genutzt hat, fänd ich den Vorschlag nich so gut. Als Kompromiss könntest du ja eine S? von Dortmund über die S1-Strecke und dann an Bochum-Langendreer vorbei nach Witten und dann über die von dir hier gezeichnete Strecke führen.

    1. Das ginge eventuell auch, da der Umweg wohl nur gerimng wäre. Andererseits frage ich mich aber, ob zwei S-Bahnlinien von Dortmund nach Witten sinnvoll wären. Wie weit bist du denn gefahren? Von Dortmund nach Hagen sollte ja als Ersatz eine Verbindung, z. B. eine verlängerte S8 zur Verfügung stehen.

      Im übrigen gilt natürlich auch hier wie so oft: Eine Änderung ist auch dann sinnvoll, wenn sie wenigen Leuten Nachteile bringt, sofern sie deutlich mehr Leuten Vorteile bringt.

      1. Von Wehringhausen bis Dortmund und zurück.

        Aber was ich eh auch schreiben wollte, war dass das zwar schon ein Umweg über Hagen ist (von der Karte aus gesehen) aber abgesehen von der Fahrezeitverkürzung hängt man ja nur ein 180.000-Seelendorf und Wetter ab 😉

        1. Nach meinem Vorschlag könntest du von Wehringhausen nach Dortmund mit der verlängerten S8 über Herdecke fahren. das wäre sogar noch kürzer, du kämst also schneller ans Ziel.

          Hagen würde man nur von Witten-Annen-Nord, Dortmund-Kruckel und Dortmund-Barop abhängen. Zu diesen Zielen müsste man in Witten umsteigen. Ich denke, das kann man hinnehmen.

  2. Noch eine S-Bahn-Verbindung? Also eigentlich wäre es besser zwischen dem Ruhrgebiet und Wuppertal schnelle Verbindungen zu schaffen. Wer täglich mit der S9 von Essen nach Wuppertal fährt kann davon nur ein Liedchen singen, denn die S9 verbindet als EINZIGE EISENBAHNLINIE Essen und Wuppertal und benötigt zwischen den Hauptbahnhöfen 48 Minuten. Gott sei dank gibt es da ab 2019 die schnellere RB41, die zwischen Essen Hbf und Wuppertal Hbf nur in Essen-Steele, Essen-Kupferdreh, Velbert-Langenberg, Velbert-Neviges und Wuppertal-Vohwinkel zwischenhält.

    Wenn man das diesem Plan gegenüberstellt, frage ich mich, ob diese S5-Änderung einen Sinn hat, denn mit dem RE4 dürftest du schneller zwischen Dortmund und Wuppertal unterwegs sein.

    1. Eine S-Bahn hat nicht in erster Linie die Aufgabe verschiedene Großstädte miteinander zu verbinden, sondern einzelne Großstädte mit ihrem Umland. Liegen nun aber so viele Großstädte dicht beieinander, wie in NRW, dann können sie natürlich auch verschiedene Großstädte untereinander verbinden, ihre Hauptaufgabe bleibt aber die Verbindung zum Umland. In diesem Falle kommt es mir daher auch darauf an, die Orte zwischen Dortmund und Wuppertal, insbesondere also Witten, aber auch ganz besonders die anderen Orte, miteinander und mit Dortmund und Wuppertal zu verbinden. Das entspricht der Aufgabe einer S-Bahn.

      1. Ich finde diese Linie gar nicht einmal so schlecht, da Gevelsberg und Witten einen guten Vorortverkehr erhalten, aber dazwischen bedient diese Linie im Grunde genommen gar nichts, da die Bahnhöfe sehr abseits liegen und die Orte jetzt nicht so groß sind.

        Mit dieser Linie könnte aber auch die super überflüssige S5 eingestellt werden, wenn diese Linie nach Dortmund führt, da Witten-Hagen bereits von der S19 gefahren werden sollen, welche bald kommt.

        Weiter würde ich mir eine Verlängerung über die Strecke der RB48 bis Köln wünschen.

        1. Danke. Ja, Orte wie Gevelsberg oder Witten meinte ich mit dem Umland der Großstädte. Auch Wengern wäre zu erwähnen. Wie sonst käme man von dort vernünftig nach Wuppertal? Albringhausen ist natürlich tatsächlich nicht groß, aber hier könnten Pendler aus anderen Orten der Umgebung zum Bahnhof kommen, um mit dem Zug nach Dortmund oder Wuppertal zu fahren. Ein guter P+R-Platz wäre wichtig. Silschede wird ja leider im Tunnel unterfahren, aber vielleicht könnte man den Halt dichter an das Tunnelportal legen, dann wären aber erhebliche Treppen zu überwinden. Ob das besser wäre?

          Die Einstellung der bisherigen S5 wäre natürlich die Konsequenz, wenn diese Linie eine veränderte S5 sein soll.

          Eine Verlängerung bis Köln scheint mir aber übertrieben. Eine Linie von Dortmund nach Köln scheint mir nicht Aufgabe einer S-Bahn zu sein.

          1. Gut, mit P+R kann man da etwas erreichen. Aber auch mit Bussen, insbesondere in Silschede.

            Eine Verlängerung nach Köln wäre schon gut, da dann Haan, Solingen, Leichlingen und Leverkusen besser erschlossen werden können. Wo soll denn der aktuelle Endpunkt sein? Wuppertal Vohwinkel?

  3. Wie wäre es mit einer Führung über die alte Nordbahntrasse in Kombination mit deinem S3-Vorschlag? 

    Eine Ausfädelung in Schwelm-West über das Autobahnkreuz auf die Nordbahntrasse wird man hinbekommen, und an deiner Tunnelstation „Am Diek“ kann man die Anschlüsse ja so legen, dass man gut zur S3 zum Wuppertaler HBF umsteigen kann.

    In Wuppertal-Vohwinkel kommt man wieder auf die Bestandstrecke zurück, hier werden die Anschlüsse zur S8 angepasst. Enden könnte man dann z.b. in Solingen HBF.

    Vorteil: Wuppertal bekommt eine zweite Achse durch die Stadt, der ÖPNV ist in Wuppertal ja bekanntlich dürftig.

    1. Das könnte man zwar machen, aber ich bezwecke mit meinem Vorschlag eine bessere Verbindung nach Wuppertal, nicht unbedingt innerhalb von Wuppertal. Letzteres wäre natürlich auch gut, aber wichtiger erscheint mir die Verbindug zu den Stadtzentren. In Barmen wäre die Nordbahntrasse zwar auch recht zentral, in Elberfeld ist sie mir aber zu weit außerhalb.

      Da mein Vorschlag aber in Gevelsberg-West endet, wäre eine Fortsetzung auch über die Nordbahntrasse denkbar. Es ist hier nur nicht Thema. Eine Strecke von Schwelm über die Nordbahntrasse nach Vohwinkel wäre sicher ein interessanter separater Vorschlag.

      1. Den Vorschlag kannte ich noch nicht. Kann man machen und die Korkenziehertrasse ist auch interessant, aber hat natürlich das Problem, dass von Essen aus der Anschluss zur, nennen wir sie mal, Stammstrecke und den Wuppertaler HBF fehlt.

        1. Das musst du jetzt sagen, der für diesen Vorschlag eine Führung via Nordbahn vorgeschlagen hat.

          Man kann ja dann in Wuppertal-Vohwinkel umsteigen, wo dann auch der RE7 halten sollte. Außerdem gibt es hier nur einen kurzen Fußweg zu den Bahnhöfen Langerfeld und Barmen. Um ins Zentrum zu gelangen muss man an der Gathe in den Bus steigen.

          Ich denke auch, dass dort erst die Fahrgäste ab Sprockhövel betroffen sein werden, da weiter nördlich man sich wohl eher Richtung Essen oder Bochum orientiert.

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