Neubaustrecke Münster – Bielefeld

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Dieser Vorschlag ist noch in Arbeit, aber der Autor wird ihn in Kürze fertigstellen.

Beschreibung des Vorschlags

Mit einer flinken Neubaustrecke zw. Münster und Bielefeld könnte der „Verzahnung“ der Bahnstrecken
Minden-Bielefeld-Köln und Hamburg-Münster-Venlo durch eine bessere Vernetzung entgegengewirkt werden.

Für den Fernverkehr realisierbar wären v. a.:
– Ein ICE-Zugpaar von Berlin aus kommend, teilt sich in Bielefeld auf, eine Zug fährt über Münster nach Enschede-Zwolle-Amsterdam (zusätzlicher Ausbau der 100 km/h-Strecke Münster-Enschede wäre definitiv von Vorteil) weiter. Dies wäre neben der Optimierung der bestehenden IC-Verbindung Berlin-Amsterdam über Osnabrück (welche sich aktuell auf 6:10 Stunden beläuft) durch das im sogenannten Deutschlandtakt beschlossene ECx-Projekt (wodurch sich die Fahrtzeit auf angeblich 5:26 Stunden senken würde) sowie der Verlegung des bestehenden Streckenverlaufs über Essen (nicht mehr über Osnabrück) und die geplante Hochgeschwindigkeitstrasse Bielefeld-Hannover (hier schon einmal angesprochen, voraussichtlich etwa eine Fahrtzeit 5:10 Stunden) eine dritte Alternative für die angestrebte Fahrtzeitenreduktion der Verbindung Berlin-Amsterdam unter Berücksichtigung der neuen SFS BI-H. Der andere Zug fährt ins Ruhrgebiet weiter und würde trotz des für 2022 angesetzten, in der Kritik stehenden „Nonstop-ICE-Sprinters“ für eine noch höhere Taktung der Städte auf Köln-(Düsseldorf-Hamm-Gütersloh-Bielefeld-Hannover-etc.-)Berlin sorgen. 

– ICE von (Hannover-)Bielefeld nach Frankfurt am Main(-München/-Stuttgart etc. pp.) über Münster und Dortmund würde die ostwestfälische und südnorddeutsche Lücke nach Süddeutschland schließen. Bspw. ist Bielefeld-Frankfurt im besten Fall mit einem Umstieg in Hannover erreichbar, wobei zuletzt genannte Stadt in der genau entgegengesetzten Richtung liegt und einen großen Zeitverlust mit sich zieht.

Im Fernverkehr bewirkt eine Streckenführung über Bielefeld und Münster in jedem Fall eine ausgesprochen bessere Anbindung der Wirtschaftsstandorte in Westfalen. Grundsätzlich ist die eine solide Erweiterung der europäischen Ost-West-Verbindung.

Im Nahverkehr:

In 80 Tagen um die Welt. Kaum schneller: Münster-Bielefeld.

Bekanntermaßen ist sowohl ein S-Bahn-Netz Münsterland und ein S-Bahn-Netz Bielefeld geplant. In jedem Fall wäre eine direkte Strecke ohne umständliche Streckenführung über Rheda-Wiedenbrück (wie sie als Diesel-RB 67 momentan existiert, die relativ zur bielefeld-münster’schen Luftlinie von 62 km mit einer Fahrtzeit von 1:20 Stunden auf über lächerlich ist)  bzw. Osnabrück oder über – die derzeit schnellste Verbindung – Hamm möglich. Eine Vernetzung der ländlichen Regionen in Westfalen ist essenziell.

Außerdem könnte man sich überlegen, parallel zur Neubaustrecke eine Schnellstraße zu bauen.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen (Beta)

2 Kommentare zu “Neubaustrecke Münster – Bielefeld

  1. Ich denke, dass hier kann auf die Löschliste. Lediglich ein gerader Strich, der eine NBS darstellen soll, die einfach mal durch mehrere Orte durchpflügt, erfüllte in keinster Weise die Qualitätsanforderungen hier.

  2. Zunächst einmal herzlich willkommen auf Linie Plus.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Erstellern von Vorschlägen, die ihre ersten Ideen einbringen, hast du eine sehr gute Beschreibung abgeliefert. Leider entspricht jedoch die Zeichnung keineswegs unseren Qualitätskriterien. Ein gerader Strich auf der Landkarte genügt keinesfalls. Es muss statt dessen möglichst genau dargestellt werden, wo eine Strecke verlaufen soll, natürlich mit Rücksicht auf die örtliche Geografie. Berücksichtige also Gebäude und Höhenunterschiede und überarbeite deine Grafik deutlich. Ansonsten müsste ich den Vorschlag tatsächlich auf die Löschliste setzen. Die Admins stimmen dann innerhalb von drei Tagen über eine Löschung des Vorschlags ab.

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