Langeneß – Hooge – Pellworn – Husum

 

VollbildansichtVollbildansicht schließen

Beschreibung des Vorschlags

Moin, Moin. Ich laufe zwar nicht barfuß auf dem Sommerdeich, aber ich höre Barfuß auf dem Sommerdeich (Katja Just) und irgendwie inspiriert mich die Geschichte zu einem Vorschlag für die Hallig Hooge. Es gibt eine 9-km-lange Schmalspurbahn (900 mm), die die Dagebüll mit der Hallig Langeneß verbindet. Sie trägt den schönen Namen: Halligbahn Dagebüll–Oland–Langeneß. Ich möchte vorschlagen, sie von Langeneß weiter über die Hallig Hooge und die Inseln Pellworn und Nordstrand weiter in die Kreisstadt Husum verlängern.

Die Trasse ist so angelegt, dass sie vor allem die Warften, aber auch die einwohnerstärksten Orte und Hauptorte der Halligen und Inseln (z. B. Tammensiel auf Pellworn) zu erreichen.

Die Halligen untereinander bzw. die Halligen werden mit den Inseln oder dem Festland durch neue Bahndeiche verbunden, über die die Schienen verlaufen. Das kann aber auch eine durchgehende Bahnbrücken sein, durch die der Blanke Hans gut durchrauschen kann, vgl. Pontonbrücke wie die Schwimmbrücke Dahlhausen.

Die Bahnstrecke erschließt neben der Hallig Hooge und der Inseln Pellworn und Nordstrand auch weitere Teile der Hallig Langeneß, sowie weitere Stadtteile von Husum, wie Porrenkoog und Schobüll (1600 EW).

Die Hallig Hooge und die Inseln Pellworn und Nordstrand haben zusammen zwar nur ca. 3500 EW, aber da die Orte im Sommer touristische Ziele sind, denke ich mir, dass die Eisenbahnlinie doch sehr attraktiv ist. Die Eisenbahnlinie soll im Stundentakt verkehren.

 

Aufgrund der abweichenden Spurweite (900 mm) gegenüber der DB (1435 mm) hat die Bahnstrecke in Husum ein eigenes Gleis bzw. im DB-Bahnhof Husum zwei Gleise mit eigenem Bahnsteig. Alternativ kann vorgeschlagen werden, die Halligbahn von Dagebüll nach Langeneß erst auf 1435 mm umzuspuren. In diesem Fall wird eine bessere Kurve in Dagebüll gebaut, um an den Endbahnhof Dagebüll Mole anzuschließen und auf Oland werden einige Bögen besser ausgerundet. Zwischen Wobbenbüll und Husum verkehrt eine Normalspurige Linie auch nicht über Schobüll, sondern fädelt bereits bei Hattstedt ein.

Metadaten zu diesem Vorschlag

Haben Sie Fragen zu diesem Vorschlag? Oder möchten Sie aus anderen Gründen gerne direkt mit dem Autor des Vorschlags in Kontakt treten?

Ganz gleich, ob Sie aus den Reihen von Politik und Verwaltung, Vereinen und Verbänden, Unternehmen oder auch als Privatperson Interesse an diesem Vorschlag auf Linie Plus haben: Nutzen Sie gerne das Kontaktformular, um eine E-Mail an den Autor des Vorschlags zu verfassen!

Streckendaten als GeoJSON-Datei herunterladen

27 Kommentare zu “Langeneß – Hooge – Pellworn – Husum

  1. Aha.

    Du willst also eine riesige Infrastrukturmaßnahme mitten in Deutschlands größten Nationalpark bauen? Das wird nicht gehen, dafür hat man den NP nämlich eingerichtet.

    …und das ist auch gut so.

  2. Uff, wo soll ich anfangen…

    – Angebunden werden nur Käffer, ein angemessenes Zugangebot aus 2 Fahrten hin und zurück besteht, wenn überhaupt. Für solch eine Anzahl lohnt sich keine eigene Infrastruktur, schon gar nicht 67 Kilometer.

    – Die Halligbahn ist eine Privatbahn und somit nicht im Besitz der DB. Auf ihr finden keine öffentlichen Fahrten statt, sie wird vielmehr für private Fahrten der Anwohner mit Loren benutzt

    – Dieses Bauvorhaben dürfte vom Aufwand her gegenüber dem Nutzen klar in die Kategorie „Utopie“ fallen.

    – Das Wattenmeer ist ein Naturschutzgebiet, da kann man nicht einfach Schienen durchlegen, schon gar nicht mit einer solch zerschneidenden Wirkung.

    – Du äußerst dich überhaupt nicht zu einem möglichen Betriebskonzept

  3. Egal ob auf 900 oder auf 1435 mm, der Vorschlag ist in jedem Fall völlig unrealistisch. Die Gründe dafür wurden bereits von anderen genannt, ich stimme dem zu. Daher setze ich den Vorschlag auf die Löschliste.

    1. Ich äußere mich auch mal dazu. Ja dieser Vorschlag mag etwas utopisch sein. Aber seit wann sind Bahndämme unrealistisch. Auch ich halte nichts von dieser Zerschneidende Wirkung, allerdings finde nicht dass der Vorschlag deswegen gelöscht werden sollte. Steht irgendwo in den Regeln dass ein Vorschlag realistisch sein muss?

      1. Bahndämme sind an sich natürlich nicht unrealistisch, in diesem Fall sind sie es aber aus wirtschaftlicher (Kosten-Nutzen-Verhältnis dürfte wohl unterirdisch sein) und Umwelt-Sicht (Kilometerlange Dämme durch Naturschutzgebiete). Man muss bedenken, dass sowas am Ende immer Politiker beschließen müssen, kaum jemand würde dafür gerade stehen wollen.

        In Paragraf 5 Absatz 4 der Nutzungsbedingungen steht, dass ausschließlich „ernsthafte Vorschläge“ eingestellt werden dürfen. Nun ist diese Aussage natürlich sehr schwammig und es ist schwer, da ne Grenze zu ziehen.

        Man muss aber auch sagen, dass die Begründung hier ziemlich dürftig ist, als einziges Argument lese ich die Anbindung von 3500 Ew, welches nun mal offensichtlich zu dünn ist, um als Diskussionsgrundlage zu taugen

      2. Aber seit wann sind Bahndämme unrealistisch.

        Seitdem der Naturschutz deutlich wichtiger ist.

        Du hast ja sicher schon etwas von der Festen Fehmarnbeltquerung gehört:
        Weil dort beim Bau ein paar Riffe in Mitleidenschaft gezogen werden, wurde bis vor das Bundesverwaltungsgericht und Bundesverfassungsgericht geklagt.

        Selbst der Hindenburgdamm (nach Sylt) stand schon damals (vor 100 Jahren!) stark in der Kritik, da Veränderungen der Meeresströmungen befürchtet wurden, was zu Abtragung der Strände führen könnte. Letztlich ist genau das eingetreten.

        Steht irgendwo in den Regeln dass ein Vorschlag realistisch sein muss?

        Völlig unrealistische Vorschläge fallen unter Spam, siehe §4 Abs. 3 der Nutzungsbedingungen.

          1. Dafür haben wir keine Definition, das wird im Einzelfall entschieden.

            Wie ich dir bereits in einem anderen Kommentar gesagt habe, entscheidet kein Admin alleine, sondern immer die Mehrheit.

          2. „Was ist denn deine Defination für „völlig unrealistisch““
            Man könnte 4 Fragen stellen:
            – Beseitigt das Projekt einen bestehenden Mangel?
            – Profitieren angemessen viele Menschen von dem Projekt, bzw steigen vom MIV auf den ÖPV um?
            – Bestehen keine schwerwiegenden rechtlichen und technischen Hindernisse ?
            – Steht der prognostizierte finanzielle Aufwand zum prognostizierte Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis ?
            Wenn man alle 4 Fragen, wie im vorliegenden Beispiel, mit „Nein“ beantworten muss, dann liegt zumindest der Verdacht nahe, dass der Vorschlag „völlig unrealistisch“ ist.

              1. Klar kann man nicht sagen, ob das KNV nun bei 0,99 oder 1,00 liegt, das kann noch nicht einmal in einer offiziellen Voruntersuchung klar gesagt werden.
                Dennoch kann man klar davon ausgehen, dass beispielsweise eine U-Bahn in einer Kleinstadt (schon häufiger vorgeschlagen) ganz klar unwirtschaftlich ist.

                Bezüglich der technischen Machbarkeit kann man auch bei Extrembeispielen klar sagen, dass etwas nicht möglich ist. Dies trifft häufig bei der Topographie zu.

                Rechtliche Hindernisse wären beispielsweise viel zu enge Kurvenradien.

                  1. So kann man es sagen, aber die Kette kann natürlich unterbrochen werden, indem man den Vorschlag überarbeitet und die Kritikpunkt behebt. Kritik ist ja nicht dazu da jemanden zu ärgern, sondern soll helfen Vorschläge zu verbessern. Dazu muss man natürlich auch bereit sein Kritik aufzunehmen.

                  2. Also ich habe den Vorschlag wirklich mit der Absicht erstellt, mit dem SPNV touristische Gebiete zu erschließen, aber ich kann eure Kritik durchaus ernst nehmen. Die Halbinsel Nordstrand hat ca. 2230 EW, das ist hart an der Grenze für den Bau eines SPNV-Anschluss und macht auch nur Sinn, wenn es an der Strecke liegt. Pellworn ist mit 1230 EW noch härter an der Grenze für einen SPNV-Anschluss und die Halligen mit max. 100 EW/Hallig sind auch zu dünn besiedelt und der blanke Hans und der Nationalpark machen hier sicherlich noch einen größeren Strich durch die Rechnung. Ich nehme daher zur Kenntnis, dass ich mich von meiner ursprünglich gedachten Verbesserungen für die Halligen in Nordfriesland nun schon mal prophylaktisch verabschiede. Ich glaube hier lassen wir es besser so sein wie es ist.

                    Falls manche denken, ich wäre unbelehrbar, dann stimmt es nicht ganz: Lob und Kritik nehme ich gerne zur Kenntnis. Ich habe dann nur Schwierigkeiten es zu kommunizieren.

                  3. Man muss sich halt von vornherein klarmachen, ob ein Vorschlag realistisch ist. Hier hilft es, sich an realen Beispielen zu orientieren, z. B. welche Nebenbahnen stilllegungsgefährdet sind oder reaktiviert werden sollen und wie groß deren Einzugsgebiete sind. Grundsätzlich aber gilt, dass es für einen kompletten Neubau ein merkbar höheres Potential da sein muss wie für eine Reaktivierung.

                    Außerdem ist es wichtig, zumindest etwas zum Thema zu recherchieren. Das klingt zwar zunächst anstrengend, ist es bei umfangreichen Vorschlägen auch, bei normalen Vorschlägen ist das aber nicht der Fall. Ich habe meine oben genannten Kritikpunkte nur durch Betrachten der OSM-Karte sowie Durchlesen des Wikipedia-Artikels erarbeitet, eine Sache von 5-10 Minuten. Für weitergehende Fach- oder Ortskenntnis gibt es ja die Komentarfunktion

                    Im Übrigen vertrete ich die Ansicht, dass jeder Mensch belehrt werden kann (zumindest wenn er belehrt werden will 😉 )

                  4. @Tramfreund:

                    Das glaube ich dir ja. Es kommt hier auch weniger auf die Einwohnerzahlen an, denn die Touristen würden wohl den Großteil der Fahrgäste ausmachen. So hat z. B. Dagebüll laut Wikipedia nur 891 Einwohner. Dennoch gibt es dort eine Eisenbahnstrecke. Entscheidend ist das zu erwartende Fahrgastaufkommen.

                    Entscheidend ist aber ebenfalls der Naturschutz! Eine solche Strecke durch einen Nationalpark ist einfach undenkbar. Da aber Nordstrand gar nicht zum Nationalpark gehört, hätte ich eine Strecke von Husum zur Pellwormfähre für denkbar gehalten. Mehr aber nicht.

          3. Die Beurteilung, wie realistisch ein Vorschlag ist, hängt auch signifikant von der Beschreibung ab.

            Ich habe beispielsweise einen nahezu identischen Vorschlag hierzu bereits vor 2 Jahren veröffentlicht, als ich noch sehr neu auf LiniePlus war.
            Da meine Beschreibung jedoch kaum über „wäre schön zu haben“ hinaus ging, wurde dieser Vorschlag wegen fehlendem Realismus gelöscht. Damals fand ich dies sehr schade, heute kann ich es jedoch nachvollziehen und würde als Admin diesen Vorschlag ebenfalls löschen.
            Vor ein paar Monaten hab ich jedoch herausgefunden, dass meine Idee bereits Gegenstand offizieller Untersuchungen war und sogar die Wirtschaftlichkeit nachgewiesen wurde, woraufhin ich den oben verlinkten Vorschlag erneut veröffentlicht habe, allerdings deutlich umfangreicher ausgearbeitet.
            Hätte ich den Vorschlag vor 2 Jahren schon so ausführlich begründet wie meinen jetzigen, wäre er damals nicht gelöscht worden.

            Es gibt sicherlich noch weitere Vorschläge, die wegen fehlendem Realismus gelöscht wurden, aber in der Praxis doch nicht so unrealistisch wären. Damit ein solches „Versehen“ nicht geschieht, muss der Autor seinen Vorschlag gut begründen.

            Wir Admins können letztlich nur das bewerten, das da ist.

          4. Würden wir das genau zu definieren versuchen, würden sich Trolle darum bemühen so scharf an die Grenzen zu gehen, dass wir damit auch noch Ärger hätten. Daher entscheiden wir das im Einzelfall lieber spontan. Genau dazu gibt es ja schwammige Regelungen. Letzten Endes entscheidet sowieso kein einzelner Admin über Löschungen, es wird abgestimmt und damit sind wir bisher auch ganz gut gefahren.

    2. Lieber Ulrich,

      Wäre die Idee noch realistisch, wenn ich die Halligbahn auf Langeneß weiter auf der Hallig verlängere bzw. eine Stichstrecke von Hattstedt nach Nordstrand bis zur Fähre nach Pellworm vorschlagen. Immerhin ist Nordstrand durch den Straßendamm nach Hattstedt nur eine Halbinsel. Oder wäre das immer noch unrealistisch, weil Nordstrand nur 2300 EW und Langeneß nur 100 EW hat?

      LG Tramfreund94

      1. Die Halligbahn verlängern zu wollen ist übrigens schon deshalb nichts für Linie Plus, weil hier Verbesserungen des öffentlichen Verkehrs vortgeschlagen werden sollen. Die Halligbahn ist aber nicht öffentlich! Da könntest du auch vorschlagen, dass jemand seine Gartenbahn um eine weitere Strecke ergänzen soll. Sowas gehört hier aber nicht her.

        Eine Strecke von Husum nach Nordstrand könnte man natürlich als Nebenbahn vorschlagen, aber für die wenigen Einwohner dürfte das kaum realistisch sein. Gäbe es eine solche Strecke, würde sie wahrscheinlich wegen mangelnder Nutzung stillgelegt werden. Deshalb wäre auch ein solcher Vorschlag unrealistisch. Wir hatten lediglich mal festgelegt, dass Vorschläge von Strecken erlaubt wären, wenn man sie erhalten würde, wenn es sie schon gäbe. Solltest du allerdings meinen, dass Pellworm so viel Verkehr erzeugt, dass eine Bahnstrecke zu der Fähre sinnvoll sein könnte, dann könntest du eine solche Strecke vorschlagen, denke aber dabei auch daran nachvollziehbar deutlich zu machen, wie du zu einer solchen Erkenntnis kommst. Wie viele Menschen reisen denn so nach Pellworm? Wie viele Menschen leben auf Pellworm und Nordstrand? Mit welchen Fahrgastzahlen könnte man rechnen? Beachte dabei, dass täglich 300 Fahrgäste nur ausreichen, um eine Strecke vor der Stilllegung zu bewahren. Für einen Streckenbau reicht das bei weitem nicht. Da muss es schon vierstellig werden.

        Fazit: Mit der Beschreibung solltest du die Leser davon überzeugen, dass ein Vorschlag gut ist. Gelingt das, ist alles okay. Hier ist das leider nicht gelungen.

Einen Kommentar zu diesem Beitrag verfassen