Heidelberger Straßenbahn: Neubaustrecke von Leimen über Sandhausen nach Kirchheim

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Beschreibung des Vorschlags

Die gesamte Strecke ist eingleisig. Es kann jedoch ein Betrieb im 10-Minuten-Takt ermöglicht werden, da es 3 Ausweichen gibt: Die erste Ausweiche befindet sich in Leimen. Die Strecke wird von der Haltestelle Leimen Friedhof aus in Richtung Sandhausen über Leimen Realschule und Leimen Gutenbergstraße bedient, während Leimen Tuchbleiche nur von Straßenbahnen nach Leimen Georgi-Marktplatz bedient wird. Die zweite Ausweiche befindet sich an der Zweigleisigen Haltestelle St. Ilgen Bahnhof. Die dritte Ausweiche befindet sich in Sandhausen, wo die Bahnen in Richtung Kirchheim über Sandhausen Nord und die Bahnen in Richtung Leimen über Sandhausen Eichendorffstraße und Sandhausen Kisselgasse fahren.

Änderungen der Linien

  • Die Linie 26 fährt an Werktagen alle 20 Minuten von Leimen Friedhof weiter nach St.Ilgen Bahnhof. Dort endet die Linie und fährt wieder zurück nach Kirchheim. Somit ergibt sich die folgende Strecke: Heidelberg Bismarckplatz ↔ Heidelberg-Bahnstadt Gadamerplatz ↔ Kirchheim Friedhof ↔ Sandhausen Heidenäckerstraße ↔ St. Ilgen Bahnhof ↔ Sandhausen Nord ↔ Kirchheim Friedhof ↔ Heidelberg-Bahnstadt Gadamerplatz ↔ Heidelberg Bismarckplatz
  • Neue Linie: Leimen Georgi-Marktplatz ↔ Leimen Friedhof ↔ Leimen Gutenbergstraße ↔ St. Ilgen Bahnhof ↔ Sandhausen Nord ↔ Sandhausen Heidenäckerstraße ↔ St. Ilgen Bahnhof ↔ Leimen Tuchbleiche ↔ Leimen Georgi-Marktplatz

Metadaten zu diesem Vorschlag

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6 Kommentare zu “Heidelberger Straßenbahn: Neubaustrecke von Leimen über Sandhausen nach Kirchheim

      1. Nein, mit der Symbolik hat Christian Thomé recht. Unter den Hinweisen zu den verschiedenen Kategorien steht:

        Infrastruktur: Neue Eisenbahnstrecken/Bahnhöfe oder sonstige infrastrukturelle Umbauten im Bereich der EBO/ESBO. Einfädelungsbauwerke, Tunnelportale und Viadukte sind einzuzeichnen.

        Bitte daran halten, damit wir unter den vielen Vorschlägen einheitlich an der Farbe erkennen können, um was es geht. Der vorliegende Vorschlag ist demnach als Straßenbahn darzustellen. 🙂

  1. Leider fehlt hier die Begründung für eine solche Strecke! Der Vorschlag ist an sich gar nicht so schlecht und könnte mit einer ordentlichen Ausarbeitung viel überzeugender sein. Das finde ich schade!

    Nun zum eigentlichen Vorschlag:
    Die Verlängerung von Leimen zum Bahnhof Sandhausen / St. Ilgen kann ich nachvollziehen und erscheint mir sehr sinnvoll. Immerhin ist der Bahnhof Sandhausen ein Verkehrsknotenpunkt. Für Leimen dürfte der Anschluss an den Bahnhof Sandhausen ein schnellere Verbindung Richtung Süden (Bruchsal, Karlsruhe und ggf. noch Wiesloch-Walldorf) herstellen.

    Auch Richtung Mannheim und Ludwigshafen bzw. Weinheim und Darmstadt dürfte die Fahrzeit, durch die Weiterfahrt zum Bahnhof Sandhausen, ebenfalls kürzer bzw. schneller sein als durch die Stadt Heidelberg. Die Streckenlänge ist auch, trotz einer nicht immer ganz einfachen Wegführung, aus meiner Sicht, vertretbar. Ob die dargestellte Wegstrecke die optimalste Lösung ist, kann ich nicht bewerten.

    Anders sieht es bei der Weiterführung Richtung Kirchheim aus. Hier wird die Straßenbahn (mehr oder weniger) parallel zur S-Bahnlinie gebaut. Den Nutzen kann ich nur bedingt erkennen. So groß ist Sandhausen nun auch nicht. Es gibt bereits einen Bahnhof in Sandhausen und eine schnelle Verbindung nach Kirchheim / Heidelberg. Warum noch eine 2. Linie?

    Die Kosten für den 2. Teil nach Kirchheim dürften in keinem Verhältnis zum Nutzen stehen. Im Prinzip ist die Linie fast nur für Fahrgäste aus Sandhausen interessant und hier auch nur für den nördlichen Teil von Sandhausen. Alle anderen dürften weitgehend die Bahnlinie, also die S3, nutzen. Sandhausen selbst hat gerade mal 15.000 Einwohner. Der Ort ist zwar auch kein „Bauernhof“ mit 5 Bewohnern – aber zu klein für eine 2. Linie nach Kirchheim. Ich wüsste nicht, woher hier das Potential für eine solche Linie kommen soll.

    Aufgrund der Tatsache, dass die S3 parallel fährt und zudem schneller ist und mehr Gebiete abdeckt, ist die Frage, ob überhaupt 1.000 Fahrgäste pro Tag eine solche Linie nutzen würden. Die Zahl 1.000 ist meist ein Mindestwert um z. B. alte Bahnstrecken zu reaktivieren können. Neubaustrecken sind i. d. R. teurer als eine Strecke zu sanieren. Mit anderen Worten, um eine Wirtschaftlichkeit zu erreichen, braucht es hier meist mehr Nutzer.

    Fazit:
    Es gibt zahlreiche Ortschaften, die keine oder keine vernünftige Schienenverbindung haben, daher sehe ich hier für den Teil Sandhausen Bf – HD-Kirchheim keine Notwendigkeit.
    Einen Anschluss der Stadt Leimen an den Bahnhof Sandhausen halte ich aber schon für sinnvoll und evtl. auch wirtschaftlich machbar.

  2. Die Linie 26 fährt an Werktagen alle 20 Minuten von Leimen Friedhof…

    Ich nehme an, fu meinst Kirchheim Friedhof?

    Mir erschließt sich überhaupt nicht der Sinn einer Linie, die ausschließlich in Sandhausen und Leimen fahren soll. Diese Orte dürften wohl kaum bedeutend genug für eine eigene Straßenbahnlinie sein. Ein Anschluss nach Heidelberg wäre okay, aber keine innerörtliche Linie.

    Zudem bleibt unklar, warum du nicht auch Sandhausen über die bereits vorhandene Strecke nach Leimen erschließt, anstatt eine neue Verbindung ab Kirchheim herstellen zu wollen, die kilometerweit nichts als Felder erschließt.

    Leider hast du trotz einigem Text nichts begründet. Auch nicht, warum du dich für diese schleifenförmigen Routen durch Leimen und Seehausen entschieden hast. Das ist regelwidrig und kann zu einer Löschung des Vorschlags führen. Ich empfehle dir daher innerhalb der nächsten drei Tage ausreichende Begründungen zu ergänzen.

    Zudem empfinde ich es als ärgerlich, dass du nun schon tagelang meinen Hinweis auf die falsche Symbolik ignorierst. Ich ändere das nun für dich, fordere dich aber auf so etwas in Zukunft selbst zu erledigen. Ein Irrtum kann passieren, aber dann sollte man auch bereit sein ihn zu korrigieren.

    1. Ich muss gestehen, dass ich immer von einer durchgehenden Linie nach Heidelberg ausgegangen bin.
      Aber… wer lesen kann ist….

      Hier muss ich dem User Ulrich Conrad recht geben. Eine „gebrochene“ Linie und 2 Linien (1x von der Ortsmitte und 1x vom Friedhof) um nach Sandhausen zu fahren, macht keinen Sinn. Eine Linienführung von Leimen nach Sandhausen (Bf) kann sinnvoll sein, wenn in Sandhausen / St. Ilgen (Bf) nach (ganz) Leimen oder Heidelberg (Süd) umgestiegen werden kann. Eine Linie nur von Leimen (Mitte) nach Sandhausen ist natürlich nicht sinnvoll.

      Ich schlage vor, den Vorschlag noch mal zu überarbeiten. Damit kann man leider kaum jemand überzeugen – auch wenn ich mir eine Ergänzung von Leimen nach Sandhausen zum Bahnhof grundsätzlich vorstellen kann. 🙂

      Eine Ergänzung möchte ich noch vornehmen.
      Ende letzten Jahres gab es auch die Idee von einem Landtagsabgeordneten die ehemalige Straßenbahnlinie (Heidelberg – Wiesloch) wieder zu aktivieren (vermutlich neu zu bauen), also die Linie von Leimen über Nußloch nach Wiesloch zu verlängern. Allerdings ist das zunächst nur eine Idee – nicht mehr!

      Dies hat zwar nicht zwingend etwas mit diesem Vorschlag zu tun, kann aber zukünftig Auswirkungen haben weil hiervon vermutlich die Linie 23 betroffen ist.

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